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LinkedIn-Premium-Career-Preise 2026: 29,98 €/Monat

31. Aug. 2026

Premium Career für 39,99 $ bei monatlicher Zahlung gegenüber 19,99 $ im Jahrestarif

Bei keinem anderen LinkedIn-Tarif ist der Jahresrabatt so hoch.

Preise geprüft am 28. August 2026 auf LinkedIns eigener Premium-Career-Seite, die den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“ trägt. Wo in einer Zeile nichts anderes steht, sind die Beträge Euro-Listenpreise ohne Mehrwertsteuer.

Das Wichtigste in Kürze Premium Career kostet 29,98 € im Monat oder 179,88 € im Jahr. Das entspricht einem Jahresrabatt von 50 %, dem höchsten in LinkedIns gesamtem Katalog. Daneben gibt es eine „Duo“-Variante, über die so gut wie niemand schreibt: zwei Lizenzen für 269,81 € im Jahr. Die zweite Lizenz kostet damit 89,93 € fürs Jahr, bis auf einen Cent die Hälfte. Was den Gegenwert angeht, werde ich deutlich. Du kaufst dir ein angenehmeres LinkedIn, aber keinen Zugang zu etwas Neuem. Keine zusätzliche Datenbank, keine versteckten Stellenanzeigen. Eine Funktion taugt wirklich etwas, der Rest ist größtenteils Kulisse, und zwei der KI-Funktionen gibt es außerhalb der USA gar nicht. Den Gratismonat solltest du mitnehmen. Lies vorher den Abschnitt zur Kündigung, denn der naheliegende Schritt kostet dich die Testphase.

Von allen LinkedIn-Abos habe ich zu diesem hier die deutlichste Meinung. Schmeichelhaft ist sie nicht.

Premium Career wird an Leute verkauft, die eine Stelle suchen. Dieses Publikum ist oft angespannt, steht oft unter Zeitdruck und kann selten beurteilen, ob 29,98 € im Monat an den eigenen Chancen etwas ändern. LinkedIn bewirbt das Abo mit Einstellungsstatistiken. Auf die komme ich weiter unten zurück, denn sie sagen nicht das, was die Seite nahelegt.

Zuerst die Preise, wie ich sie am 28. August 2026 auf LinkedIns eigener Premium-Career-Seite abgelesen habe. Die Seite trägt den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. Angesichts der vielen veralteten Preisangaben, die im Umlauf sind, ist das einiges wert.

Kurz zur Transparenz. Ich führe Enrow, ein Tool für B2B-Vertriebsdaten. Ein Produkt für die Jobsuche ist das nicht, und ich tue auch nicht so, als wäre es eines. Gegen Ende gibt es einen kurzen Abschnitt, in dem Enrow tatsächlich eine Rolle spielt. Du kannst ihn getrost überspringen.

Was Premium Career kostet

Bei monatlicher Zahlung kostet Premium Career 29,98 € im Monat. Im Jahrestarif sind es 179,88 €, rechnerisch 14,99 € im Monat und damit die Hälfte der Monatsrate. Die Duo-Variante mit zwei Lizenzen liegt bei 269,81 € im Jahr, die zweite Lizenz kostet also 89,93 €.

TarifMonatliche ZahlungJahreszahlungJahrestarif pro MonatErsparnis gegenüber der Monatsrate
Career (1 Lizenz)29,98 €/Monat179,88 €/Jahr14,99 €/Monat rechnerisch50 % unter der Monatsrate
Career Duo (2 Lizenzen)44,99 €/Monat269,81 €/Jahr22,48 €/Monat rechnerisch50 % unter der Monatsrate

Quelle: die aufklappbare Preisübersicht auf premium.linkedin.com/careers/career, abgerufen am 28. August 2026, mit dem Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. LinkedIn hängt zwei Zeilen Kleingedrucktes an, die man lesen sollte: Die Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, und sie können „je nach Gerätetyp leicht abweichen“.

Fünfzig Prozent sind eine Ansage. Das ist das Doppelte dessen, was LinkedIn bei Sales Navigator Core einräumt, und über das Zehnfache dessen, was bei Sales Navigator Advanced übrig bleibt, wo der Jahresrabatt in Euro auf 4,8 % zusammenschrumpft. Wenn du das Abo überhaupt kaufst, ist die monatliche Zahlung kaum zu verteidigen: 359,76 € über zwölf Monate für etwas, das mit 179,88 € ausgezeichnet ist.

