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LinkedIn-Sales-Navigator-Preise 2026: alle Tarife

2. Sept. 2026

Das Wichtigste in Kürze Sales Navigator Core kostet 120,99 € im Monat, im Jahrestarif 1.088,88 €. Advanced kostet 148,21 € im Monat, im Jahrestarif 1.693,88 €. Advanced Plus gibt es nur auf Anfrage. Der Wechsel von Core auf Advanced kostet 605 € je Lizenz und Jahr. Dafür bekommst du zwei Dinge, die etwas taugen: den CSV-Import von Firmenlisten und die Neuvergabe von Lizenzen. Alles andere in diesem Tarif ist Beiwerk. Am InMail-Kontingent ändert sich nichts: In allen drei Tarifen gibt es 50 Credits im Monat. Die Hälfte der Artikel, die für diese Suchanfrage ranken, nennt noch immer 79,99 $ oder 99,99 $. Diese Preise gab es einmal. Heute gelten sie nicht mehr. Alle folgenden Angaben stammen aus der Preis-FAQ von LinkedIn (abgerufen am 28. August 2026), die die Preise in fünf Währungen ausweist. Die Euro-Beträge nennt LinkedIn selbst für die Eurozone, es sind keine Umrechnungen aus dem Dollar.

Wer den Preis von Sales Navigator sucht, findet ein Dutzend Artikel, die alle sehr überzeugt klingen. Zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Wert liegen vierzig Dollar im Monat.

Ich habe nachgesehen. Auf den ersten beiden Google-Seiten steht Sales Navigator Core derzeit bei 79,99 $, 99 $, 99,99 $, 119,99 $ und 120 $. Advanced bei 139,99 $, 149,99 $, 159,99 $ und 179,99 $. Eine gut platzierte Seite beziffert den Jahrespreis von Core auf 959,88 $, eine andere auf 1.079,88 $. Recht haben können sie nicht alle. Die meisten sind schlicht veraltet: Preise von 2023 oder 2024, nie aktualisiert und trotzdem noch weit oben in den Ergebnissen.

Deshalb macht dieser Artikel etwas Langweiliges, dafür aber Nützliches. Jede Zahl hier stammt aus der Preis-FAQ von LinkedIn, abgerufen am 28. August 2026, einschließlich der Währungstabellen in den aufklappbaren Abschnitten, die offenbar niemand öffnet.

Danach sage ich dir, was ich von jedem Tarif halte und wie du deutlich unter dem Listenpreis bleibst.

Der Transparenz halber gleich vorweg: Ich führe Enrow. Wir finden und verifizieren die E-Mail-Adressen und Telefonnummern, die Sales Navigator bewusst nicht herausgibt. Ich bin Kunde von LinkedIn, kein Konkurrent. Ich habe keinen Grund, dir Sales Navigator auszureden, und ein Abschnitt weiter unten erklärt, wo das Tool aufhört und mein Produkt anfängt.

Was Sales Navigator offiziell kostet

Core kostet 120,99 € im Monat, Advanced 148,21 €. Der Rabatt, den LinkedIn bei jährlicher Zahlung gewährt, fällt in beiden Tarifen völlig unterschiedlich aus: 25 % bei Core, keine 5 % bei Advanced.

TarifMonatliche ZahlungJahreszahlungJahrestarif pro MonatErsparnis gegenüber 12 Monatsraten
Core120,99 €/Monat1.088,88 €/Jahr90,74 €/Monat rechnerisch25 %
Advanced148,21 €/Monat1.693,88 €/Jahr141,16 €/Monat rechnerisch4,8 %
Advanced PlusNur auf AnfrageNur auf Anfrage——

Sieh dir die Spalte mit der Ersparnis genauer an. Sie ist das Nützlichste auf dieser Seite.

Bei Core gewährt LinkedIn 25 %, wenn du das Jahr im Voraus zahlst. Bei Advanced schrumpft derselbe Rabatt auf 4,8 %. Beide Zahlen stehen in derselben FAQ, von LinkedIn selbst veröffentlicht, ohne ein Wort der Erklärung. Der Standardrat „nimm immer den Jahrestarif“ ist bei Core also ausgezeichnet und bei Advanced fast gegenstandslos. Bei Advanced zahlst du zwölf Monate im Voraus, um sieben Euro im Monat zu sparen.

