Das Wichtigste in Kürze Der Export deiner LinkedIn-Kontakte ist kostenlos und braucht sechs Klicks: Ich → Einstellungen und Datenschutz → Datenschutz → Kopie deiner Daten anfordern → Größeres Datenarchiv herunterladen → Archiv anfordern. Den Download-Link schickt LinkedIn dir per E-Mail. Die Kategorie Connections gehört zur langsamen Gruppe, und der Link läuft nach 72 Stunden ab. In der Datei stehen Vor- und Nachname, die öffentliche Profil-URL, Firma, Position und das Datum der Vernetzung. Die E-Mail-Spalte füllt sich nur unter einer Bedingung, und LinkedIn benennt sie auf seiner eigenen Hilfeseite: „You will only see email addresses for connections who have allowed their connections to see or download their email address.“ Der Sales Navigator gibt noch weniger her. LinkedIn hält schriftlich fest, dass es dort keinen Lead-Export als CSV oder XLS gibt, zu keinem Preis. Offiziell verlassen Daten den Sales Navigator ausschließlich über CRM Sync, und das gibt es nur in Advanced Plus, dem einzigen Tarif ohne veröffentlichten Preis. Am Ende hast du Namen und Firmen und keinen Weg, irgendjemanden davon zu erreichen. Wie sich diese Lücke schließen lässt, steht in der zweiten Hälfte dieser Seite.
Sechs Klicks, dann läuft der Export. Wer danach sucht, rechnet irgendwo mit einer Mauer, und die gibt es auch, nur nicht an der erwarteten Stelle. Der Export selbst funktioniert tadellos. Kostenlos, offiziell, sauber dokumentiert, binnen zwei Tagen im Postfach.
Die Mauer steht in der Datei. Du scrollst zur E-Mail-Spalte, und ein großer Teil davon ist leer, ohne erkennbare Regel und ohne Fehlermeldung. Dieses Verhalten ist dokumentiert und so gewollt. Das solltest du wissen, bevor du eine Kampagne auf Basis dieser Datei planst.
Alles, was hier steht, habe ich am 10. September 2026 im Hilfecenter von LinkedIn abgerufen, jeweils mit URL und dem „Last updated“-Vermerk, den LinkedIn bei jedem Artikel angibt. Auf den Seiten, die für dieses Stichwort ranken, steht so gut wie nie ein Datum. Und die beiden Export-Seiten von LinkedIn stimmen nicht einmal miteinander überein.
Ich lege meine Karten auf den Tisch: Ich führe Enrow. Wir finden und verifizieren genau die Adressen, die dieser Export dir nicht gibt. Das ist ein Interessenkonflikt, deshalb besteht der LinkedIn-Teil dieser Seite aus Zitaten, die du selbst nachlesen kannst. Mein Produkt kommt erst gegen Ende in einem gekennzeichneten Abschnitt vor, dazu in einer einzigen Zeile im Abschnitt zur Scraping-Frage, wo sie sich nicht vermeiden lässt.
LinkedIn-Kontakte exportieren: der genaue Klickweg

Sechs Klicks, von LinkedIn selbst dokumentiert, und ein Schritt vier, den die beiden offiziellen Hilfeseiten unterschiedlich benennen.
Wörtlich nach LinkedIns Seite „Export connections from LinkedIn“, die den Vermerk „Last updated: 1 year ago“ trägt:
- Oben auf der LinkedIn-Startseite auf Ich (Me) klicken.
- Im Aufklappmenü Einstellungen und Datenschutz (Settings & Privacy) wählen.
- In der linken Spalte auf Datenschutz (Data privacy) klicken.
- Unter Wie LinkedIn deine Daten verwendet auf Kopie deiner Daten anfordern (Get a copy of your data) klicken.
- Größeres Datenarchiv herunterladen, einschließlich Kontakten, Verifizierungen, importierten Kontakten, Kontoverlauf und Informationen, die wir aus deinem Profil und deiner Aktivität ableiten auswählen.
