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LinkedIn Premium Company Page: Preise 2026 geprüft

4. Sept. 2026

Das Wichtigste in Kürze Die Premium Company Page kostet 99,99 € im Monat, im Jahrestarif 839,89 € und damit rechnerisch 69,99 € im Monat. Die Unternehmensseite selbst anzulegen bleibt gratis. Premium ist eine Aufwertung, die Seiten-Admins obendrauf buchen. Mit den meisten LinkedIn-Abos bin ich hart ins Gericht gegangen. Dieses eine bezahle ich, und der Grund ist eine einzige Funktion: du siehst, wer deine Seite besucht hat. Eine Liste von Firmen und Menschen, die gezielt nach dir gesucht haben. Wärmer wird ein eingehendes Signal kaum. Nützlich ist außerdem die automatische Einladung. Wer auf deine Beiträge reagiert hat, wird eingeladen, deiner Seite zu folgen, ohne dass du einen Finger rührst. Der Rest des Pakets ist Zierrat, und davon steckt reichlich drin. 99,99 € sind teuer. Weil es vorher einen Gratistest gibt, lohnt sich der Versuch trotzdem. Die Preise habe ich am 28. August 2026 auf LinkedIns eigener Seite zur Premium Company Page abgelesen, die den Vermerk „Last updated: April 20, 2026“ trägt. Am selben Tag spielte Google für dieses eine Produkt sechs verschiedene Monatsbeträge aus, von 39,99 $ bis 100 $, teils Monatsraten, teils auf den Monat umgerechnete Jahrespreise. Diese Seiten sind amerikanisch und nennen Preise in Dollar. Weiter unten stellt eine Tabelle jeden dieser Beträge dem offiziellen Preis gegenüber.

Vier Artikel lang war ich mit LinkedIns Bezahltarifen ziemlich streng. Dann gehört es sich auch, einmal zu sagen, wenn einer davon gut ist. Dieser ist es.

Alt ist das Produkt nicht. LinkedIn hat es im April 2023 getestet und ab Juni 2024 breit ausgerollt, weshalb sich bisher kaum jemand eine feste Meinung dazu gebildet hat. Es ist außerdem der einzige Premium-Tarif, der den Auftritt deines Unternehmens aufwertet und nicht dein eigenes Profil.

Die Preise stammen von LinkedIns eigener Seite zur Premium Company Page, abgerufen am 28. August 2026. LinkedIn selbst gibt dort als Stand „Last updated: April 20, 2026“ an.

Transparenz wie immer: Ich führe Enrow. Hier fällt das stärker ins Gewicht als in meinen anderen Artikeln, denn der Ablauf, mit dem sich dieses Abo für mich rechnet, führt über mein eigenes Produkt. An der passenden Stelle sage ich es noch einmal deutlich.

Was es kostet

Preis der Premium Company Page in fünf Währungen

99,99 $ und 99,99 € sind dieselbe Zahl, aber nicht derselbe Preis.

Eine Premium Company Page kostet 99,99 € im Monat. Zahlst du das Jahr im Voraus, stehen 839,89 € auf der Rechnung, rechnerisch 69,99 € im Monat. Wer sich zwölf Monate bindet, zahlt also 30 % weniger im Monat und spart im Jahr 359,99 €.

TarifMonatliche ZahlungJahreszahlungJahrestarif pro MonatErsparnis gegenüber der Monatsrate
Premium Company Page99,99 €/Monat839,89 €/Jahr69,99 €/Monat rechnerisch30 % unter der Monatsrate, 359,99 €/Jahr

Eine Duo-Variante gibt es hier nicht, anders als bei Career und Business. Eine Seite, ein Preis.

Das Währungsdetail, das man nicht überlesen sollte

LinkedIn bietet die Premium Company Page in fünf Währungen an, und der Jahresrabatt fällt überall fast gleich aus: 30,0 % unter der Monatsrate in Dollar wie in Euro, 30,1 % in Pfund, 30,7 % in kanadischen und 29,9 % in australischen Dollar. Was sich unterscheidet, ist der Grundpreis. Eine Zeile fällt dabei aus dem Rahmen.

