
Bei keinem anderen LinkedIn-Tarif ist der Jahresrabatt so hoch. Preise geprüft am 28. August 2026 auf LinkedIns eigener Premium-Career-Seite, die den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“ trägt. Wo in einer Zeile nichts anderes steht, sind die Beträge Euro-Listenpreise ohne Mehrwertsteuer.
Das Wichtigste in Kürze Premium Career kostet 29,98 € im Monat oder 179,88 € im Jahr. Der Jahresrabatt liegt damit bei 50 %, dem höchsten in LinkedIns gesamtem Katalog. Daneben gibt es eine „Duo“-Variante, über die so gut wie niemand schreibt: zwei Lizenzen für 269,81 € im Jahr. Die zweite Lizenz kostet damit 89,93 € fürs Jahr, bis auf einen Cent die Hälfte. Beim Gegenwert nehme ich kein Blatt vor den Mund. Du kaufst dir ein angenehmeres LinkedIn, mehr nicht; Zugang zu etwas Neuem bekommst du nicht. Keine zusätzliche Datenbank, keine versteckten Stellenanzeigen. Eine Funktion taugt wirklich etwas, das meiste andere ist Kulisse, und zwei der KI-Funktionen gibt es außerhalb der USA gar nicht. Den Gratismonat solltest du mitnehmen. Lies vorher den Abschnitt zur Kündigung, denn der naheliegende Schritt kostet dich die Testphase.
Von allen LinkedIn-Abos habe ich zu diesem hier die deutlichste Meinung. Schmeichelhaft ist sie nicht.
Premium Career wird an Leute verkauft, die eine Stelle suchen. Ein Publikum, das oft angespannt ist, oft unter Zeitdruck steht und selten beurteilen kann, ob 29,98 € im Monat an den eigenen Chancen etwas ändern. LinkedIn bewirbt das Abo mit Einstellungsstatistiken. Auf die komme ich weiter unten zurück, denn sie sagen nicht das, was die Seite nahelegt.
Zuerst die Preise, abgerufen am 28. August 2026 auf LinkedIns eigener Premium-Career-Seite. Die Seite trägt den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“, und das ist angesichts der vielen veralteten Preisangaben im Umlauf einiges wert.
Kurz zur Transparenz. Ich führe Enrow, ein Tool für B2B-Vertriebsdaten. Ein Produkt für die Jobsuche ist das nicht, und ich tue auch nicht so, als wäre es eines. Weiter unten zeigt ein kurzer Abschnitt den einen Fall, in dem es dir tatsächlich hilft. Den Abschnitt kannst du aber auch getrost überspringen.
Was Premium Career kostet
Bei monatlicher Zahlung kostet Premium Career 29,98 € im Monat. Im Jahrestarif sind es 179,88 €, rechnerisch 14,99 € im Monat und damit die Hälfte der Monatsrate. Die Duo-Variante mit zwei Lizenzen liegt bei 269,81 € im Jahr, womit die zweite Lizenz 89,93 € fürs Jahr kostet.
| Tarif | Monatliche Zahlung | Jahreszahlung | Jahrestarif pro Monat | Ersparnis gegenüber der Monatsrate |
|---|---|---|---|---|
| Career (1 Lizenz) | 29,98 €/Monat | 179,88 €/Jahr | 14,99 €/Monat rechnerisch | 50 % unter der Monatsrate |
| Career Duo (2 Lizenzen) | 44,99 €/Monat | 269,81 €/Jahr | 22,48 €/Monat rechnerisch | 50 % unter der Monatsrate |
Quelle: die aufklappbare Preisübersicht auf premium.linkedin.com/careers/career, abgerufen am 28. August 2026, mit dem Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. LinkedIn hängt zwei Zeilen Kleingedrucktes an, die man lesen sollte: Die Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, und sie können „je nach Gerätetyp leicht abweichen“.