- Archiv anfordern (Request archive) wählen.
- LinkedIn schreibt dazu: „You'll receive an email to your Primary Email address which will include a link where you can download your data.“
Einen direkten Link dorthin nennt LinkedIn selbst auf seiner zweiten Hilfeseite: linkedin.com/psettings/data-privacy/.
Ein Hinweis erspart dir fünf Minuten Sucherei. LinkedIns andere Export-Seite, „Download your data“, beschreibt denselben Ablauf mit einer anderen Schaltfläche: links in der Leiste Datenschutz, dann der Knopf Daten herunterladen (Download your data). Beide Seiten sind online, beide offiziell, und sie widersprechen sich. Folge der Beschriftung, die dir dein Konto anzeigt.
Was die Connections-Datei tatsächlich enthält
LinkedIn beschreibt die Felder im Fließtext, nicht als Spaltenköpfe. Hier die Liste in LinkedIns Wortlaut, dazu meine Einschätzung, was dir das jeweilige Feld bringt.
| Feld (LinkedIns Wortlaut) | Für Outbound brauchbar? | Anmerkung |
|---|---|---|
| Vor- und Nachname | Ja | Immer vorhanden |
| Öffentliche Profil-URL | Ja | Immer vorhanden |
| E-Mail-Adresse | Bedingt | Nur vorhanden, wenn der Kontakt den Download seiner Adresse ausdrücklich erlaubt hat |
| Firma | Ja | So, wie sie zum Zeitpunkt des Exports im Profil steht |
| Position | Ja | So, wie sie zum Zeitpunkt des Exports im Profil steht |
| Datum der Vernetzung | Kaum | Gut zum Sortieren, nutzlos, um jemanden zu erreichen |
| Telefonnummer | Fehlt | In der Kategorie Connections überhaupt nicht vorgesehen |
Die Feldliste ist dem Eintrag „Connections“ auf linkedin.com/help/linkedin/answer/a1339364 entnommen, abgerufen am 10. September 2026. Der Vorbehalt zur E-Mail-Adresse stammt aus answer/a566336.
Zwei Anmerkungen, weil Genauigkeit hier mehr wert ist als Selbstsicherheit.
Die tatsächlichen Spaltenköpfe sind nirgends offiziell dokumentiert. In Artikeln liest du, die Datei beginne mit First Name, Last Name, URL, Email Address, Company, Position, Connected On, und das deckt sich mit meinen eigenen Exporten. Nur veröffentlicht LinkedIn die Felder als Fließtext, nie als Kopfzeile. Dasselbe gilt für die Vorspannzeilen, die manche über der eigentlichen Kopfzeile gesehen haben wollen. Das bleibt Hörensagen, bis du deine eigene Datei öffnest.
Die Zeile zur Telefonnummer ist kein Versehen. LinkedIn führt eine eigene Kategorie Phone Numbers, und darin stehen deine Nummern. Für andere Personen gibt es in den Connections-Daten kein Telefonfeld.
Die E-Mail-Spalte hängt an der Einstellung eines anderen, und LinkedIn sagt das offen
Hier scheitert der Plan.
„When you're exporting your connection data, you may notice that some of the email addresses are missing. You will only see email addresses for connections who have allowed their connections to see or download their email address.“ – LinkedIn Help, „Export connections from LinkedIn“, answer/a566336, abgerufen am 10. September 2026
Lies den Satz zweimal. Die Adresse fehlt nicht wegen einer Tarifgrenze und nicht wegen eines Limits. Sie fehlt wegen einer Einstellung, die ein anderer Mensch festlegt. Daran ändert kein Abo etwas.