Für Advanced Plus gibt es überhaupt keinen veröffentlichten Preis. LinkedIn schreibt, der Tarif werde „an die Größe deines Vertriebsteams, die CRM-Anbindung und den Bedarf an Einführung und Schulung angepasst“. Andere Websites nennen eine Untergrenze von rund 1.600 $ je Lizenz und Jahr. Diesen Betrag konnte ich in keiner Quelle von LinkedIn bestätigen. Behandle ihn als Hörensagen, bis dir ein Vertriebler von LinkedIn ein Angebot vorlegt.

Dieselben Tarife in fünf Währungen

LinkedIn weist die Preise für Sales Navigator in fünf Währungen aus, und für ein und denselben Core-Tarif reicht der Jahresrabatt von 15,8 % in Pfund bis 31 % in kanadischen Dollar. Diese Tabelle zitiert fast niemand.

Sales Navigator CoreMonatliche ZahlungJahreszahlungJahrestarif pro MonatJahresrabatt gegenüber 12 Monatsraten
USD119,99 $/Monat1.079,88 $/Jahr89,99 $/Monat rechnerisch25 %
EUR120,99 €/Monat1.088,88 €/Jahr90,74 €/Monat rechnerisch25 %
GBP94,99 £/Monat959,88 £/Jahr79,99 £/Monat rechnerisch15,8 %
CAD144,99 CAD/Monat1.199,88 CAD/Jahr99,99 CAD/Monat rechnerisch31 %
AUD154,99 AUD/Monat1.499,88 AUD/Jahr124,99 AUD/Monat rechnerisch19,4 %

Alle fünf Tabellen stammen aus den aufklappbaren Abschnitten der compare-plans-FAQ von LinkedIn, abgerufen am 28. August 2026. Die Monatswerte im Jahrestarif habe ich aus den Jahresbeträgen von LinkedIn errechnet.

Gleiches Produkt, gleicher Monat, und der Rabatt hängt davon ab, in welchem Land du abgerechnet wirst. Am schlechtesten fährt der britische Käufer, am besten der kanadische.

Umrechnungen eines Dollarpreises sind das nicht. LinkedIn legt diese Preise Markt für Markt einzeln fest, und deshalb weichen die Rabatte voneinander ab. Ein Beispiel für Käufer in der Eurozone: Am 28. August 2026 stand der Euro bei 1,16 $, der Eurozonenpreis von 120,99 € entspricht also etwa 141 $. Das sind rund 17 % mehr, als ein Amerikaner für dasselbe Core-Abo zahlt. Daraus ergibt sich ein Spielraum, auf den ich weiter unten zurückkomme.

Was du für ein echtes Team zahlst

Zehn Vertriebler mit zehn Core-Lizenzen im Vergleich zu fünf rotierenden Advanced-Lizenzen

Advanced kostet mehr je Lizenz, aber weniger je Team, wenn nicht alle es täglich brauchen.

Die Listenpreise gelten je Lizenz. Zehn Vertriebler mit Advanced kosten 16.938,80 € im Jahr, dieselben zehn mit Core 10.888,80 € – 6.050 € Unterschied, bevor überhaupt jemand eine Nachricht geschrieben hat. Wer Core monatlich statt jährlich zahlt, legt für dieselben zehn Lizenzen weitere 3.630 € im Jahr drauf.

TeamgrößeCore, monatliche ZahlungCore, JahreszahlungAdvanced, JahreszahlungAufpreis Core → Advanced
1 Vertriebler1.451,88 €/Jahr1.088,88 €/Jahr1.693,88 €/Jahr+605 €/Jahr
5 Vertriebler7.259,40 €/Jahr5.444,40 €/Jahr8.469,40 €/Jahr+3.025 €/Jahr
10 Vertriebler14.518,80 €/Jahr10.888,80 €/Jahr16.938,80 €/Jahr+6.050 €/Jahr

Jede Zelle ist der von LinkedIn veröffentlichte Preis je Lizenz, multipliziert mit der Zahl der Vertriebler. Die monatliche Zahlung ist auf zwölf Monate hochgerechnet, damit sich die Werte direkt vergleichen lassen.