WährungMonatliche ZahlungJahreszahlungJahrestarif pro Monat
USD99,99 $/Monat839,88 $/Jahr69,99 $/Monat rechnerisch
EUR99,99 €/Monat839,89 €/Jahr69,99 €/Monat rechnerisch
GBP79,67 £/Monat668,04 £/Jahr55,67 £/Monat rechnerisch
CAD139,99 CAD/Monat1.163,88 CAD/Jahr96,99 CAD/Monat rechnerisch
AUD156,99 AUD/Monat1.319,88 AUD/Jahr109,99 AUD/Monat rechnerisch

Quelle: die aufklappbare Preisübersicht auf premium.linkedin.com/small-business/company-page, abgerufen am 28. August 2026.

Die Euro-Zeile betrifft dich. LinkedIn verlangt in Euro 99,99 € und in Dollar 99,99 $, also nominal dieselbe Zahl. Weil der Euro mehr wert ist als der Dollar, zahlt der europäische Käufer für dasselbe Produkt spürbar mehr. In Pfund gibt LinkedIn einen echten Nachlass. In Kanada und Australien ist es umgekehrt, dort greift ein kräftiger Aufschlag.

Diese Eins-zu-eins-Übernahme gibt es nur bei diesem Tarif. Bei Career, Business und All-in-One legt LinkedIn eigenständige Marktpreise in Euro fest: Career kostet 29,98 € gegenüber 39,99 $, Business 52,49 € gegenüber 69,99 $, All-in-One 66,99 € gegenüber 89,99 $.

Was die Aufwertung bringt

Direkt von LinkedIn, aus dem Englischen übersetzt:

  • Sehen, wer deine Seite besucht hat, in LinkedIns Worten: „Identifiziere neue Kunden und gewinne Erkenntnisse, indem du siehst, wer deine Seite besucht hat“
  • Interessenten automatisch einladen, der Seite zu folgen, sobald sie auf deine Inhalte reagiert haben, ohne dass du dafür etwas tun musst
  • Follower ähnlicher Seiten einladen, also Menschen erreichen, die vergleichbare Seiten abonniert haben, ohne mit ihnen vernetzt zu sein
  • Ein eigener Call-to-Action-Button im Seitenkopf, in deinen Beiträgen und in den Suchergebnissen
  • Ein Kundenzitat, das auf der Seite angezeigt wird
  • Das goldene Premium-Abzeichen
  • Ein Schreibassistent
  • Ausführlichere Auswertungen zur Seite

LinkedIns Verkaufsargument dazu lautet: „Premium hilft dir, die Followerzahl deiner LinkedIn Company Page auf das 6,7-Fache zu steigern“, als Quelle angegeben sind LinkedIn-Daten vom Juli 2024. Eigene Zahlen, erhoben im Monat des Rollouts. Man liest das besser als Werbung denn als Beleg.

Mein ehrliches Urteil

Die Besucherliste macht das ganze Produkt aus

Alles andere in diesem Paket ist nett, aber verzichtbar. Zu wissen, wer auf deiner Unternehmensseite war, ist eine Information von ganz anderer Qualität, und deshalb zahle ich weiter.

Halte dir kurz vor Augen, was diese Liste bedeutet. Jemand hat den Namen deiner Firma eingetippt oder ist über einen Beitrag auf die Seite gekommen und hat sich Zeit genommen, sich anzusehen, was ihr macht. Zufällig macht das niemand. In einem Markt, in dem Kaufsignale meistens aus Ableitung und Vermutung bestehen, melden sich hier Menschen, ohne es zu merken.

Dazu ist die Liste verwertbar, was noch seltener vorkommt. Sie liefert Namen und Firmen, mit denen du etwas anfangen kannst, und keine Oberfläche, die dir bloß das Gefühl gibt, informiert zu sein.

