Das Wichtigste in Kürze Die Premium Company Page kostet 99,99 € im Monat, im Jahrestarif 839,89 € und damit rechnerisch 69,99 € im Monat. Die Unternehmensseite selbst anzulegen bleibt gratis. Was du hier kaufst, ist eine Aufwertung, die Admins obendrauf buchen. Mit den meisten LinkedIn-Abos bin ich hart ins Gericht gegangen. Dieses eine bezahle ich, und der Grund ist eine einzige Funktion: Du siehst, wer deine Seite besucht hat. Eine Liste von Firmen und Menschen, die gezielt nach dir gesucht haben. Wärmer wird ein eingehendes Signal nicht. Nützlich ist außerdem die automatische Einladung. Wer auf deine Beiträge reagiert hat, wird zum Folgen eingeladen, ohne dass du einen Finger rührst. Der Rest des Pakets ist Zierrat, und davon steckt reichlich drin. 99,99 € sind teuer. Mit einem kostenlosen Testmonat vorab ist es trotzdem einen Versuch wert. Die Preise habe ich am 28. August 2026 auf LinkedIns eigener Seite zur Premium Company Page abgerufen, die den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“ trägt. Am selben Tag spielte Google für dieses eine Produkt sechs verschiedene Monatsbeträge aus, von 39,99 $ bis 100 $, teils Monatsraten, teils Jahresäquivalente. Die Seiten dahinter sind amerikanisch und nennen Dollarbeträge. Weiter unten steht eine Tabelle, die jeden dieser Beträge mit dem offiziellen Preis vergleicht.
Vier Artikel lang war ich mit LinkedIns Bezahltarifen ziemlich streng. Dann gehört es sich auch, einmal zu sagen, wenn einer davon gut ist. Dieser ist es.
Alt ist das Produkt nicht. LinkedIn hat es im April 2023 getestet und ab Juni 2024 breit ausgerollt, weshalb sich bisher kaum jemand eine feste Meinung dazu gebildet hat. Es ist außerdem der einzige Premium-Tarif, der die Präsenz deines Unternehmens aufwertet und nicht dein eigenes Profil.
Die Preise stammen von LinkedIns eigener Seite zur Premium Company Page, abgerufen am 28. August 2026; LinkedIn selbst hat die Seite mit „Last updated: April 20, 2026“ versehen.
Transparenz wie immer: Ich führe Enrow. Hier fällt das stärker ins Gewicht als in meinen anderen Artikeln, denn der Arbeitsablauf, mit dem sich dieses Abo für mich rechnet, stützt sich auf mein eigenes Produkt. An der passenden Stelle sage ich es noch einmal deutlich.
Was es kostet

99,99 $ und 99,99 € sind dieselbe Zahl, aber nicht derselbe Preis.
Eine Premium Company Page kostet 99,99 € im Monat. Zahlst du das Jahr im Voraus, stehen 839,89 € auf der Rechnung, rechnerisch 69,99 € im Monat. Wer sich zwölf Monate bindet, zahlt also 30 % weniger im Monat und spart im Jahr 359,99 €.
| Tarif | Monatliche Zahlung | Jahreszahlung | Jahrestarif pro Monat | Ersparnis gegenüber der Monatsrate |
|---|---|---|---|---|
| Premium Company Page | 99,99 €/Monat | 839,89 €/Jahr | 69,99 €/Monat rechnerisch | 30 % unter der Monatsrate, 359,99 €/Jahr |
Eine Duo-Variante gibt es hier nicht, anders als bei Career und Business. Eine Seite, ein Preis.