Die Duo-Variante

LinkedIn verkauft Premium Career auch mit zwei Lizenzen und erwähnt das in einer einzigen Zeile der aufklappbaren Preisübersicht. Aufgegriffen hat es meines Wissens noch niemand.

Die Rechnung fällt besser aus, als die Preiszeile vermuten lässt. Eine Lizenz kostet 179,88 € im Jahr, zwei kosten 269,81 €. Die zweite Lizenz schlägt also mit 89,93 € fürs Jahr zu Buche, bis auf einen Cent die Hälfte. Pro Person gerechnet landet das Jahres-Duo bei 11,24 € im Monat, 62,5 % unter dem ausgewiesenen Monatspreis von 29,98 €.

Wenn ihr zu zweit sucht, als Paar oder unter Freunden, ist das der mit Abstand günstigste reguläre Weg zu Premium Career.

Derselbe Tarif in fünf Währungen

Das sind lokale Listenpreise, keine Umrechnungen, und der Jahresrabatt von 50 % hält sich in allen fünf Währungen. Das gibt es sonst nirgends im Katalog: Bei Sales Navigator Core schwankt der Jahresrabatt zwischen 15,8 % in Pfund und 31 % in kanadischen Dollar. Gleiches Produkt, gleicher Monat.

WährungMonatliche ZahlungJahreszahlungJahrestarif pro MonatJahresrabatt gegenüber der Monatsrate
USD39,99 $/Monat239,88 $/Jahr19,99 $/Monat rechnerisch50 %
EUR29,98 €/Monat179,88 €/Jahr14,99 €/Monat rechnerisch50 %
GBP29,99 £/Monat179,88 £/Jahr14,99 £/Monat rechnerisch50 %
CAD49,99 CAD/Monat299,88 CAD/Jahr24,99 CAD/Monat rechnerisch50 %
AUD54,99 AUD/Monat323,88 AUD/Jahr26,99 AUD/Monat rechnerisch50,9 %

Aus der Reihe fällt einzig der australische Dollar, bei dem LinkedIns Rundung die Jahresersparnis auf 50,9 % statt glatte 50 % hebt.

Was drin ist

Direkt von LinkedIns Seite, ohne Kommentar von mir:

  • Stellenanzeigen mit „Top applicant“
  • Stellenanzeigen mit „Top choice“
  • Erweiterte Filter für die Stellensuche
  • Wer dein Profil angesehen hat, mit 365 Tagen Besucherverlauf, Trends und Auswertungen
  • 5 InMails im Monat
  • LinkedIn Learning, über 25.000 Kurse
  • KI-Coaching auf Basis von LinkedIn Learning
  • KI-Assistent für das Schreiben des Profils
  • KI-Entwürfe für Nachrichten und Beiträge
  • Das Premium-Abzeichen auf deinem Profil

Zwei dieser Punkte tragen auf LinkedIns eigener Seite eine Fußnote, und diese Fußnoten haben es in sich.

Der KI-Assistent für das Schreiben des Profils trägt den Vermerk „Not available globally for Career and Business plans“. Bei den KI-Entwürfen für Nachrichten und Beiträge heißt es: „Currently available in English and in the US only“.

Wer also in Berlin, Hamburg oder Wien sitzt und 29,98 € im Monat zahlt, bekommt zwei der beworbenen KI-Funktionen entweder eingeschränkt oder gar nicht, und LinkedIn verrät das in hochgestellten Fußnoten am Seitenende. Besser, du weißt das vor dem Bezahlen.

Mein Urteil, Funktion für Funktion

Fangen wir bei den „Top applicant“-Anzeigen an, denn dieses Signal hat ausgedient. Auf jede Stellenanzeige bei LinkedIn bewerben sich inzwischen so viele Leute, dass der Hinweis, du seist ein „top applicant“, über deine tatsächlichen Chancen fast nichts aussagt. Das beruhigt, informiert aber nicht.

„Top choice“ hat dasselbe Problem, nur schlimmer. Der ganze Mechanismus lebt davon, dass die Markierung knapp bleibt. Alle mit Premium setzen das Häkchen, die Recruiter sehen es also ständig, und ein Signal, das jeder sendet, ist keines mehr.

Die erweiterten Suchfilter sind ihr Geld nicht wert. Mit booleschen Operatoren in der normalen LinkedIn-Suchleiste kommst du weiter, und die kosten nichts. Zu lernen, wie man eine ordentliche boolesche Abfrage schreibt, ist eine bessere Investition als das Abo.