Die automatische Einladung spart unauffällig Zeit

Das ist die zweite Funktion, die ich verteidigen würde. Leute einzuladen, deiner Seite zu folgen, war früher Handarbeit, Zeile für Zeile. Die automatische Einladung erledigt das für alle, die ohnehin schon auf deine Inhalte reagiert haben, also für die Gruppe, die am ehesten zusagt.

Follower zu gewinnen hat nichts Glanzvolles. Aber eine Seite mit Publikum sorgt dafür, dass jeder künftige Beitrag Leser findet, statt ins Leere zu laufen. Das läuft nebenbei, während du dich um anderes kümmerst.

Der Rest ist Zierrat

Das goldene Abzeichen ist ein Abzeichen. Das Kundenzitat ist eine nette Geste, wegen der noch nie jemand gekauft hat. Der Schreibassistent kann, was jeder gängige KI-Chatbot kann, nur schlechter. Der eigene Call-to-Action-Button ist mäßig nützlich und ohnehin schon in Premium Business enthalten.

Du zahlst also 99,99 € für zwei echte Funktionen und eine Menge Beiwerk. Mein ehrliches Urteil lautet deshalb: Es ist teuer, und trotzdem ist es einen Versuch wert. Ein Widerspruch ist das nicht. Entweder werden aus den Besucherdaten Anfragen für dein Geschäft oder eben nicht, und ein Monat Gratistest genügt, um das zu klären. Kaum ein LinkedIn-Abo lässt sich so sauber beurteilen.

Der Fehler, den ich vermeiden würde

Kauf das nicht, um seriöser zu wirken. Kauf es für die Besucherliste. Arbeitet niemand die Namen ab, legst du 1.200 € im Jahr für ein goldenes Abzeichen hin.

Stärken

  • Besuchererkennung, ein Kaufsignal, mit dem sich arbeiten lässt
  • Die automatische Einladung holt die Leute an Bord, die schon auf deine Inhalte reagiert haben
  • Einladungen an die Follower vergleichbarer Seiten, ohne Vernetzung
  • Eigener Call-to-Action-Button im Seitenkopf, in Beiträgen und in Suchergebnissen
  • 30 % Rabatt im Jahrestarif, dazu ein Gratistest vor der Bindung

Schwächen

  • 99,99 € sind der höchste veröffentlichte Preis der gesamten Premium-Reihe
  • Der europäische Käufer zahlt nominal dasselbe wie der amerikanische, real also mehr
  • Abzeichen, Zitatblock und Schreibassistent sind Zierrat
  • Ohne jemanden, der die Besucherliste abarbeitet, bringt das Abo nichts
  • Keine Duo-Variante

Ideal für: B2B-Unternehmen, in denen jemand die Besucherliste auch abarbeitet. Im B2C ist das schwer zu rechtfertigen.

Unternehmensseite und Career Page sind zwei verschiedene Produkte

Unternehmensseite und Career Page im Vergleich

Für die eine steht der Preis auf der Website, für die andere brauchst du einen Vertriebler.

Das wird ständig verwechselt, und die Namen machen es nicht leichter.

Eine Unternehmensseite ist der LinkedIn-Auftritt deiner Firma. Anlegen kann sie jeder, kostenlos, in ein paar Minuten. Die Premium Company Page ist die kostenpflichtige Aufwertung dazu, 99,99 € im Monat, und darum geht es in diesem Artikel.

Eine Career Page ist ein eigenes LinkedIn-Produkt für die Arbeitgebermarke, eine Recruiting-Seite, die Bewerbern das Leben in der Firma, Inhalte zur Unternehmenskultur und offene Stellen zeigt. Einen öffentlichen Preis gibt es dafür überhaupt nicht. LinkedIn verkauft sie über einen Vertriebler und richtet sich damit an Firmen, die in großem Stil einstellen.