Das Währungsdetail, das man nicht überlesen sollte
LinkedIn verkauft diese Aufwertung in fünf Währungen, und der Jahresrabatt fällt überall fast gleich aus: 30,0 % unter der Monatsrate in Dollar wie in Euro, 30,1 % in Pfund, 30,7 % in kanadischen und 29,9 % in australischen Dollar. Was sich unterscheidet, ist der Listenpreis. Eine Zeile fällt dabei aus dem Rahmen.
| Währung | Monatliche Zahlung | Jahreszahlung | Jahrestarif pro Monat |
|---|---|---|---|
| USD | 99,99 $/Monat | 839,88 $/Jahr | 69,99 $/Monat rechnerisch |
| EUR | 99,99 €/Monat | 839,89 €/Jahr | 69,99 €/Monat rechnerisch |
| GBP | 79,67 £/Monat | 668,04 £/Jahr | 55,67 £/Monat rechnerisch |
| CAD | 139,99 CAD/Monat | 1.163,88 CAD/Jahr | 96,99 CAD/Monat rechnerisch |
| AUD | 156,99 AUD/Monat | 1.319,88 AUD/Jahr | 109,99 AUD/Monat rechnerisch |
Quelle: die aufklappbare Preisübersicht auf premium.linkedin.com/small-business/company-page, abgerufen am 28. August 2026.
Die Euro-Zeile betrifft dich. LinkedIn verlangt 99,99 €, wo es sonst 99,99 $ verlangt: dieselbe Zahl, unverändert übernommen. Weil der Euro mehr wert ist als der Dollar, zahlt der europäische Käufer für dasselbe Produkt spürbar mehr. In Pfund gibt LinkedIn einen echten Nachlass. In Kanada und Australien ist es umgekehrt, dort greift ein kräftiger Aufschlag.
Dieser Kunstgriff bleibt auf diesen einen Tarif beschränkt. Bei Career, Business und All-in-One legt LinkedIn eigenständige Marktpreise in Euro fest: Career steht bei 29,98 € gegenüber 39,99 $, Business bei 52,49 € gegenüber 69,99 $, All-in-One bei 66,99 € gegenüber 89,99 $.
Was die Aufwertung bringt
Direkt von LinkedIn, aus dem Englischen übersetzt:
- Sehen, wer deine Seite besucht hat, in LinkedIns Worten: „Identifiziere neue Kunden und gewinne Erkenntnisse, indem du siehst, wer deine Seite besucht hat“
- Interessenten automatisch einladen, der Seite zu folgen, sobald sie auf deine Inhalte reagiert haben, ohne dass du dafür etwas tun musst
- Follower ähnlicher Seiten einladen, also Menschen erreichen, die vergleichbare Seiten abonniert haben, ohne mit ihnen vernetzt zu sein
- Ein eigener Call-to-Action-Button im Seitenkopf, in deinen Beiträgen und in den Suchergebnissen
- Ein Kundenzitat, das auf der Seite angezeigt wird
- Das goldene Premium-Abzeichen
- Ein Schreibassistent
- Ausführlichere Auswertungen zur Seite
LinkedIns Verkaufsargument dazu lautet: „Premium hilft dir, die Followerzahl deiner LinkedIn Company Page um das 6,7-Fache zu steigern“. Als Quelle nennt LinkedIn eigene Daten vom Juli 2024, erhoben im Monat des Rollouts. Man liest das besser als Werbung denn als Beleg.
Mein ehrliches Urteil
Die Besucherliste ist das ganze Produkt
Alles andere in diesem Paket ist nett, aber verzichtbar. Zu wissen, wer auf deiner Unternehmensseite war, ist eine Information von ganz anderer Qualität, und deshalb zahle ich weiter.
Halte dir kurz vor Augen, was diese Liste bedeutet. Jemand hat den Namen deiner Firma eingetippt oder ist über einen Beitrag auf deine Seite gekommen und hat sich Zeit genommen, sich anzusehen, was ihr macht. Zufällig macht das niemand. In einem Markt, in dem Kaufsignale meistens auf Rückschlüssen und Vermutungen beruhen, geben sich hier Menschen zu erkennen, ohne es zu merken.