Fünfzig Prozent sind eine Ansage. Das ist das Doppelte dessen, was LinkedIn auf Sales Navigator Core einräumt, und über das Zehnfache dessen, was bei Sales Navigator Advanced übrig bleibt, wo der Jahresrabatt in Euro auf 4,8 % zusammenschrumpft. Wenn du das Abo überhaupt kaufst, ist die monatliche Zahlung kaum zu verteidigen: 359,76 € über zwölf Monate für etwas, das im Jahrestarif 179,88 € kostet.
Die Duo-Variante
LinkedIn verkauft Premium Career auch mit zwei Lizenzen und erwähnt das in einer einzigen Zeile der aufklappbaren Preisübersicht. Aufgegriffen hat es meines Wissens noch niemand.
Die Rechnung fällt besser aus, als die Preiszeile vermuten lässt. Eine Lizenz kostet 179,88 € im Jahr, zwei kosten 269,81 €. Die zweite Lizenz schlägt also mit 89,93 € fürs Jahr zu Buche, bis auf einen Cent die Hälfte. Auf die Person heruntergerechnet landet das Jahres-Duo bei 11,24 € im Monat, 62,5 % unter dem ausgewiesenen Monatspreis von 29,98 €.
Wenn ihr zu zweit sucht, als Paar oder unter Freunden, ist das mit Abstand der günstigste legitime Weg zu Premium Career.
Derselbe Tarif in fünf Währungen
Das sind lokale Listenpreise, keine Umrechnungen, und der Jahresrabatt von 50 % bleibt in allen fünf Währungen erhalten. Nirgends sonst im Katalog ist das so: Bei Sales Navigator Core schwankt derselbe Rabatt zwischen 15,8 % in Pfund und 31 % in kanadischen Dollar. Gleiches Produkt, gleicher Monat.
| Währung | Monatliche Zahlung | Jahreszahlung | Jahrestarif pro Monat | Jahresrabatt gegenüber der Monatsrate |
|---|---|---|---|---|
| USD | 39,99 $/Monat | 239,88 $/Jahr | 19,99 $/Monat rechnerisch | 50 % |
| EUR | 29,98 €/Monat | 179,88 €/Jahr | 14,99 €/Monat rechnerisch | 50 % |
| GBP | 29,99 £/Monat | 179,88 £/Jahr | 14,99 £/Monat rechnerisch | 50 % |
| CAD | 49,99 CAD/Monat | 299,88 CAD/Jahr | 24,99 CAD/Monat rechnerisch | 50 % |
| AUD | 54,99 AUD/Monat | 323,88 AUD/Jahr | 26,99 AUD/Monat rechnerisch | 50,9 % |
Aus der Reihe fällt einzig der australische Dollar, bei dem LinkedIns Rundung die Jahresersparnis auf 50,9 % statt glatter 50 % hebt.
Was drin ist
Direkt von LinkedIns Seite, ohne Kommentar von mir:
- Stellenanzeigen mit „Top applicant“
- Stellenanzeigen mit „Top choice“
- Erweiterte Filter für die Stellensuche
- Wer dein Profil angesehen hat, mit 365 Tagen Besucherverlauf, Trends und Auswertungen
- 5 InMails im Monat
- LinkedIn Learning, über 25.000 Kurse
- KI-Coaching auf Basis von LinkedIn Learning
- KI-Assistent für das Schreiben des Profils
- KI-Entwürfe für Nachrichten und Beiträge
- Das Premium-Abzeichen auf deinem Profil
Zwei dieser Punkte tragen auf LinkedIns eigener Seite eine Fußnote, und die Fußnoten wiegen schwer.
Der KI-Assistent für das Schreiben des Profils trägt den Vermerk „Not available globally for Career and Business plans“. Bei den KI-Entwürfen für Nachrichten und Beiträge steht: „Currently available in English and in the US only“.
Wer also in Berlin, Hamburg oder Wien sitzt und 29,98 € im Monat zahlt, bekommt zwei der beworbenen KI-Funktionen entweder eingeschränkt oder gar nicht, und LinkedIn erwähnt das nur in einer Fußnote am Seitenende. Das solltest du wissen, bevor du bezahlst.