Zwei Stufen desselben Produkts sind das also nicht. Das eine ist eine kostenlose Seite mit kostenpflichtiger Aufwertung, das andere ein Großkundenprodukt, für das man sich ein Angebot machen lässt.

Meine Meinung zu Career Pages ist schnell erzählt. Ich würde die Finger davon lassen. Wer seinen Recruiting-Auftritt innerhalb von LinkedIn einrichtet, mietet ihn. Layout, Vorgaben und Auswertungen kommen von LinkedIn, und nichts davon gehört dir. Richte die Karriereseite lieber auf deiner eigenen Website ein. Das Ergebnis wird besser, der Traffic gehört dir, und deine LinkedIn-Stellenanzeigen können darauf verlinken. Mit einer Career Page zahlst du viel Geld, um eine Seite auf fremdem Grund zu dekorieren.

Im B2C fällt die Rechnung noch ungünstiger aus. Deine Käufer informieren sich größtenteils nicht auf LinkedIn über dich, also lässt sich schwer begründen, warum du fürs Aufhübschen dieses Auftritts zahlen solltest. Die Premium Company Page rechnet sich im B2B, wo auf der Besucherliste lauter Menschen stehen, die auch kaufen könnten.

Weniger dafür zahlen

Der Jahrestarif drückt die 99,99 € auf 69,99 € im Monat, 30 % weniger, und vorher kannst du kostenlos testen, ohne dich an irgendetwas zu binden.

Darüber hinaus greift derselbe Hebel wie bei jedem anderen LinkedIn-Abo: die Währung, in der du zahlst. LinkedIn verkauft seine Self-Service-Abos in 57 Währungen und friert deinen Preis in der Währung ein, mit der du dich angemeldet hast. Wird diese Währung schwächer, sinken deine realen Kosten bei jeder Verlängerung, und wenn LinkedIn einen Markt gelegentlich neu bepreist, trifft das nur Neukunden. Über zwei Jahre hat ein in argentinischen Pesos eingefrorener Preis in Dollar gerechnet 37,3 % verloren. In türkischer Lira waren es 28,9 %.

Ein Selbstläufer ist das nicht. Manche der als schwach geltenden Währungen haben zugelegt. Der nigerianische Naira gewann im vergangenen Jahr 14,4 % gegenüber dem Dollar. Nachträglich die Währung zu wechseln, heißt kündigen und den Abrechnungszyklus abwarten. Dazu verlangen LinkedIns Nutzungsbedingungen zutreffende Profilangaben und nennen als Strafe die Einschränkung des Kontos. Das wäre ein ungleich größerer Verlust als das Abo. Die Analyse zu den Sales-Navigator-Preisen beschreibt Methode und Risiken im Detail.

Der Ablauf, mit dem sich dieses Abo rechnet

Vom Seitenbesucher zum CRM-Datensatz mit E-Mail und Telefonnummer

LinkedIn nennt dir den Besucher, aber nichts auf der Plattform verrät, wie du ihn erreichst.

Jetzt kommt mein eigenes Produkt ins Spiel. Lies diesen Abschnitt also mit der nötigen Distanz.

Eine Besucherliste besteht aus Namen. Namen antworten nicht. Um mit den Leuten, die auf deiner Seite waren, etwas anzufangen, musst du sie dort erreichen, wo sie auch antworten, und eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer wird LinkedIn dir nie herausgeben.

Dafür ist Enrow da. Die Chrome-Extension läuft auf dem LinkedIn- oder Sales-Navigator-Profil und zeigt die verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse und die Direktnummer der Person an, direkt im Profil, ohne zweiten Tab und ohne zwischen Fenstern hin und her zu springen. Du bleibst in deinem gewohnten Arbeitsfluss. Das klingt nebensächlich, bis du es zweihundertmal gemacht hast.