Ein Profil schreibt dir jede gängige KI besser als der eingebaute Assistent. Zehn Minuten Gespräch mit ChatGPT oder Claude über deinen Werdegang liefern ein stärkeres Profil als LinkedIns eigenes Hilfsmittel. Fürs Bannerbild gilt dasselbe, dafür gibt es Bildmodelle. Hinzu kommt die Fußnote: Die Funktion gibt es ohnehin nicht überall.

Dann die KI-Auswertung zu Stellenanzeigen, und hier halte ich am deutlichsten dagegen. Das Modell ist auf Ermutigung getrimmt. Selbst wenn ein Softwareentwickler eine Anzeige für eine Bauleitung prüfen lässt, findet das Modell noch etwas Positives an der Passung. Eine Rückmeldung, die nicht negativ ausfallen kann, ist keine Rückmeldung.

Fünf InMails im Monat sind wenig. Sales Navigator gibt dir 50 im Monat für 120,99 €. Meiner Erfahrung nach kommt eine gut geschriebene Kontaktanfrage ohnehin besser an als eine InMail, weil sie nicht gleich verrät, dass du fürs Vordrängeln bezahlt hast.

LinkedIn Learning ist Lynda.com, 2015 gekauft und neu gestrichen. Dem Katalog sieht man das an. Vieles ist in die Jahre gekommen und liegt auf Anfängerniveau, und das KI-Coaching obendrauf ist dünn. Ein kostenloses Gespräch mit ChatGPT oder Claude bringt dich in Karrierefragen weiter als das Coaching-Modul.

Das Premium-Abzeichen ist Eitelkeit, und der Markt weiß das.

Bleibt „Wer dein Profil angesehen hat“, die einzige Funktion im Paket, die etwas taugt. Ein Besucherverlauf über 365 Tage samt Trends hilft dir weiter, besonders wenn du siehst, dass jemand aus einem Unternehmen, bei dem du dich beworben hast, nach dir gesucht hat. Ob das allein 29,98 € im Monat wert ist, steht auf einem anderen Blatt, und zum Monatspreis lautet meine Antwort nein. Zu 14,99 € im Jahrestarif lässt sich darüber reden.

Und eines gilt für jede dieser Funktionen: Premium Career verschafft dir weder eine zusätzliche Datenbank noch versteckte Stellenanzeigen. Jede Anzeige, die du damit siehst, siehst du auch ohne. Du kaufst eine bessere Oberfläche für dasselbe LinkedIn, keinen Zugang zu einem anderen.

Stärken

  • 50 % Jahresrabatt, mehr gibt LinkedIn auf kein anderes Produkt
  • Mit der Duo-Variante gibt es die zweite Lizenz fast genau zum halben Preis
  • Verlauf der Profilbesuche über 365 Tage, die einzige Funktion, die mir fehlen würde
  • Ein Gratismonat, auf den du nach 12 Monaten wieder Anspruch hast

Schwächen

  • Keine zusätzliche Datenbank, keine versteckten Stellenanzeigen
  • Die Signale Top Applicant und Top Choice sind in der schieren Masse untergegangen
  • KI-Profilassistent je nach Region nicht verfügbar, KI-Nachrichtenentwürfe nur auf Englisch und nur in den USA
  • LinkedIn Learning ist der in die Jahre gekommene Katalog von Lynda.com
  • 5 InMails im Monat zu 6,00 € das Stück, der höchste Stückpreis unter allen Tarifen, die LinkedIn in Euro abrechnet

Ideal für: zum Monatspreis fast niemanden. Zu 14,99 € im Jahrestarif für jemanden, der den Verlauf der Profilbesuche haben will und sonst nichts.

Die Sache mit den Einstellungsstatistiken

LinkedIns drei Einstellungsversprechen und wann sie erhoben wurden

Damit wirbt LinkedIn 2026, gemessen wurde drei bis vier Jahre früher.

Auf LinkedIns Premium-Career-Seite stehen drei Zahlen, und ihretwegen zücken viele die Karte. Alle drei stammen aus LinkedIns eigenen internen Daten, und die jüngste davon wurde im April 2023 erhoben, drei Jahre und vier Monate vor dem Datum oben auf dieser Seite. Hier sind sie so wiedergegeben, wie LinkedIn sie veröffentlicht, mit LinkedIns eigener Quellenangabe:

Behauptung, wie auf der Premium-Career-Seite veröffentlichtQuellenangabe von LinkedInAlter der Daten am 28. August 2026
„Premium-Mitglieder werden im Durchschnitt 2,6-mal häufiger über LinkedIn eingestellt“LinkedIn-Daten, Jan. 20224 Jahre, 7 Monate
„Bewerber, die den Verfassern von Stellenanzeigen eine InMail geschickt haben, bekamen 1,6-mal häufiger eine Antwort und wurden 3-mal häufiger eingestellt“LinkedIn-Daten, Okt. 20223 Jahre, 10 Monate
„Premium-Abonnenten, die sich über Top-choice-Anzeigen beworben haben, erhalten im Schnitt 43 % häufiger eine Rückmeldung von einem Recruiter“LinkedIn-Daten, April 20233 Jahre, 4 Monate

Drei Dinge fallen auf.