Mein Urteil, Funktion für Funktion
Fangen wir bei den „Top applicant“-Anzeigen an, denn dort ist das Signal tot. Auf jede Stellenanzeige bei LinkedIn gehen inzwischen so viele Bewerbungen ein, dass die Auskunft, du seist ein „top applicant“, über deine tatsächlichen Chancen fast nichts aussagt. Das ist Beruhigung, keine Information.
„Top choice“ hat dasselbe Problem, nur schlimmer. Der ganze Mechanismus lebt davon, dass die Markierung knapp bleibt. Alle mit Premium setzen das Häkchen, die Recruiter sehen es also ständig, und ein Signal, das jeder sendet, ist keines mehr.
Die erweiterten Suchfilter sind ihr Geld nicht wert. Mit booleschen Operatoren in der normalen LinkedIn-Suchleiste kommst du weiter, und die kosten nichts. Zu lernen, wie man eine ordentliche boolesche Abfrage schreibt, ist eine bessere Investition als das Abo.
Ein Profil schreibt dir jeder gängige KI-Chatbot besser als der eingebaute Assistent. Zehn Minuten Gespräch mit ChatGPT oder Claude über deinen Werdegang liefern ein stärkeres Profil als LinkedIns eigenes Hilfsmittel. Dasselbe gilt für dein Bannerbild: Das erledigt ein Bildgenerator. Und dann ist da noch die Fußnote: Verfügbar ist die Funktion ohnehin nicht überall.
Dann die KI-Auswertung zu Stellenanzeigen, und hier widerspreche ich am schärfsten. Das Modell ist auf Ermutigung getrimmt. Lass einen Softwareentwickler eine Anzeige für eine Bauleitung prüfen, und das Modell findet trotzdem etwas Positives an der Passung. Eine Rückmeldung, die nicht negativ ausfallen kann, ist keine Rückmeldung.
Fünf InMails im Monat sind wenig. Sales Navigator gibt dir 50 im Monat für 120,99 €. Meiner Erfahrung nach kommt eine gut geschriebene Kontaktanfrage ohnehin besser an als eine InMail, weil sie nicht gleich verrät, dass du fürs Vordrängeln bezahlt hast.
LinkedIn Learning ist Lynda.com, 2015 übernommen und neu verpackt. Dem Katalog sieht man das an. Vieles ist in die Jahre gekommen und liegt auf Anfängerniveau, und das KI-Coaching, das darübergelegt wurde, bleibt dünn. Ein kostenloses Gespräch mit ChatGPT oder Claude bringt dich in Karrierefragen weiter als das Coaching-Modul.
Das Premium-Abzeichen ist Eitelkeit, und der Markt weiß das.
Bleibt „Wer dein Profil angesehen hat“, die einzige Funktion im Paket, die etwas taugt. 365 Tage Besucherverlauf samt Trends sind wirklich nützlich, besonders wenn du siehst, dass jemand aus einem Unternehmen, bei dem du dich beworben hast, nach dir gesucht hat. Ob das allein 29,98 € im Monat wert ist? Zum Monatspreis lautet meine Antwort nein. Zu 14,99 € im Jahrestarif lässt sich darüber reden.
Und der Punkt, auf den alles hinausläuft: Premium Career öffnet dir keine zusätzliche Datenbank und keine versteckten Stellenanzeigen. Jede Anzeige, die du damit siehst, siehst du auch ohne. Du kaufst eine bessere Oberfläche für dasselbe LinkedIn, keinen Zugang zu einem anderen.