Diese Einstellung heißt Email visibility, und die zugehörige Hilfeseite trägt einen deutlich jüngeren Vermerk als die beiden Export-Seiten, nämlich „Last updated: 3 weeks ago“. Der Weg dorthin führt über Ich → Einstellungen und Datenschutz → Sichtbarkeit (Visibility), dann unter Sichtbarkeit deines Profils und Netzwerks auf Ändern neben Wer kann deine E-Mail-Adresse sehen oder herunterladen.
Der Wortlaut am Schalter lässt keinen Spielraum:
„Change the toggle to Yes to allow your connections to download your primary email address in your connections' data exports.“ – LinkedIn Help, „Email visibility“, abgerufen am 10. September 2026
Dieselbe Seite hält fest, dass „by default, the primary email address you've registered with LinkedIn is only visible to your direct connections“. Zur Auswahl stehen vier Werte: nur für dich selbst sichtbar, Kontakte ersten Grades, Kontakte ersten und zweiten Grades oder alle LinkedIn-Mitglieder.
Jetzt der Befund, für den ich länger gebraucht habe als für alles andere auf dieser Seite. Für den Download-Schalter veröffentlicht LinkedIn keine Standardeinstellung. Die Sichtbarkeit hat einen dokumentierten Standardwert. Der Schalter, der darüber entscheidet, ob deine Adresse in der CSV-Datei eines anderen landet, hat keinen. Jeder Artikel, der dir erzählt, er stehe „standardmäßig auf Nein“, behauptet etwas, das LinkedIn nie geschrieben hat. Ich rate hier nicht, und einen Prozentsatz dafür, wie viel deiner Datei gefüllt ist, nenne ich dir auch nicht. Eine belastbare Zahl dazu existiert nicht. LinkedIn schreibt „some“. Dabei belasse ich es.
Connections und Contacts sind zwei Kategorien, und nur eine enthält Nummern
Ein Teil des Archivs verhält sich so, wie die Leute es vom Ganzen erwarten.
Das Archiv teilt dein Netzwerk in zwei Kategorien auf, und im Deutschen heißen beide „Kontakte“ – deshalb verwende ich hier die englischen Namen. Connections sind deine Kontakte ersten Grades, mit der bedingten E-Mail-Spalte von oben. Contacts ist etwas anderes, und LinkedIn beschreibt die Kategorie als „contacts imported on LinkedIn, including name, phone numbers, and email addresses.“
Das sind Kontakte, die du selbst hochgeladen hast, aus einem Telefon-Adressbuch oder einem synchronisierten Postfach. Die Daten kamen von dir, also gibt LinkedIn sie dir mitsamt den Telefonnummern wieder heraus. Wer den Ablauf „Kontakte synchronisieren“ jemals durchlaufen hat, hält damit vermutlich die brauchbarste Datei des ganzen Archivs in der Hand. In keinem Artikel über LinkedIn-Exporte kommt sie vor.
Wie lange der Export dauert (LinkedIn widerspricht sich auf ein und derselben Seite)

Dieselbe Hilfeseite, zwei Antworten: 24 Stunden im Fließtext, 48 in der Überschrift, unter der Connections und Contacts stehen, und danach verfällt der Link nach 72 Stunden.
| Was LinkedIn schreibt | Wo es steht | Gilt für |
|---|---|---|
| „If you select a specific type of data, we'll email you within minutes.“ | Fließtext, answer/a1339364 | Die schnellen Kategorien |
| „Available within 10 minutes“ | Kategorie-Überschrift, answer/a1339364 | Die schnelle Gruppe, u. a. Profile, Positions, Phone Numbers, Invitations |
| „If you select the larger download, you'll receive an email within 24 hours.“ | Fließtext, answer/a1339364 | Das vollständige Archiv |
| „Available within 48 hours“ | Kategorie-Überschrift, answer/a1339364 | 31 Kategorien, darunter Connections, Contacts, Messages, Search Queries |
| „The data will be available for download for 72 hours.“ | Fließtext, answer/a1339364 | Der Download-Link |
Abgerufen am 10. September 2026. Die Zusage von 24 Stunden und die Überschrift mit den 48 Stunden stehen auf derselben Seite, ein paar hundert Pixel auseinander.