Von dort geht der Kontakt direkt ins CRM. Enrow ist nativ an HubSpot, Salesforce und Pipedrive angebunden, nicht über ein zwischengeschaltetes Automatisierungstool, sondern als direkte Verbindung. Was du auf LinkedIn findest, landet als sauberer Datensatz in dem System, in dem dein Team ohnehin arbeitet.

Enrow legt den Datensatz dabei entweder neu an oder aktualisiert den vorhandenen. Eine Besucherliste ist voll von Leuten, mit denen es schon eine Vorgeschichte gibt: ein alter Lead oder der Account, den ein Kollege im März zurückgerufen und nie abgeschlossen hat. Enrow sucht die Person zuerst im CRM und ergänzt dann den Datensatz, den es findet. Die Dublette, die unbemerkt deine Listen aufspaltet und in der Auswertung aus einer Firma zwei macht, entsteht gar nicht erst.

Gefunden und verifiziert wird in Echtzeit, nichts stammt aus einer gespeicherten Datenbank. Der Unterschied wiegt schwerer, als er klingt. Gespeicherte Datenbanken werden nur alle paar Monate aktualisiert, und am Ende schreibst du Leute an, die das Unternehmen im Frühjahr verlassen haben. Jede Adresse durchläuft 10+ Prüfungen, die beobachtete Bounce-Rate bleibt unter 1 %, und Catch-all-Adressen werden verifiziert und geliefert, statt als riskant markiert und aussortiert zu werden. Bei europäischen Handynummern blockiert uns die DSGVO nicht.

Abgerechnet wird nur ein gültiges Ergebnis. Die Preise beginnen bei 15 € im Monat für 1.000 Credits, wobei eine E-Mail-Adresse einen Credit kostet und eine Direktnummer 40. Der Gratis-Tarif bringt jeden Monat 50 Credits, ohne Kreditkarte. Das reicht, um den Ablauf an einer echten Besucherliste auszuprobieren.

Wobei dir Enrow nicht hilft: Eine durchsuchbare Datenbank hat es bewusst nicht, Listen stellst du also weiter in LinkedIn oder im Sales Navigator zusammen. Sequenzen verschickt es ebenfalls nicht. Dafür gibt es Emelia, La Growth Machine oder lemlist.

bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?

Verbunden in Minuten.
Verifizierte Daten in Sekunden.

FAQ

Was kostet eine LinkedIn Premium Company Page?

Die LinkedIn Premium Company Page kostet 99,99 € im Monat oder 839,89 € im Jahr, rechnerisch 69,99 € im Monat. Das sind 30 % unter der Monatsrate, eine Ersparnis von 359,99 € im Jahr. Die Unternehmensseite selbst anzulegen ist kostenlos; Premium ist eine Aufwertung, die Seiten-Admins dazukaufen. Geprüft am 28. August 2026 auf LinkedIns Preisseite.

Ist eine LinkedIn-Unternehmensseite kostenlos?

Ja. Jedes Unternehmen kann eine LinkedIn-Unternehmensseite anlegen, ohne etwas zu zahlen. Die Premium Company Page ist eine optionale kostenpflichtige Aufwertung für 99,99 € im Monat. Sie bringt Besuchererkennung, automatische Einladungen, einen eigenen Call-to-Action-Button, einen Zitatblock und das goldene Premium-Abzeichen.

Lohnt sich die LinkedIn Premium Company Page?

Für 99,99 € im Monat oder 839,89 € im Jahr lohnt sich die Premium Company Page unter einer Bedingung: dass jemand die Besucherliste auch abarbeitet. Zu sehen, wer deine Seite besucht hat, ist ein Kaufsignal, mit dem sich arbeiten lässt, und der Hauptgrund für den Kauf. Die automatische Einladung spart spürbar Zeit. Abzeichen, Zitatblock und Schreibassistent sind Zierrat. Im B2B, mit einem Prozess für die Nachverfolgung der Besucher, rechnet sich das Abo. Im B2C oder ohne jemanden, der sich um die Liste kümmert, nicht.