Stärken
- 50 % Jahresrabatt, mehr gibt LinkedIn auf kein anderes Produkt
- Die Duo-Variante bringt die zweite Lizenz zum halben Preis
- 365 Tage Verlauf der Profilbesuche, die einzige Funktion, die mir fehlen würde
- Ein Gratismonat, auf den du nach 12 Monaten erneut Anspruch hast
Schwächen
- Keine zusätzliche Datenbank, keine versteckten Stellenanzeigen
- Die Signale Top Applicant und Top Choice sind in der schieren Masse untergegangen
- KI-Profilassistent je nach Region nicht verfügbar, KI-Nachrichtenentwürfe nur auf Englisch und nur in den USA
- LinkedIn Learning ist der in die Jahre gekommene Katalog von Lynda.com
- 5 InMails im Monat zu 6,00 € das Stück, der schlechteste Stückpreis unter allen Tarifen, die LinkedIn in Euro abrechnet
Ideal für: zum Monatspreis fast niemanden. Zu 14,99 € im Jahrestarif für jemanden, der den Verlauf der Profilbesuche haben will und sonst nichts.
Zu diesen Einstellungsstatistiken

Damit wirbt LinkedIn 2026, gemessen wurde drei bis vier Jahre früher.
Auf LinkedIns Premium-Career-Seite stehen drei Zahlen, und ihretwegen zücken viele die Kreditkarte. Alle drei stammen aus LinkedIns eigenen internen Daten, und die jüngste davon wurde im April 2023 erhoben, drei Jahre und vier Monate vor dem Datum oben auf dieser Seite. Hier stehen sie so, wie LinkedIn sie veröffentlicht, mit LinkedIns eigener Quellenangabe:
| Behauptung, wie auf der Premium-Career-Seite veröffentlicht | Quellenangabe von LinkedIn | Alter der Daten am 28. August 2026 |
|---|---|---|
| „Premium-Mitglieder werden im Durchschnitt 2,6-mal häufiger über LinkedIn eingestellt“ | LinkedIn-Daten, Jan. 2022 | 4 Jahre, 7 Monate |
| „Bewerber, die den Verfassern von Stellenanzeigen eine InMail geschickt haben, bekamen 1,6-mal häufiger eine Antwort und wurden 3-mal häufiger eingestellt“ | LinkedIn-Daten, Okt. 2022 | 3 Jahre, 10 Monate |
| „Premium-Abonnenten, die sich über Top-choice-Anzeigen beworben haben, erhalten im Schnitt 43 % häufiger eine Rückmeldung von einem Recruiter“ | LinkedIn-Daten, April 2023 | 3 Jahre, 4 Monate |
Drei Dinge fallen auf.
Gemessen wird eine Korrelation, verkauft wird ein Kausalzusammenhang. Wer für ein Abo zur Jobsuche zahlt, sucht per Definition angestrengter als jemand, der das nicht tut. Diese Leute bewerben sich häufiger, sie feilen an ihrem Profil, sie haken nach. Dass diese Gruppe öfter eingestellt wird, versteht sich von selbst. Welchen Anteil das Produkt daran hat, weist die Statistik an keiner Stelle gesondert aus.
Die Quelle ist jedes Mal LinkedIn selbst. Hinter keiner der drei Zahlen steht eine Untersuchung von außen.
Dazu kommt das Alter. Januar 2022, Oktober 2022, April 2023. LinkedIn verkauft ein Abo für 2026 mit Zahlen von vor drei und vier Jahren, auf einem Arbeitsmarkt, der sich seitdem enorm verändert hat. Dazu gehört auch die Bewerberflut, die Top Applicant und Top Choice überhaupt erst entwertet hat. Die Zahlen, die erklären sollen, warum diese Funktionen wirken, sind älter als das Problem, das sie außer Kraft gesetzt hat.
Was ich stattdessen machen würde
Geh auf die Jobbörsen deiner Branche. Eine Nischenbörse für dein Berufsfeld schlägt den LinkedIn-Feed beim Verhältnis von Signal zu Rauschen, und zwar zuverlässig. Kostet nichts.