Plane mit 48 Stunden, nicht mit 24. Der naheliegende Ausweg, nämlich nur die Kategorie Connections anzufordern, damit sie „within minutes“ ankommt, ist genau der Punkt, an dem die Seite sich selbst widerspricht. Connections steht unter der 48-Stunden-Überschrift. Von außen lässt sich dieser Widerspruch nicht klären, also gebe ich ihn wieder, statt ihn glattzubügeln. Das entscheidet darüber, ob du die für morgen früh zugesagte Liste auch wirklich lieferst.
Halte das 72-Stunden-Fenster ein. Verpasst du es, musst du das Archiv erneut anfordern.
Sales-Navigator-Leads exportieren: LinkedIns Antwort lautet Nein

Kein Tarif gibt dir eine Datei, egal was du zahlst, und CRM Sync gibt es nur in dem Tarif ohne veröffentlichten Preis.
Wer 120,99 € oder 148,21 € im Monat zahlt, darf erwarten, dass er die selbst zusammengestellte Lead-Liste als Datei mitnehmen kann. Kann er nicht.
„LinkedIn currently doesn't offer the option to export account and lead information from Sales Navigator into a CSV or XLS file.“ – LinkedIn Help, „Export account and lead information from Sales Navigator“ („Last updated: 1 year ago“), abgerufen am 10. September 2026
Dieselbe Seite bietet eine Alternative an und stellt sie sofort unter einen Vorbehalt: „However, alternative solutions are available if you're using the Sales Navigator Advanced Plus plan.“ Gemeint ist CRM Sync. Es überträgt Leads und Firmen in dein CRM und hält beide Seiten synchron. Eine Datei, die dir gehört, bekommst du damit nicht.
Eine zweite offizielle Seite bestätigt diese Einschränkung in einem Satz: „Integration between Sales Navigator and your CRM is only available for Sales Navigator Advanced Plus users.“ CRM Sync deckt HubSpot, Microsoft Dynamics, Oracle Sales und Salesforce ab. Pega, SAP und SugarCRM bekommen stattdessen Embedded Profiles, Freshworks bekommt Embedded Experiences.
| Tarif | Monatlich | Jahrestarif | Lead-Export als CSV/XLS | CRM Sync |
|---|---|---|---|---|
| Core | 120,99 € | 1.088,88 € (90,74 €/Monat) | Nein | Nein |
| Advanced | 148,21 € | 1.693,88 € (141,16 €/Monat) | Nein | Nein |
| Advanced Plus | Nur auf Anfrage | Nur auf Anfrage | Nein | Ja – HubSpot, Microsoft Dynamics, Oracle Sales, Salesforce |
Preise am 28. August 2026 auf business.linkedin.com/sell/sales-navigator/compare-plans abgerufen (die vollständige Aufschlüsselung steht im Artikel zu den Sales-Navigator-Preisen). Es sind LinkedIns eigene Euro-Beträge, keine Umrechnungen aus dem Dollar. Die Angaben zu Export und Sync stammen aus answer/a102031 und answer/a106005, abgerufen am 10. September 2026.
Schau dir an, was diese Tabelle über die Preise verrät. Der einzige offizielle Weg aus dem Sales Navigator hinaus führt ausgerechnet über den Tarif, für den LinkedIn keinen Preis veröffentlicht. Kein Tarif mit ausgewiesenem Preis liefert eine CSV.
Ein Vorbehalt, weil es hier gerade auf datierte Quellen ankommt. Die Seite, auf der steht, dass es keinen Export gibt, trägt selbst den Vermerk „Last updated: 1 year ago“. Ich zitiere LinkedIns Dokumentation und behaupte nichts über eine Oberfläche, von der ich dir keinen Screenshot zeigen kann.