Dazu ist die Liste verwertbar, was noch seltener vorkommt. Sie liefert Namen und Firmen, mit denen du etwas anfangen kannst, und nicht bloß ein Dashboard, das dir das Gefühl gibt, informiert zu sein.
Die automatische Einladung spart unauffällig Zeit
Die zweite Funktion, die ich verteidigen würde. Leute zum Folgen einzuladen war früher Handarbeit, Zeile für Zeile. Die automatische Einladung erledigt das für alle, die ohnehin schon auf deine Inhalte reagiert haben, also für die Gruppe, die am ehesten zusagt.
Follower aufzubauen hat nichts Glanzvolles. Aber eine Seite mit Publikum sorgt dafür, dass jeder künftige Beitrag gelesen wird, statt ins Leere zu laufen. Das erledigt sich nebenbei, während du dich um anderes kümmerst.
Der Rest ist Zierrat
Das goldene Abzeichen ist ein Abzeichen. Das Kundenzitat ist eine nette Geste, wegen der noch nie jemand gekauft hat. Der Schreibassistent macht das, was jeder gängige KI-Chatbot macht, nur schlechter. Der eigene Call-to-Action-Button ist mäßig nützlich und ohnehin schon in Premium Business enthalten.
Du zahlst also 99,99 € für zwei echte Funktionen und eine Menge Beiwerk. Mein Urteil lautet deshalb: Es ist teuer, und ich halte es trotzdem für einen Versuch wert. Ein Widerspruch ist das nicht. Entweder bringen dir die Besucherdaten Geschäft oder eben nicht, und ein kostenloser Testmonat genügt, um das zu klären. Nur wenige LinkedIn-Abos lassen sich so sauber beurteilen.
Der Fehler, den ich vermeiden würde
Kauf das nicht, um seriöser zu wirken. Kauf es für die Besucherliste. Arbeitet niemand die Namen ab, legst du 1.200 € im Jahr für ein goldenes Abzeichen hin.
Stärken
- Besuchererkennung, ein Kaufsignal, mit dem sich arbeiten lässt
- Die automatische Einladung holt die Leute an Bord, die schon auf deine Inhalte reagiert haben
- Einladungen an die Follower vergleichbarer Seiten, ohne Vernetzung
- Eigener Call-to-Action-Button im Seitenkopf, in Beiträgen und in Suchergebnissen
- 30 % Rabatt im Jahrestarif, dazu ein Gratistest vor der Bindung
Schwächen
- 99,99 € sind der höchste veröffentlichte Preis der gesamten Premium-Reihe
- Der europäische Käufer zahlt nominal dasselbe wie der amerikanische, real also mehr
- Abzeichen, Zitatblock und Schreibassistent sind Zierrat
- Ohne jemanden, der die Besucherliste abarbeitet, bringt das Abo nichts
- Keine Duo-Variante
Ideal für: B2B-Unternehmen, in denen jemand die Besucherliste auch abarbeitet. Im B2C ist das schwer zu rechtfertigen.
Unternehmensseite und Career Page sind zwei verschiedene Produkte

Für die eine steht der Preis auf der Website, für die andere brauchst du einen Vertriebler.
Die beiden werden ständig verwechselt, und die Namen helfen nicht weiter.
Eine Unternehmensseite ist der LinkedIn-Auftritt deiner Firma. Anlegen kann sie jeder, kostenlos, in ein paar Minuten. Die Premium Company Page ist die kostenpflichtige Aufwertung dafür, 99,99 € im Monat, und darum geht es in diesem Artikel.
Eine Career Page ist ein eigenes LinkedIn-Produkt für die Arbeitgebermarke, eine Recruiting-Seite, die Bewerbern das Leben in der Firma, Inhalte zur Unternehmenskultur und offene Stellen zeigt. Einen öffentlichen Preis gibt es dafür überhaupt nicht. LinkedIn verkauft sie über den Vertrieb und zielt auf Firmen, die in großem Stil einstellen.