Gemessen wird eine Korrelation, verkauft wird sie als Kausalzusammenhang. Wer für ein Abo zur Jobsuche zahlt, sucht per Definition intensiver als jemand, der das nicht tut. Diese Leute bewerben sich häufiger, sie feilen an ihrem Profil, sie haken nach. Dass diese Gruppe öfter eingestellt wird, versteht sich von selbst. Welchen Anteil das Produkt daran hat, rechnet die Statistik nirgends heraus.

Alle Quellen sind LinkedIn selbst. Hinter keiner der drei Zahlen steht eine Untersuchung von außen.

Dazu kommt das Alter. Januar 2022, Oktober 2022, April 2023. LinkedIn verkauft 2026 ein Abo mit Zahlen von vor drei und vier Jahren, auf einem Arbeitsmarkt, der sich seitdem enorm verändert hat. Zu diesen Veränderungen gehört auch jene Übersättigung, die Top Applicant und Top Choice überhaupt erst kaputtgemacht hat. Die Zahlen, die erklären sollen, warum diese Funktionen wirken, sind älter als das Problem, das sie außer Kraft gesetzt hat.

Was ich stattdessen machen würde

Geh auf die Jobbörsen deiner Branche. Auf einer Nischenbörse für dein Berufsfeld findest du zuverlässig mehr Relevantes und weniger Rauschen als im LinkedIn-Feed. Das kostet nichts.

Schreib die Person an, die die Stelle ausgeschrieben hat. Die meisten Stellenanzeigen bei LinkedIn zeigen dir, wer sie veröffentlicht hat. Eine gut überlegte Kontaktanfrage mit ein paar Zeilen an diese Person bringt mehr als alles, was Premium liefert, und sie kostet nichts. Von allen Punkten auf dieser Liste erzielt dieser mit dem geringsten Aufwand die größte Wirkung.

Steck das Geld in Kurse, die nicht von 2015 stammen. Wenn du 180 € für LinkedIn Learning ausgeben wolltest, gib sie woanders für einen aktuellen Kurs aus.

Willst du ein echtes Upgrade, kauf ein anderes Produkt. Sales Navigator Core für 120,99 € ist ein erheblich stärkeres Suchwerkzeug als Premium Career, mit 50 InMails statt 5. Es ist teurer und für Vertriebsleute gedacht, aber du zahlst wenigstens für Leistung und nicht für Kulisse.

Ein Hebel, der den Preis merklich senkt

Zwei Premium-Career-Lizenzen, die zweite zum halben Preis

14,99 $ im Monat pro Person, und kaum jemand kennt das Angebot.

Wenn du ohnehin kaufst, zählt die Abrechnungswährung mehr als der Tarif, den du wählst.

LinkedIn rechnet Selbstbedienungs-Abos in 57 Währungen ab, und dein Preis bleibt an die Währung gebunden, in der du abgeschlossen hast. Gibt diese Währung gegen Euro oder Dollar nach, sinken deine realen Kosten mit jeder Verlängerung, und legt LinkedIn die Preise für einen Markt neu fest, gilt das nur für Neukunden. Ein Preis, der vor zwei Jahren in argentinischen Pesos eingefroren wurde, kostet heute in Dollar gerechnet 37,3 % weniger. In türkischen Lira 28,9 % weniger.

Später zu wechseln ist mühsam. LinkedIn verlangt, dass du kündigst und deinen Abrechnungszeitraum abwartest, bevor du in einer anderen Währung abgerechnet werden kannst. Die Wahl der Währung triffst du also praktisch nur einmal. Dazu kommt ein Risiko fürs Konto, denn LinkedIns Nutzungsbedingungen verlangen zutreffende Profilangaben. Die Methode, die Gegenbeispiele und dieses Risiko habe ich ausführlich in der Analyse zu den Sales-Navigator-Preisen beschrieben. Der Mechanismus gilt für jedes LinkedIn-Abo.