Die Grenzen, an die du stößt, bevor der Export überhaupt zum Thema wird
| Grenze | Wert | Offizieller Wortlaut |
|---|---|---|
| Lead-Treffer je Suche | 2.500 auf 100 Seiten | „You can view up to 2,500 lead results across 100 pages…“ |
| Firmentreffer je Suche | 1.000 auf 40 Seiten | „…or 1,000 account results across 40 pages“ |
| Leads je gespeicherter Liste | 1.000 | „You can save up to 1,000 leads in each list…“ |
| Gespeicherte Leads insgesamt | 10.000 | „…and 10,000 total leads.“ |
| Sammelspeichern aus der Suche | 25 auf einmal | „Using this step, you can save 25 leads at a time.“ |
Alle am 10. September 2026 abgerufen.
Rechne die letzte Zeile durch, bevor du dafür einen Nachmittag einplanst. Für eine Liste mit 1.000 Leads aus der Suche brauchst du 40 einzelne Speichervorgänge.
Seitenadministratoren bekommen einen eigenen Export, und ständig fragt jemand, ob darin Kontakte stehen. Stehen sie nicht. LinkedIns Seite „Export your LinkedIn Page analytics report“ („Last updated: 1 year ago“) beschreibt eine XLS-Datei zu den Bereichen Content, Visitors, Followers und Competitors. Auswertungen also. Ob einzelne Follower mit Namen oder Adresse darin auftauchen, lässt die Seite offen, also behaupte ich dazu nichts.
Meine ehrliche Einschätzung zu beiden Exporten
Mach den Kontakte-Export. Einmal. Sechs Klicks, zwei Tage warten, kein Geld, und danach liegt ein datierter Stand deines eigenen Netzwerks auf einer Festplatte, über die du verfügst. An dem Tag, an dem LinkedIn dein Konto einschränkt, ist diese Datei deine einzige Kopie.
Als Grundlage für eine Outbound-Kampagne taugt sie nicht.
Namen und Firmen stimmen, und beide veralten in dem Tempo, in dem Menschen ihren Job wechseln. Die Adressen sind eine Lotterie, deren Regeln in den Datenschutz-Einstellungen anderer Leute stehen. Die wenigen, die du bekommst, sind private Hauptadressen, für ein geschäftliches Anschreiben ohnehin das falsche Postfach. Ein Gmail-Konto von 2016 ist kein B2B-Kanal.
Beim Sales Navigator ist es noch krasser. Zu den veröffentlichten Preisen zahlst du bis zu 1.693,88 € im Jahr für eine Suchmaschine, deren Ergebnisse du nicht mitnehmen kannst, und jede einzelne Suche endet bei 2.500 Lead-Treffern. Wen du ansprechen solltest, sagt dir das Tool hervorragend. Dass du mit einer Liste wieder hinausgehst, war nie vorgesehen. Das ist eine bewusste Designentscheidung und keine fehlende Funktion.
Die Extensions in den Suchergebnissen und die Klausel, die ihnen im Weg steht
Such nach „export sales navigator leads“, und die erste Ergebnisseite besteht überwiegend aus Scraping-Werkzeugen. Dass die Tools funktionieren, bestreite ich nicht. Ich zitiere lieber das Dokument, das für sie gilt, weil es kurz ist und weil ihre Landingpages ausgerechnet diesen Teil auslassen.
LinkedIns Nutzungsbedingungen, gültig seit dem 3. November 2025, führen unter den Verboten auf:
„Develop, support or use software, devices, scripts, robots or any other means or processes (such as crawlers, browser plugins and add-ons or any other technology) to scrape or copy the Services, including profiles and other data from the Services“
Direkt danach folgt: „Use bots or other unauthorized automated methods to access the Services, add or download contacts, send or redirect messages…“
Das ist LinkedIns schriftliche Position zu Browser-Plug-ins, die Profile kopieren, und sie trägt ein Datum. Was daraus folgt, ist eine Abwägung, bei der dein eigenes Konto auf dem Spiel steht, keine Frage der Legalität im Allgemeinen. Triff sie mit dieser Klausel vor Augen.