Sechstausend Euro im Jahr bei zehn Vertrieblern, allein für den Wechsel von Core auf Advanced. Behalte die Zahl im Kopf, während du den nächsten Abschnitt liest. Bei den meisten Teams halte ich diese Ausgabe für einen Fehler.

Mein ehrliches Urteil zu jedem Tarif

Core: der Tarif, den fast alle nehmen sollten

Core deckt alles Nötige ab. Du bekommst die Suche, die Filter, die Lead- und Account-Listen, die gespeicherten Suchen und 50 InMail-Credits im Monat.

Die letzte Zahl verdient Aufmerksamkeit: Sie ist das stärkste Argument gegen ein Upgrade, und fast niemand spricht es aus. Core, Advanced und Advanced Plus enthalten alle drei 50 InMail-Credits im Monat. Dieselbe Zahl. Ungenutzte Credits werden bis zu drei Monate lang übertragen, höchstens 150, und eine InMail, auf die innerhalb von 90 Tagen jemand antwortet, wird dir wieder gutgeschrieben. 605 € mehr je Lizenz und Jahr, und keine einzige Nachricht zusätzlich.

Stärken

  • 2,42 € je InMail bei monatlicher Zahlung, 1,81 € im Jahrestarif: das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im ganzen LinkedIn-Katalog, sobald du jährlich zahlst
  • 25 % Jahresrabatt, mehr als im anderen Sales-Navigator-Tarif mit veröffentlichtem Preis
  • Lead- und Account-Listen, gespeicherte Suchen und der komplette Filtersatz
  • Dieselben 50 InMails wie in den beiden höheren Tarifen
  • Im Self-Service buchbar, also kannst du über eine andere Währung günstiger abschließen

Schwächen

  • Kein CSV-Import von Firmenlisten
  • Eine einzelne Lizenz, ohne Möglichkeit zur Neuvergabe
  • Die Suche ist bei 2.500 Leads und 1.000 Firmen gedeckelt
  • Der Preis klettert stetig; im US-Tarif lag er vor nicht allzu langer Zeit noch bei rund 80 $

Ideal für: alle, die auf LinkedIn nach Kontakten suchen und keine Lizenzen für ein Team verwalten. Das sind die meisten Käufer.

Advanced: zwei gute Gründe, viel Beiwerk

Zuerst die Argumente für das Upgrade, und zwar ernsthaft: Zwei Funktionen von Advanced haben ihren Platz wirklich verdient.

Der CSV-Import von Firmenlisten. Das ist der eigentliche Grund für den Wechsel, und kaum jemand schreibt darüber. Mit Advanced, und ebenso mit Advanced Plus, lädst du eine Firmenliste in Sales Navigator hoch: eine gescrapte Liste, einen Export aus deinem CRM, eine Liste, die du aus ein paar Websites zusammengestellt hast. Hochladen lassen sich nur Firmen, keine Leads, und höchstens 1.000 pro Liste. Abgesehen von der CRM-Synchronisierung, die Advanced Plus vorbehalten ist, kommen deine eigenen Daten nur so in die Oberfläche von LinkedIn. Der Weg führt allerdings nur hinein: Als Datei kommt nichts wieder heraus. Wer sein Outbound auf Zielfirmen ausrichtet, kann den Tarif allein damit rechtfertigen.

Die Neuvergabe von Lizenzen. In den Teamtarifen nimmst du einem Nutzer die Lizenz weg und gibst sie einem anderen, direkt aus der Administrationskonsole. Beliebig oft geht das allerdings nicht: LinkedIn begrenzt die Lizenzzuweisungen pro Kalendermonat, richtet die Obergrenze nach der Zahl deiner Lizenzen und setzt sie am Monatsersten zurück.