Schreib die Person an, die die Stelle ausgeschrieben hat. Die meisten Stellenanzeigen bei LinkedIn zeigen dir, wer sie veröffentlicht hat. Eine durchdachte Kontaktanfrage mit ein paar Zeilen an diese Person bringt mehr als alles, was Premium liefert, und sie kostet nichts. Auf dieser Liste ist das der Schritt mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.
Steck das Geld in Kurse, die nicht von 2015 stammen. Wenn du 180 € für LinkedIn Learning ausgeben wolltest, gib sie woanders für einen aktuellen Kurs aus.
Willst du ein echtes Upgrade, kauf ein anderes Produkt. Sales Navigator Core für 120,99 € bietet eine erheblich stärkere Suche als Premium Career, mit 50 InMails statt 5. Es ist teurer und für Vertriebsleute gedacht, aber du zahlst wenigstens für Leistung und nicht für Kulisse.
Ein Hebel, der den Preis merklich senkt

14,99 $ im Monat pro Person, und kaum jemand kennt das Angebot.
Wenn du ohnehin kaufst, wiegt die Währung, in der abgerechnet wird, schwerer als der Tarif, den du wählst.
LinkedIn rechnet online abgeschlossene Abos in 57 Währungen ab, und dein Preis bleibt an die Währung gebunden, in der du abgeschlossen hast. Gibt diese Währung gegenüber Euro oder Dollar nach, sinken deine realen Kosten mit jeder Verlängerung, und setzt LinkedIn in einem Markt neue Preise fest, gilt das nur für Neukunden. Ein Preis, der vor zwei Jahren in argentinischen Pesos eingefroren wurde, kostet in Dollar gerechnet inzwischen 37,3 % weniger. In türkischen Lira sind es 28,9 % weniger.
Später zu wechseln ist mühsam. LinkedIn verlangt, dass du kündigst und das Ende deines Abrechnungszeitraums abwartest, bevor du in einer anderen Währung abgerechnet werden kannst. Die Wahl der Währung triffst du also praktisch nur einmal. Dazu kommt ein Risiko fürs Konto, denn LinkedIns Nutzungsbedingungen verlangen zutreffende Profilangaben. Die Methode, die Gegenbeispiele und dieses Risiko habe ich vollständig in der Analyse zu den Sales-Navigator-Preisen aufgeschrieben. Der Mechanismus gilt für jedes LinkedIn-Abo.
Der Gratismonat und wie du ihn nicht verlierst

Spät kündigen, nicht früh: Die Testphase endet in der Sekunde, in der du die Kündigung bestätigst.
Neuen Abonnenten schenkt LinkedIn einen Monat, und der Anspruch darauf kehrt zurück: Wer eine kostenlose Premium-Testphase kündigt, hat laut LinkedIn mindestens 12 Monate lang keinen Anspruch auf eine weitere, danach aber wieder. Nimm den Gratismonat mit. Zu verlieren hast du nichts.
Nur gibt es eine Falle, und die ist genau umgekehrt wie bei den meisten Abos.
Kündige nicht direkt nach dem Abschluss. LinkedIns Hilfeseite ist eindeutig, hier in meiner Übersetzung: „Wenn du deine kostenlose Testphase vorzeitig beendest, verlierst du den Zugang zu den Premium-Funktionen sofort.“ Wer die Testphase kündigt, beendet sie auf der Stelle. Die restlichen Tage sind weg.
Bei einem bezahlten Abo gilt eine andere Regel: Dort behältst du nach der Kündigung den Zugang bis zum Ende des Abrechnungszeitraums. Bei einer Testphase ist mit der vorzeitigen Kündigung sofort Schluss.
Richtig ist deshalb: eine Erinnerung im Kalender setzen und einen Tag vor der Umwandlung in ein bezahltes Abo kündigen. Du bekommst deine 30 Tage, und abgebucht wird nichts. Eine winzige Unterscheidung, die viele Leute drei Wochen Zugang kostet.