Zwei Stufen desselben Produkts sind das also nicht. Hier eine kostenlose Seite mit kostenpflichtiger Aufwertung, dort ein Großkundenprodukt, für das man sich ein Angebot machen lässt.
Meine Meinung zu Career Pages ist schnell erzählt. Ich würde die Finger davon lassen. Wer seinen Recruiting-Auftritt innerhalb von LinkedIn einrichtet, mietet ihn nur. Du bekommst LinkedIns Layout, LinkedIns Vorgaben, LinkedIns Auswertungen, und nichts davon gehört dir. Bau die Karriereseite lieber auf deiner eigenen Website. Das Ergebnis wird besser, der Traffic gehört dir, und deine LinkedIn-Stellenanzeigen können darauf verlinken. Eine Career Page ist viel Geld dafür, eine Seite auf fremdem Grund zu dekorieren.
Im B2C fällt die Rechnung noch schlechter aus. Deine Kunden informieren sich größtenteils nicht auf LinkedIn über dich, und dann lässt sich schwer begründen, warum du fürs Aufhübschen dieses Auftritts zahlen solltest. Die Premium Company Page rechnet sich im B2B, wo auf der Besucherliste Menschen stehen, die tatsächlich kaufen könnten.
Weniger dafür zahlen
Der Jahrestarif drückt die 99,99 € auf 69,99 € im Monat, 30 % weniger, und vorher kannst du kostenlos testen, ohne dich an irgendetwas zu binden.
Darüber hinaus greift derselbe Hebel wie bei jedem anderen LinkedIn-Abo: die Währung, in der du bezahlst. LinkedIn verkauft seine online abgeschlossenen Abos in 57 Währungen und friert deinen Preis in der Währung ein, mit der du dich angemeldet hast. Wird diese Währung schwächer, sinken deine realen Kosten bei jeder Verlängerung, und setzt LinkedIn in einem Markt gelegentlich neue Preise fest, trifft das nur Neukunden. Innerhalb von zwei Jahren hat ein in argentinischen Pesos eingefrorener Preis in Dollar gerechnet 37,3 % verloren. In türkischer Lira waren es 28,9 %.
Geschenktes Geld ist das nicht. Manche der als schwach geltenden Währungen haben zugelegt. Der nigerianische Naira gewann im vergangenen Jahr 14,4 % gegenüber dem Dollar. Um die Währung nachträglich zu wechseln, musst du kündigen und das Ende des Abrechnungszeitraums abwarten. Außerdem verlangen LinkedIns Nutzungsbedingungen zutreffende Profilangaben und drohen bei Verstößen mit der Einschränkung des Kontos, und die käme dich ungleich teurer zu stehen als das Abo. Die Analyse zu den Sales-Navigator-Preisen beschreibt Methode und Risiken im Detail.
Der Ablauf, mit dem sich dieses Abo rechnet

LinkedIn nennt dir den Besucher, aber nichts auf der Plattform verrät, wie du ihn erreichst.
Jetzt kommt mein eigenes Produkt ins Spiel. Lies diesen Teil entsprechend kritisch.
Eine Besucherliste besteht aus Namen. Namen antworten nicht. Um mit den Leuten, die auf deiner Seite waren, etwas anzufangen, musst du sie dort erreichen, wo sie auch antworten, und eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer wird LinkedIn dir nie herausgeben.
Dafür ist Enrow da. Die Chrome-Extension läuft in LinkedIn und im Sales Navigator und zeigt die verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse und die Direktnummer der Person an, direkt im Profil, ohne zweiten Tab und ohne Sprung zwischen Fenstern. Du bleibst in deinem gewohnten Arbeitsablauf. Das klingt nebensächlich, bis du es zweihundertmal gemacht hast.