Aus dem zweiten Punkt ergibt sich eine Rechnung, die sich lohnt. Nimm zehn Vertriebler, die nicht alle im selben Monat Sales Navigator brauchen. Kauf fünf Advanced-Lizenzen und lass sie rotieren, in Etappen, die lang genug sind, um unter dieser Obergrenze zu bleiben:

  • 10 Core-Lizenzen im Jahrestarif: 10.888,80 €
  • 5 Advanced-Lizenzen, verteilt auf 10 Leute: 8.469,40 €

Advanced ist 2.419,40 € günstiger, und den CSV-Import gibt es obendrauf. Das ist das einzige Szenario, in dem der Wechsel Geld spart statt kostet, und es ist das genaue Gegenteil dessen, womit LinkedIn für diesen Tarif wirbt.

Nun zum Rest von Advanced: Ich habe ihn benutzt und würde nicht dafür bezahlen.

Das Team-Reporting sagt dir nichts, womit du etwas anfangen kannst. Buyer Intent funktioniert nicht gut genug, um damit zu planen. TeamLink ist in der Praxis Ballast. Um die jüngsten KI-Funktionen wurde viel Lärm gemacht, im Alltag helfen sie wenig. Smart Links sind der einzige Zusatz, den ich mäßig interessant nennen würde, und die Betonung liegt auf „mäßig“.

Zieh all das ab, dann bleiben 605 € je Lizenz und Jahr für einen CSV-Import und eine Maske zum Umverteilen von Lizenzen.

Stärken

  • Der CSV-Import von Firmenlisten, der eigentliche Grund für den Wechsel
  • Die Neuvergabe von Lizenzen im Team, innerhalb einer monatlichen Obergrenze, die am Monatsersten zurückgesetzt wird
  • Smart Links, mit denen du verschickte Inhalte nachverfolgst
  • Wenige Lizenzen auf mehr Vertriebler zu verteilen, kann sogar günstiger sein als eine Core-Lizenz für jeden

Schwächen

  • 605 € mehr je Lizenz und Jahr für keine einzige zusätzliche InMail
  • Der Jahresrabatt bricht auf 4,8 % ein, gegenüber 25 % bei Core
  • Team-Reporting, Buyer Intent und TeamLink bleiben hinter ihren Versprechen zurück
  • Die neuen KI-Funktionen wurden groß angekündigt und werden kaum genutzt

Ideal für: Teams, die den CSV-Import wirklich nutzen oder wenige Lizenzen auf eine größere Gruppe verteilen können.

Advanced Plus: für einen ganz bestimmten Käufer

Tiefgehende CRM-Integration, individuelle Einführung, ausgehandelte Konditionen. Wer ein CRM-Ops-Team und eine Einkaufsabteilung hat, weiß längst, ob er das braucht. Wer nach dem Preis fragt, braucht es nicht.

Eines solltest du wissen, bevor du dieses Gespräch beginnst (warum, erkläre ich gleich): Wer über einen Vertriebler kauft, verliert eine Sparmöglichkeit, die Käufern im Self-Service offensteht.

Stärken

  • Tiefgehende CRM-Integration und eine individuelle Einführung
  • Ausgehandelte Konditionen, also Spielraum beim Preis

Schwächen

  • Nirgends ein veröffentlichter Preis
  • Setzt ein Vertriebsgespräch voraus und in der Praxis auch die Einkaufsabteilung
  • Läuft nur über einen Vertriebler, ein günstigerer Abschluss über eine andere Währung fällt damit komplett weg
  • Weiterhin 50 InMails, genau wie im Tarif für 120,99 €

Ideal für: Organisationen mit eigenem CRM-Ops-Team und einem etablierten Beschaffungsprozess.

So zahlst du deutlich weniger

Reale Kosten eines in Fremdwährung abgeschlossenen LinkedIn-Abos über zwei Verlängerungen

Der Rechnungsbetrag bleibt immer gleich, seine realen Kosten für dich nicht.

Sales-Navigator-Jahresrabatt nach Währung, 15,8 % bis 31 %

Derselbe Tarif, derselbe Monat, fünf verschiedene Rabatte.