Der Gratismonat und wie du ihn nicht verlierst

Testphase an Tag 1 oder an Tag 29 kündigen

Spät kündigen, nicht früh: Die Testphase endet in der Sekunde, in der du die Kündigung bestätigst.

Neuen Abonnenten schenkt LinkedIn einen Monat, und der Anspruch lebt wieder auf: Wer eine kostenlose Premium-Testphase kündigt, kann laut LinkedIn mindestens 12 Monate lang keine weitere beginnen; die Sperre läuft also jedes Jahr ab. Nimm den Monat mit. Zu verlieren ist nichts.

Allerdings gibt es eine Falle, und sie funktioniert andersherum als bei den meisten Abos.

Kündige nicht direkt nach dem Abschluss. LinkedIns Hilfeseite ist eindeutig, hier in meiner Übersetzung: „Wenn du deine kostenlose Testphase vorzeitig beendest, verlierst du den Zugang zu den Premium-Funktionen sofort.“ Wer die Testphase kündigt, beendet sie auf der Stelle. Die restlichen Tage sind weg.

Bei einem bezahlten Abo ist das anders, dort behältst du nach der Kündigung den Zugang bis zum Ende des Abrechnungszeitraums. Bei einer Testphase ist mit der vorzeitigen Kündigung sofort Schluss.

Setz dir deshalb eine Erinnerung im Kalender und kündige einen Tag vor der Umwandlung in ein bezahltes Abo. Du bekommst deine 30 Tage, und abgebucht wird nichts. Ein winziger Unterschied, der viele Leute drei Wochen Zugang kostet.

Noch etwas, das du wissen solltest: Wer während einer Testphase den Premium-Tarif wechselt, verliert die Testvorteile des ursprünglichen Tarifs, und die Abrechnung beginnt am Tag des Wechsels.

Wo sich das mit meiner Arbeit überschneidet

Ein kurzer Abschnitt, der nur einen der Ratschläge von oben betrifft.

Wenn du den Weg über die ausschreibende Person gehst, willst du sie manchmal per E-Mail erreichen statt über eine Kontaktanfrage, die womöglich wochenlang ungelesen liegen bleibt. Das ist das Problem, das meine Firma löst: Enrow findet und verifiziert berufliche E-Mail-Adressen und Direktnummern in dem Moment, in dem du sie anforderst, statt sie aus einer gespeicherten Liste zu holen, und abgerechnet wird nur ein gültiges Ergebnis. Jede Adresse durchläuft 10+ Prüfungen. Die beobachtete Bounce-Rate liegt unter 1 %, gemessen an unseren eigenen Listen. Das ist ein Messwert, keine vertragliche Zusage.

In der Praxis ist das eine Chrome-Extension, die auf dem LinkedIn-Profil läuft. Du bist ohnehin schon auf der Seite der Person, die einstellt, und die Extension zeigt dort ihre verifizierte E-Mail-Adresse und ihre Direktnummer an, ohne dass du in ein anderes Fenster musst. Wer das regelmäßig macht, schickt die Daten per nativer Integration nach HubSpot, Salesforce oder Pipedrive. Dabei wird ein Kontakt entweder angelegt oder aktualisiert: Einen Kontakt, den du schon hast, ergänzt Enrow, einen Namen, den du noch nicht hast, legt es neu an. Niemand muss vorher das CRM durchsuchen, um herauszufinden, welcher der beiden Fälle vorliegt.

Um ehrlich zu sein: Enrow ist für B2B-Vertriebsteams gemacht, nicht für Bewerber. Für jemanden auf Jobsuche ist das hier ein Randfall, und die 50 Gratis-Credits im Monat decken ihn bequem ab. Wo wir gerade dabei sind, noch eine Grenze: Bei uns gibt es keine Datenbank zum Durchstöbern. Die Suche startet in dem Moment, in dem du sie auslöst. Das hält die Daten aktuell, dafür fehlt dir eine Oberfläche, in der du einfach stöbern kannst.

Liest du das hier als Recruiter oder Vertriebler und nicht als Bewerber, sieht die Sache anders aus. Dann helfen dir unsere Artikel rund um Sales Navigator mehr.

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FAQ

Was kostet LinkedIn Premium Career im Monat?