Von dort geht der Kontakt direkt ins CRM. Enrow ist nativ an HubSpot, Salesforce und Pipedrive angebunden, nicht über ein zwischengeschaltetes Automatisierungstool, sondern als direkte Verbindung. Was du auf LinkedIn findest, landet als sauberer Datensatz in dem System, in dem dein Team ohnehin arbeitet.
Enrow legt den Datensatz dabei entweder neu an oder aktualisiert den vorhandenen. Eine Besucherliste ist voll von Leuten, mit denen es schon eine Vorgeschichte gibt: ein alter Lead oder der Account, den ein Kollege im März zurückgerufen und nie abgeschlossen hat. Zuerst gleicht Enrow die Person ab, dann ergänzt es den vorhandenen Datensatz. Die Dublette, die unbemerkt deine Listen aufspaltet und in der Auswertung aus einer Firma zwei macht, entsteht gar nicht erst.
Gefunden und verifiziert wird in Echtzeit, nichts stammt aus einer gespeicherten Datenbank. Der Unterschied wiegt schwerer, als er klingt. Gespeicherte Datenbanken werden nur alle paar Monate aktualisiert, und am Ende schreibst du Leute an, die im Frühjahr gegangen sind. Jede Adresse durchläuft mehr als 10 Prüfungen, die beobachtete Bounce-Rate bleibt unter 1 %, und Catch-all-Adressen werden verifiziert und ausgeliefert, statt als riskant markiert und aussortiert zu werden. Bei europäischen Handynummern blockiert uns die DSGVO nicht, und die Rechtsgrundlage dafür ist dokumentiert.
Bezahlt wird nur für gültige Ergebnisse. Die Preise beginnen bei 15 € im Monat für 1.000 Credits, wobei eine E-Mail-Adresse einen Credit kostet und eine Direktnummer 40. Der Gratis-Tarif umfasst 50 Credits pro Monat, ohne Kreditkarte, genug, um den Ablauf an einer echten Besucherliste auszuprobieren.
Wo dir Enrow nicht hilft: Eine durchsuchbare Datenbank gibt es bewusst nicht, deine Listen stellst du also weiterhin in LinkedIn oder im Sales Navigator zusammen. Sequenzen verschickt es ebenfalls nicht. Dafür gibt es Emelia, La Growth Machine oder lemlist.
bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?
Verbunden in Minuten.
Verifizierte Daten in Sekunden.
FAQ
Was kostet eine LinkedIn Premium Company Page?
Die LinkedIn Premium Company Page kostet 99,99 € im Monat oder 839,89 € im Jahr, rechnerisch 69,99 € im Monat. Das sind 30 % unter der Monatsrate, eine Ersparnis von 359,99 € im Jahr. Die Unternehmensseite selbst anzulegen ist kostenlos; Premium ist eine Aufwertung, die Seiten-Admins dazukaufen. Geprüft auf LinkedIns Preisseite am 28. August 2026.
Ist eine LinkedIn-Unternehmensseite kostenlos?
Ja. Jedes Unternehmen kann eine Unternehmensseite anlegen, ohne etwas zu zahlen. Die Premium Company Page ist die optionale kostenpflichtige Aufwertung für 99,99 € im Monat, die Besuchererkennung, automatische Einladungen, einen eigenen Call-to-Action-Button, einen Zitatblock und das goldene Abzeichen hinzufügt.
Lohnt sich die LinkedIn Premium Company Page?
Die Premium Company Page zu 99,99 € im Monat oder 839,89 € im Jahr lohnt sich unter einer Bedingung: dass jemand die Besucherliste auch abarbeitet. Zu sehen, wer deine Seite besucht hat, ist ein Kaufsignal, mit dem sich arbeiten lässt, und der Hauptgrund zu kaufen. Die automatische Einladung spart spürbar Zeit. Abzeichen, Zitatblock und Schreibassistent sind Zierrat. Im B2B, mit einem Prozess für die Nachverfolgung der Besucher, verdient das Abo sein Geld. Im B2C oder ohne jemanden, der die Liste abarbeitet, nicht.