Wer nach diesem Thema sucht, will fast immer weniger zahlen, und die meisten Artikel antworten mit „nimm den Jahrestarif“. Hier die Liste, die wirklich hilft.

1. Bei Core den Jahrestarif nehmen, bei Advanced zweimal überlegen

25 % gegenüber 4,8 %. Mehr steckt in der Entscheidung nicht, und sie fällt anders aus, als die meisten Käufer annehmen.

2. Lizenzen rotieren lassen, statt neue zu kaufen

Die Rechnung steht weiter oben. Nutzen deine Leute Sales Navigator phasenweise statt alle gleichzeitig, kommst du günstiger weg, wenn du Advanced-Lizenzen für das halbe Team kaufst und sie im Rahmen der monatlichen Obergrenze von LinkedIn umverteilst, als wenn jeder eine eigene Core-Lizenz bekommt.

3. Die Testphase passend zur 365-Tage-Regel planen

Wer überhaupt eine Testphase bekommt, regelt LinkedIn enger, als die meisten denken, und zwar schwarz auf weiß: Die kostenlose Testphase geht an Mitglieder, die kein bezahltes LinkedIn-Abo laufen haben, auch kein Premium, und die in den letzten 365 Tagen keine LinkedIn-Testphase genutzt haben.

Daraus folgt zweierlei. Erstens schließt dich ein laufendes Premium-Abo von der Testphase für Sales Navigator aus, also kündige es vorher, wenn du eine planst. Zweitens hast du nach einem Jahr wieder Anspruch auf eine Testphase, was LinkedIn nirgends herausstellt. Sieben Tage bevor die Testphase in ein bezahltes Abo übergeht, bekommst du eine E-Mail.

4. In einer Währung kaufen, die an Wert verliert

Dieser Punkt spart richtig Geld, und sauber erklärt habe ich ihn bisher nirgends gefunden.

LinkedIn rechnet Abos im Self-Service in 57 Währungen ab. Nicht in fünf, sondern in siebenundfünfzig, darunter argentinischer Peso, türkische Lira, nigerianischer Naira, ägyptisches Pfund, pakistanische Rupie und ukrainische Hrywnja. Die Liste ist öffentlich im Hilfebereich von LinkedIn einsehbar.

Sobald du abgeschlossen hast, ist dein Preis in dieser Währung eingefroren. LinkedIn kann die Preise in einem Markt für neue Käufer anpassen und tut das auch. Im Libanon ist genau das passiert, als sich die lokale Preistabelle zu weit von der Realität entfernt hatte. Bestehende Abos behielten den alten Betrag. Läuft dein Abo also in einer Währung, die gegenüber Euro oder Dollar immer weiter nachgibt, sinken deine realen Kosten mit jeder Verlängerung, ohne dass du einen Finger rührst.

Ein in argentinischen Pesos eingefrorenes Core-Abo kostete am 28. August 2026, in Dollar gerechnet, 37,3 % weniger als zwei Jahre zuvor. Dafür musste niemand etwas tun.

AbrechnungswährungReale Kosten nach 1 JahrReale Kosten nach 2 Jahren
Türkische Lira (TRY)14,9 % günstiger in Dollar28,9 % günstiger in Dollar
Argentinischer Peso (ARS)10,7 % günstiger in Dollar37,3 % günstiger in Dollar
Philippinischer Peso (PHP)8,3 % günstiger in Dollar9,6 % günstiger in Dollar
Indische Rupie (INR)8,1 % günstiger in Dollar12 % günstiger in Dollar
Indonesische Rupiah (IDR)7,6 % günstiger in Dollar12,5 % günstiger in Dollar

Jeder Prozentwert ist der Rückgang der Dollarkosten eines in dieser Währung eingefrorenen Preises, gemessen am 28. August 2026 im Vergleich zum 28. August 2025 bzw. zum 28. August 2024. Der Effekt kommt allein aus dem Wechselkurs, nicht aus einem Rabatt von LinkedIn.