Der Ordnung halber: Enrow scrapt LinkedIn nicht. Wir nehmen einen Namen und eine Firma und ermitteln die berufliche Adresse durch Abfragen bei aktiven Mailservern. Deshalb liest unsere Extension ein Profil, das du sowieso offen hast, statt im Hintergrund Listen abzugrasen.
Was LinkedIn liefert und was es zurückhält
Tritt einen Schritt zurück und schau, was der Export dir am Ende in die Hand gibt.
Name, Firma, Position, Profil-URL. Das ist der schwierige Teil der Recherche, und dafür gibt es weltweit keine bessere Quelle als LinkedIn, weil die Leute dort ihr Profil selbst pflegen. Was fehlt, ist eine Adresse, über die du sie erreichst. Und wo eine dasteht, ist es eine private, für deren Weitergabe sich jemand 2019 einmal entschieden hat.
Genau diese Lücke schließt mein Produkt, gewichte das Folgende also entsprechend. Enrow nimmt die zwei Spalten, die dein Export liefert, und ermittelt daraus in Echtzeit die geprüfte berufliche Adresse, durch Abfragen bei aktiven Mailservern und nicht aus einem gespeicherten Bestand. Jede Adresse durchläuft mehr als 10 Prüfungen, bevor du sie siehst, und die beobachtete Bounce-Rate liegt unter 1 %, ein Durchschnitt, den ich messe, und keine Zusage, die ich verkaufe. Catch-all-Adressen werden geklärt und geliefert, statt als „risky“ markiert und verworfen zu werden. Eine Abfrage dauert wenige Sekunden.
Eine E-Mail-Adresse kostet einen Credit, und abgerechnet wird nur ein gültiges Ergebnis. Zeilen ohne Ergebnis kosten nichts.
| Tarif | Credits im Monat | Preis im Monat | Kosten für eine gültige Adresse | Was ein Export mit 1.000 Zeilen verbraucht |
|---|---|---|---|---|
| Gratis | 50 (jeden Monat neu, ohne Kreditkarte) | 0 € | — | 50 Zeilen zum Testen, jeden Monat wieder |
| Start | 1.000 | 15 € | 0,015 € | ~600 Credits, also rund 9 € des Tarifs |
| Start | 4.000 | 42 € | 0,0105 € | ~600 Credits, also rund 6,30 € des Tarifs |
| Pro | 10.000 | 75 € | 0,0075 € | ~600 Credits, also rund 4,50 € des Tarifs |
| Scale | 50.000 | 360 € | 0,0072 € | — |
| Scale | 200.000 | 1.250 € | 0,0063 € | — |
Bei Jahreszahlung sinkt der Monatspreis von Pro und Scale um 10 %; die größte Stufe kommt damit auf rund 0,0056 € je Adresse. *Die letzte Spalte zeigt den Gegenwert der verbrauchten Credits, nicht deine Rechnung. Du zahlst die Monatsgebühr des Tarifs, und diese ~600 Credits verbrauchen den angegebenen Anteil davon. Die ~600 setzen die Trefferquote von etwa 60 % voraus, die wir bei unseren eigenen Listen beobachten, ein Durchschnitt und keine Zusage. Die rund 400 Zeilen ohne Ergebnis werden nicht berechnet. Die Preise sind Enrows Listenpreise, die Stückkosten sind daraus errechnet.
Für einen Kontakte-Export mit 1.000 Zeilen gehen rund viereinhalb Euro an Credits eines Pro-Tarifs drauf. So viel kostet es, aus einer Datei voller Namen eine Liste zu machen, die du anschreiben kannst.