Was ist der Unterschied zwischen einer Unternehmensseite und einer Career Page?
Eine Unternehmensseite ist dein kostenloser Firmenauftritt auf LinkedIn, mit einer optionalen Premium-Aufwertung für 99,99 € im Monat. Eine Career Page ist ein eigenständiges Produkt für die Arbeitgebermarke, gemacht fürs Recruiting, ausschließlich über einen LinkedIn-Vertriebler verkauft und ohne öffentlichen Preis. Das sind zwei verschiedene Produkte und nicht zwei Stufen desselben.
Brauche ich neben der Premium Company Page auch Premium Business?
Nein. Die beiden überschneiden sich beim eigenen Call-to-Action-Button und zielen beide auf Wachstum, aber das eine wertet dein persönliches Profil auf und das andere die Seite deines Unternehmens. LinkedIn vermarktet sie als Paar. Die meisten kleinen Firmen fahren besser damit, das Produkt zu wählen, das ihnen tatsächlich Anfragen bringt.
Kann ich genau sehen, wer meine LinkedIn-Unternehmensseite besucht hat?
Die Besuchererkennung ist die Kernfunktion der Premium-Aufwertung. LinkedIn beschreibt sie als die Möglichkeit, neue Kunden zu identifizieren und Erkenntnisse zu gewinnen, indem man sieht, wer die eigene Seite besucht hat. Kostenlose Unternehmensseiten bekommen nur aggregierte demografische Daten.
So habe ich das geprüft
Preise, Währungstabelle und Funktionsliste stammen von LinkedIns Seite zur Premium Company Page, abgerufen am 28. August 2026; die Seite trägt den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. Jede Zahl in den Tabellen oben stammt von dieser Seite oder ist daraus berechnet, keine ist aus einer Zweitquelle abgeschrieben. Die Euro-Beträge sind die, die LinkedIn für die Eurozone ausweist, keine Umrechnung aus dem Dollar.
Die Termine des Rollouts habe ich getrennt geprüft, weil man sie bei einem so jungen Produkt leicht falsch angibt: Test ab April 2023, breiter Rollout ab Juni 2024. Die Follower-Statistik, die LinkedIn auf der Seite ausweist, beruft sich auf Daten vom Juli 2024 und passt zu diesem Zeitplan.
Für Career Pages habe ich LinkedIns Seite zur Arbeitgebermarke vollständig gelesen, ohne auf irgendeinen Preis zu stoßen. Darauf beruht die Beschreibung „nur auf Anfrage“ statt einer geratenen Zahl.
Die Tabelle der kursierenden Preise entstand aus allen 484 Preisangaben, die am 28. August 2026 aus den tatsächlich ausgelieferten Google-Ergebnissen dieses Themenclusters gezogen wurden, gefiltert auf die 46 zur Suchanfrage „linkedin company page cost“. Danach habe ich jede Aussage über die Premium Company Page mit LinkedIns eigener Zahl abgeglichen. Die Platzierungen sind die, die diese Seiten an jenem Tag hatten. Der Text des AI Overview ist so zitiert, wie Google ihn ausgespielt hat, hier in meiner Übersetzung.
Die Beträge in dieser Tabelle bleiben in Dollar, weil die zitierten Seiten amerikanisch sind und Dollarbeträge nennen. Einen Wechselkurs, um sie umzurechnen, habe ich nicht erfunden. LinkedIns Zitate sind aus dem Englischen übersetzt, die Links führen zum Originaltext.
Die Besuchererkennung ist hier mit LinkedIns eigenen Worten beschrieben. Was die Funktion in der Praxis zeigt, kann je nach Region und je nach Privatsphäre-Einstellungen des Besuchers abweichen, deshalb behauptet der Artikel keinen bestimmten Detailgrad.