Noch etwas, das du wissen solltest: Wer während einer Testphase den Premium-Tarif wechselt, verliert die Testvorteile des ursprünglichen Tarifs, und die Abrechnung beginnt am Tag des Wechsels.
Wo sich das mit meiner Arbeit überschneidet
Kurzer Abschnitt. Er betrifft genau einen der Ratschläge von oben.
Wenn du den Weg über die ausschreibende Person gehst, willst du sie manchmal per E-Mail erreichen statt über eine Kontaktanfrage, die womöglich wochenlang ungelesen liegen bleibt. Genau dieses Problem löst meine Firma: Enrow findet und verifiziert berufliche E-Mail-Adressen und Direktnummern in dem Moment, in dem du sie anforderst, statt sie aus einer gespeicherten Liste zu holen, und bezahlt wird nur für gültige Ergebnisse. Jede Adresse durchläuft mehr als 10 Prüfungen, die beobachtete Bounce-Rate liegt unter 1 %, gemessen an unseren eigenen Daten und nicht als vertragliche Zusage gemeint.
In der Praxis ist das eine Chrome-Extension, die direkt auf LinkedIn-Profilen läuft. Du bist ohnehin schon auf der Seite der Person, die einstellt, und die Extension zeigt dort ihre verifizierte E-Mail-Adresse und ihre Direktnummer an, ohne dass du in ein anderes Fenster musst. Wer das oft macht, überträgt die Kontakte damit nativ nach HubSpot, Salesforce oder Pipedrive, als Neuanlage oder als Aktualisierung: Einen Kontakt, den du schon hast, ergänzt die Extension, einen fehlenden legt sie neu an. Niemand muss vorher das CRM durchsuchen, um herauszufinden, welcher der beiden Fälle vorliegt.
Damit es ehrlich bleibt: Enrow ist für B2B-Vertriebsteams gemacht, nicht für Bewerber. Für jemanden auf Jobsuche ist das hier ein Randfall, und die 50 Gratis-Credits im Monat decken ihn bequem ab. Und noch eine Grenze, wo wir gerade dabei sind: Bei uns gibt es keine Datenbank zum Durchstöbern. Die Suche startet in dem Moment, in dem du sie auslöst. Das hält die Daten aktuell, dafür fehlt dir eine Oberfläche zum Stöbern.
Wenn du das hier als Recruiter oder als Vertriebler liest und nicht als Bewerber, sieht die Sache anders aus, und unsere Artikel zu Sales Navigator nützen dir mehr.
bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?
Verbunden in Minuten.
Verifizierte Daten in Sekunden.
FAQ
Was kostet LinkedIn Premium Career im Monat?
LinkedIn Premium Career kostet 29,98 € im Monat bei monatlicher Zahlung oder 179,88 € im Jahr bei Jahreszahlung, rechnerisch 14,99 € im Monat. Mit dem Jahrestarif sparst du 50 % gegenüber der Monatsrate. Eine Duo-Variante mit zwei Lizenzen kostet 269,81 € im Jahr, womit die zweite Lizenz bei 89,93 € fürs Jahr liegt. Geprüft auf LinkedIns Premium-Career-Seite am 28. August 2026.
Lohnt sich LinkedIn Premium Career?
Meiner Ansicht nach selten. Für 29,98 € im Monat öffnet Premium Career dir keine zusätzliche Datenbank und keine versteckten Stellenanzeigen, du bezahlst also eine bessere Oberfläche für dasselbe LinkedIn. Top Applicant und Top Choice sind in der Masse untergegangen, die KI-Funktionen sind außerhalb der USA eingeschränkt, und LinkedIn Learning ist in die Jahre gekommen. Nützlich ist einzig der 365-Tage-Verlauf der Profilbesuche. Reizt dich das, nimm den Jahrestarif zu 14,99 € im Monat statt der Monatsrate.
Hilft LinkedIn Premium dabei, eingestellt zu werden?