Was ist der Unterschied zwischen einer Unternehmensseite und einer Career Page?

Eine Unternehmensseite ist dein kostenloser Firmenauftritt auf LinkedIn, mit einer optionalen Premium-Aufwertung für 99,99 € im Monat. Eine Career Page ist ein eigenständiges Recruiting-Produkt für die Arbeitgebermarke. LinkedIn verkauft es ausschließlich über seinen Vertrieb, einen öffentlichen Preis gibt es nicht. Es sind zwei verschiedene Produkte, nicht zwei Stufen desselben Angebots.

Brauche ich neben der Premium Company Page auch Premium Business?

Nein. Die beiden überschneiden sich beim eigenen Call-to-Action-Button und zielen beide auf Wachstum, aber das eine wertet dein persönliches Profil auf und das andere die Seite deines Unternehmens. LinkedIn vermarktet sie als Paar. Die meisten kleinen Firmen fahren besser, wenn sie sich für das entscheiden, was ihnen tatsächlich Anfragen bringt: das persönliche Profil oder die Unternehmensseite.

Kann ich genau sehen, wer meine LinkedIn-Unternehmensseite besucht hat?

Die Besuchererkennung ist die Kernfunktion der Premium-Aufwertung. LinkedIn beschreibt sie als die Möglichkeit, neue Kunden zu identifizieren und Erkenntnisse zu gewinnen, indem man sieht, wer die eigene Seite besucht hat. Kostenlose Unternehmensseiten bekommen nur aggregierte demografische Daten zu ihren Besuchern.

So habe ich das geprüft

Preise, Währungstabelle und Funktionsliste stammen von LinkedIns Seite zur Premium Company Page, abgerufen am 28. August 2026, mit LinkedIns Vermerk „Last updated: April 20, 2026“. Jede Zahl in den Tabellen oben ist von dieser Seite abgelesen oder daraus gerechnet, keine ist aus einer Zweitquelle abgeschrieben. Die Euro-Beträge sind die, die LinkedIn für die Eurozone ausweist, keine Umrechnung aus dem Dollar.

Die Termine des Rollouts habe ich getrennt geprüft, weil man sie bei einem so jungen Produkt leicht falsch angibt: Test ab April 2023, breiter Rollout ab Juni 2024. Die Follower-Statistik, die LinkedIn auf der Seite ausweist, beruft sich auf Daten vom Juli 2024 und passt zu diesem Zeitplan.

Für Career Pages habe ich LinkedIns Seite zur Arbeitgebermarke vollständig gelesen, ohne auf irgendeinen Preis zu stoßen. Darauf beruht die Beschreibung „nur auf Anfrage“ statt einer geratenen Zahl.

Für die Tabelle der kursierenden Preise habe ich alle 484 Preisangaben gezogen, die am 28. August 2026 in den tatsächlich ausgelieferten Google-Ergebnissen dieses Themenclusters standen, und daraus die 46 zur Suchanfrage „linkedin company page cost“ herausgefiltert. Danach habe ich jede Aussage über die Premium Company Page mit LinkedIns eigener Zahl abgeglichen. Die Platzierungen gelten für diesen einen Tag. Der Text des AI Overview ist so zitiert, wie Google ihn ausgespielt hat, hier in meiner Übersetzung.

Die Beträge in dieser Tabelle bleiben in Dollar, weil die zitierten Seiten amerikanisch sind und Dollarpreise nennen. Ich habe sie nicht mit einem selbst gewählten Wechselkurs umgerechnet. LinkedIns Zitate sind aus dem Englischen übersetzt, die Links führen zum Originaltext.

Die Besuchererkennung ist hier mit LinkedIns eigenen Worten beschrieben. Was die Funktion in der Praxis zeigt, kann je nach Region und je nach Privatsphäre-Einstellungen des Besuchers abweichen, deshalb behauptet der Artikel keinen bestimmten Detailgrad.

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