LinkedIn Premium Career kostet 29,98 € im Monat bei monatlicher Zahlung oder 179,88 € im Jahr bei Jahreszahlung, rechnerisch 14,99 € im Monat. Mit dem Jahrestarif sparst du 50 % gegenüber der Monatsrate. Eine Duo-Variante mit zwei Lizenzen kostet 269,81 € im Jahr, für die zweite Lizenz fallen damit 89,93 € an. Geprüft am 28. August 2026 auf LinkedIns Premium-Career-Seite.

Lohnt sich LinkedIn Premium Career?

Meiner Meinung nach selten. Für 29,98 € im Monat verschafft dir Premium Career weder eine zusätzliche Datenbank noch versteckte Stellenanzeigen, du bezahlst also eine bessere Oberfläche für dasselbe LinkedIn. Top Applicant und Top Choice sind in der Masse untergegangen, die KI-Funktionen sind außerhalb der USA eingeschränkt, und LinkedIn Learning ist in die Jahre gekommen. Nützlich ist einzig der 365-Tage-Verlauf der Profilbesuche. Reizt dich das, nimm den Jahrestarif zu 14,99 € im Monat statt der Monatsrate.

Hilft LinkedIn Premium dabei, eingestellt zu werden?

LinkedIn schreibt, Premium-Mitglieder würden 2,6-mal häufiger eingestellt, und beruft sich dabei auf eigene Daten vom Januar 2022. Diese Zahl vergleicht Menschen, die ein Abo zur Jobsuche gekauft haben, mit Menschen, die das nicht getan haben. Sie misst also mindestens so sehr, wie intensiv jemand sucht, wie das Produkt selbst. Versteh sie als Korrelation.

Wie bekomme ich LinkedIn Premium Career kostenlos?

Neue Abonnenten bekommen einen Monat Premium Career geschenkt, und nach 12 Monaten besteht erneut Anspruch darauf. Kündige einen Tag, bevor sich die Testphase in ein bezahltes Abo umwandelt, dann wird nichts abgebucht. Kündige nicht direkt nach dem Abschluss: LinkedIn beendet den Testzugang in dem Moment, in dem du kündigst, und die restlichen Wochen sind verloren.

Was ist der Unterschied zwischen Premium Career und Premium Business?

Premium Career kostet 29,98 € im Monat und ist auf die Jobsuche ausgerichtet: Top-Applicant-Signale, Filter für Stellenanzeigen, 5 InMails im Monat. Premium Business kostet 52,49 € im Monat und ist auf Netzwerk und Akquise ausgerichtet, mit mehr InMails und Firmenauswertungen. Die E-Mail-Adresse einer Person liefert dir keines von beiden.

Ist LinkedIn Premium Career besser als Sales Navigator?

Premium Career und Sales Navigator sind für verschiedene Leute gemacht. Sales Navigator Core kostet 120,99 € im Monat und ist das deutlich stärkere Suchwerkzeug, mit 50 InMails im Monat statt 5 bei Career. Wer viele Menschen finden und anschreiben will, fährt mit Sales Navigator klar besser. Speziell für die Jobsuche brauchst du keines von beiden.

So habe ich das geprüft

Die Preise, die Duo-Tabelle und die Währungstabelle habe ich am 28. August 2026 auf LinkedIns Premium-Career-Seite abgelesen. Die Seite trägt den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. Die Euro-Beträge sind die, die LinkedIn für die Eurozone ausweist, keine Umrechnung aus dem Dollar.

Die Funktionsliste stammt von LinkedIn selbst, samt den beiden hochgestellten Fußnoten. Ich gebe sie im Wortlaut wieder, weil sie spürbar verändern, was ein Abonnent außerhalb der USA bekommt.

Die drei Einstellungsstatistiken sind so zitiert, wie LinkedIn sie veröffentlicht, jeweils mit der Quellenangabe und dem Datum, die LinkedIn selbst liefert. Die Zahlen selbst bestreite ich nicht. Mir geht es darum, was eine Korrelation zwischen „zahlt für ein Abo zur Jobsuche“ und „wird eingestellt“ überhaupt belegen kann.

Am meisten lohnt sich der genaue Blick bei den Regeln zur Testphase, denn ein Irrtum kostet dich hier wochenlangen Zugang. Sie stammen aus LinkedIns Hilfeseiten zur Berechtigung für die Testphase und zur Kündigung, samt dem Satz, der im Text vollständig zitiert ist.

LinkedIn veröffentlicht diese Seiten auf Englisch. Die beiden Fußnoten und der Datumsvermerk stehen deshalb oben im Original, der Satz aus der Hilfeseite und die drei Statistiken in meiner Übersetzung, und die Links führen jeweils zum englischen Text.

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