Für einzelne Profile gibt es einen kürzeren Weg. Unsere Chrome-Extension läuft auf einem LinkedIn- oder Sales-Navigator-Profil und überträgt mit einem Klick die vollständige geprüfte Kontaktkarte nach HubSpot, Salesforce oder Pipedrive, alle Felder und nicht bloß die Adresse. Dort wird der Datensatz angelegt oder aktualisiert; eine doppelte Zeile entsteht nicht. Bei jemandem, der vor sechs Monaten aus einer Kontakte-CSV importiert wurde, landen die fehlende Nummer und die aktuelle Position in dem Datensatz, den es längst gibt. Wer denselben LinkedIn-Export zweimal importiert hat, weiß, wie das andere Verhalten aussieht und wie lange das Aufräumen danach dauert. Keine CSV dazwischen, kein Abtippen, kein halb leerer Datensatz, den du irgendwann vervollständigen willst. Das läuft Profil für Profil, und ich sage es lieber offen, als so zu tun, als würde das Tool eine ganze Lead-Liste auf einmal abarbeiten. Für denselben Zweck in einem dauerhaft laufenden Prozess gibt es eine API, dazu einen offiziellen MCP-Server (github.com/EnrowAPI/enrow-mcp), wenn du den Aufruf lieber aus Claude oder Cursor absetzt.
Jetzt zu den Grenzen, denn um die geht es auf dieser Seite. Eine durchsuchbare Datenbank gibt es bei Enrow nicht, und es wird auch keine geben. Gespeicherte Bestände werden alle drei bis neun Monate aufgefrischt, und dann schreibst du jemanden an, der vor zwei Quartalen gegangen ist. Die Ermittlung im Moment der Abfrage ist schwerer zu erklären, aber genauer, und deshalb bleibt das Sourcing dort, wo es hingehört, bei LinkedIn und im Sales Navigator. Sequenzen verschicken wir bewusst nicht, dafür gibt es Emelia, La Growth Machine oder lemlist. Tech-Stack-Daten liefern wir ebenfalls nicht. Der Start-Tarif bietet weder Jahreszahlung noch einen Übertrag von Credits; bei schwankendem Volumen ist deshalb Pro der sinnvolle Einstieg und nicht der günstigste Tarif der Preisliste.
Mehr zu den Tarifen, die diese Seite streift: LinkedIn-Preise · Sales-Navigator-Preise · LinkedIn-Premium-Preise · Recruiter-Preise · Premium-Career-Preise · Preise der Unternehmensseite · dazu die neun Wege von einem Profil zu einer Adresse in E-Mail-Adressen über LinkedIn finden.
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FAQ
Wie lade ich alle meine Kontakte von LinkedIn herunter?
Ich → Einstellungen und Datenschutz → Datenschutz → Kopie deiner Daten anfordern → Größeres Datenarchiv herunterladen → Archiv anfordern. LinkedIn schickt den Download-Link an deine primäre E-Mail-Adresse. Connections gehört zur 48-Stunden-Gruppe, und der Link bleibt 72 Stunden aktiv.
Warum fehlen im LinkedIn-Export die E-Mail-Adressen?
Weil die andere Person es nicht erlaubt hat. LinkedIns Hilfeseite hält fest, dass du Adressen nur „for connections who have allowed their connections to see or download their email address“ bekommst. Gesteuert wird das über deren Einstellung Email visibility, nicht über deinen Tarif, und kein Abo ändert daran etwas.
Kann ich LinkedIn-Kontakte nach Excel exportieren?
Ja. Du bekommst die Daten als CSV-Datei, die sich ohne Umweg in Excel, Google Sheets oder Numbers öffnen lässt. Du exportierst Namen, Profil-URLs, Firmen, Positionen und Vernetzungsdaten, die E-Mail-Adresse nur dort, wo der Kontakt es erlaubt hat.
Lassen sich Leads aus dem LinkedIn Sales Navigator exportieren?