LinkedIn schreibt, Premium-Mitglieder würden 2,6-mal häufiger eingestellt, und beruft sich dabei auf eigene Daten von Januar 2022. Diese Zahl vergleicht Menschen, die ein Abo zur Jobsuche gekauft haben, mit Menschen, die das nicht getan haben. Sie misst also mindestens ebenso sehr den Eifer bei der Suche wie die Wirkung des Produkts. Lies sie als Korrelation.
Wie bekomme ich LinkedIn Premium Career kostenlos?
Neue Abonnenten bekommen einen Monat Premium Career geschenkt, und nach 12 Monaten hat man erneut Anspruch darauf. Kündige einen Tag, bevor sich die Testphase in ein bezahltes Abo umwandelt, dann wird nichts abgebucht. Kündige nicht direkt nach dem Abschluss: LinkedIn beendet den Testzugang in dem Moment, in dem du kündigst, und die restlichen Wochen wären weg.
Was ist der Unterschied zwischen Premium Career und Premium Business?
Premium Career kostet 29,98 € im Monat und dreht sich um die Jobsuche: Top-Applicant-Signale, Filter für Stellenanzeigen, 5 InMails im Monat. Premium Business kostet 52,49 € im Monat und dreht sich um Netzwerk und Akquise, mit mehr InMails und Firmenauswertungen. Eine E-Mail-Adresse gibt dir keines von beiden.
Ist LinkedIn Premium Career besser als Sales Navigator?
Premium Career und Sales Navigator sind für verschiedene Leute gemacht. Sales Navigator Core kostet 120,99 € im Monat und bietet die deutlich stärkere Suche, mit 50 InMails im Monat gegenüber 5 bei Career. Wer Menschen in großer Zahl finden und anschreiben will, fährt mit Sales Navigator klar besser. Speziell für die Jobsuche brauchst du keines von beiden.
So habe ich das geprüft
Die Preise, die Duo-Tabelle und die Währungstabelle stammen von LinkedIns Premium-Career-Seite, abgerufen am 28. August 2026. Die Seite trägt den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. Die Euro-Beträge sind die, die LinkedIn für die Eurozone ausweist, keine Umrechnung aus dem Dollar.
Die Tabelle mit den Preisen aus fremden Artikeln stammt aus einer Auswertung der amerikanischen Google-Ergebnisse zu „linkedin premium cost“ vom 28. August 2026: 68 Preisangaben aus den Snippets zu dieser Suchanfrage, von insgesamt 484, die am selben Tag bei acht Suchanfragen zu LinkedIn-Preisen zusammenkamen. Jede Zahl zu Premium Career habe ich danach mit LinkedIns Seite abgeglichen. Die Snippet-Daten stehen so da, wie Google sie angezeigt hat. Wo eine Seite recht hat, sagt die Tabelle das.
Die Funktionsliste stammt von LinkedIn selbst, einschließlich der beiden Fußnoten, die ich im Wortlaut wiedergebe, weil sie konkret verändern, was ein Abonnent außerhalb der USA bekommt.
Die drei Einstellungsstatistiken sind so zitiert, wie LinkedIn sie veröffentlicht, jeweils mit der Quellenangabe und dem Datum, die LinkedIn selbst liefert. Die Zahlen selbst bestreite ich nicht. Strittig ist, was eine Korrelation zwischen „zahlt für ein Abo zur Jobsuche“ und „wird eingestellt“ überhaupt belegen kann.
Die Regeln zur Testphase verdienen die genaueste Prüfung, denn ein Irrtum dort kostet dich Wochen Zugang. Sie stammen aus LinkedIns Hilfeseiten zur Berechtigung für die Testphase und zur Kündigung, einschließlich des Satzes, der oben vollständig zitiert ist.
LinkedIn veröffentlicht diese Seiten auf Englisch. Die beiden Fußnoten und der Aktualisierungsvermerk stehen deshalb oben im Original, der Satz aus der Hilfeseite und die drei Statistiken in meiner Übersetzung, und die Links führen jeweils zum englischen Text.