Nicht als Datei. LinkedIns Hilfeseite schreibt, das Unternehmen biete derzeit keine Möglichkeit, „to export account and lead information from Sales Navigator into a CSV or XLS file“. Die einzige offizielle Alternative heißt CRM Sync und hängt an Advanced Plus, dem Tarif ohne veröffentlichten Preis. Core für 120,99 € im Monat und Advanced für 148,21 € bekommen weder das eine noch das andere.
Wie lange dauert ein LinkedIn-Datenexport?
Im Fließtext nennt LinkedIn Minuten für einen einzelnen Datentyp und 24 Stunden für das vollständige Archiv. Die eigenen Kategorie-Überschriften auf derselben Seite nennen 10 Minuten für die schnelle Gruppe und 48 Stunden für die Gruppe mit Connections und Contacts. Eine Seite, zwei Angaben. Plane mit 48 Stunden und lade herunter, bevor der Link nach 72 Stunden abläuft.
Enthält der LinkedIn-Export Telefonnummern?
Für deine Kontakte nicht: Die Kategorie Connections hat überhaupt kein Telefonfeld. Das Archiv enthält zwar eine Kategorie Phone Numbers, darin stehen aber die Nummern deines eigenen Kontos. Importierte Kontakte sind die Ausnahme: Die Kategorie Contacts beschreibt LinkedIn als „name, phone numbers, and email addresses“, weil du diese Daten selbst hochgeladen hast.
Ist es legal, Daten von LinkedIn zu scrapen?
Die Rechtslage hängt vom Land ab, und darüber zu urteilen steht mir nicht zu. Dokumentiert sind LinkedIns Nutzungsbedingungen, gültig seit dem 3. November 2025, die den Einsatz von „software, devices, scripts, robots… (such as crawlers, browser plugins and add-ons…) to scrape or copy the Services, including profiles and other data“ untersagen. Das Risiko trägt dein Konto. Enrow scrapt LinkedIn nicht, sondern findet und verifiziert Adressen aus einem Namen und einer Firma.
Wie exportiere ich die Follower einer LinkedIn-Unternehmensseite?
Eine Follower-Liste bekommst du nicht. Seitenadministratoren können einen Analytics-Bericht als XLS-Datei exportieren, mit den Bereichen Content, Visitors, Followers und Competitors. Ob einzelne Follower namentlich darin auftauchen, sagt LinkedIns Hilfeseite nicht, behandle den Bericht also als aggregierte Auswertung, bis du selbst einen geöffnet hast.
So habe ich das geprüft
Keine Zahl und kein Zitat auf dieser Seite stammt aus einem anderen Artikel. Bei diesen Suchbegriffen zählt das mehr als sonst, weil fast jede gut platzierte Seite ohne Datum auskommt.
Klickweg, Feldliste, Kategoriegruppen, Zeitangaben und das 72-Stunden-Fenster stammen von LinkedIns Seiten „Download your data“ und „Export connections from LinkedIn“, abgerufen am 10. September 2026; den „Last updated“-Vermerk von LinkedIn habe ich jeweils mit notiert. Den Vorbehalt zur E-Mail-Adresse zitiere ich wörtlich, denn genau beim Umschreiben dieses einen Satzes geht in den übrigen Suchergebnissen der Sinn verloren. Die Angaben zum Schalter dahinter kommen von der Seite „Email visibility“. Für die Aussagen zum Sales Navigator zitiere ich zwei getrennte Hilfeartikel. Die Tarifpreise habe ich am 28. August 2026 auf der compare-plans-Seite abgeglichen, in Euro und nicht aus dem Dollar umgerechnet.
Wo LinkedIn sich selbst widerspricht, steht hier beides und nicht die Variante, die den saubereren Satz ergibt. Wo LinkedIn nichts veröffentlicht, also bei der Standardeinstellung des Schalters und bei den tatsächlichen CSV-Spaltenköpfen, sage ich das offen und spekuliere nicht weiter.