Der Dollar dient als Bezugsgröße, weil die Kurse in Dollar erhoben wurden. Für einen Käufer in Euro bleibt die Größenordnung gleich. Binnen zwölf Monaten hat sich der Euro gegenüber dem Dollar nicht bewegt, binnen zwei Jahren hat er 4,2 % zugelegt. Von Europa aus gesehen fällt der Rückgang also sogar etwas stärker aus, nicht schwächer.

Ich habe das selbst gemacht. Mein Abo läuft in argentinischen Pesos, beim Abschluss waren das rund 45 € im Monat. Zwei Verlängerungen später zahle ich knapp unter 30 € für dasselbe Abo, ohne irgendetwas geändert zu haben.

So funktioniert es, und genau hier liegen alle anderen Artikel falsch. Es braucht zwei Schritte, die nur zusammen wirken:

  1. Ändere das Land in deinem LinkedIn-Profil. Erst das sorgt dafür, dass LinkedIn die Preise in der Landeswährung anzeigt.
  2. Nutze ein VPN, vor allem im Moment der Zahlung.

Ein VPN allein bringt nichts. Ein geändertes Profilland allein ebenso wenig. Erst die Kombination wirkt.

Jetzt zu den Haken, denn es gibt vier Einschränkungen, und sie wiegen schwer.

Bei der Währung hast du nur einen Versuch. Die Hilfeseite von LinkedIn sagt es selbst: Wer in einer anderen Währung abgerechnet werden will, muss seinen Tarif kündigen und bis zum Ende des Abrechnungszeitraums warten, bevor er neu kauft. Wählst du falsch, kostet dich die Korrektur einen ganzen Abrechnungszeitraum.

Eine schwache Währung ist nicht automatisch eine, die weiter fällt. Im letzten Jahr hat der nigerianische Naira gegenüber dem Dollar um 14,4 % zugelegt, der kolumbianische Peso um 27,6 %. Ein Abo in einer dieser beiden Währungen kostet inzwischen mehr als am Tag des Abschlusses. Was du suchst, ist ein struktureller Rückgang, keine Volatilität.

Dieser Weg steht ausschließlich im Self-Service offen. Für Verträge, die über einen Vertriebler laufen, akzeptiert LinkedIn ganze 12 Währungen, und keine der schnell fallenden ist dabei. Advanced Plus fällt damit von vornherein raus, ein Grund mehr, bei Core oder Advanced zu bleiben.

Am Ende steht ein echtes Risiko, das ich lieber ausspreche als verstecke. Die Nutzungsbedingungen von LinkedIn verlangen zutreffende Profilangaben, und LinkedIn behält sich ausdrücklich vor, Konten einzuschränken, deren Profil nicht der Wirklichkeit entspricht. Aufs Spiel setzt du dabei nicht deine Kreditkarte, sondern dein Konto, und wenn du über LinkedIn verkaufst, ist dieses Konto ungleich mehr wert als das Abo. Die Entscheidung liegt bei dir, und jetzt kennst du die Fakten.

Der letzte Rat folgt aus allen anderen: Bist du zu einem guten Preis eingestiegen, kündige nie. Der Vorteil wächst still und leise mit jeder Verlängerung, und er ist in der Sekunde weg, in der du neu abschließt.

Zwei Grenzen, von denen niemand spricht, bis du an sie stößt

Die Suchergebnisse sind gedeckelt, gleich zweimal. LinkedIn lässt dich bis zu 2.500 Lead-Treffer auf 100 Seiten ansehen oder 1.000 Firmentreffer auf 40 Seiten. Eine Suche, auf die 50.000 Personen passen, zeigt dir davon 2.500. Für den Rest musst du die Suche nach Hierarchieebene, Region und Mitarbeiterzahl aufteilen und von vorne anfangen. Das Firmenlimit ist das engere von beiden, und es trifft vor allem accountbasierte Kampagnen.

Sales Navigator hat sein eigenes Postfach. Nachrichten, die du aus Sales Navigator verschickst, landen in einem anderen Postfach als die normale LinkedIn-Kommunikation. Dein Kontakt antwortet dort, du verbringst den Tag im normalen LinkedIn, und die Antwort liegt eine Woche ungelesen herum. Schreib deine Nachrichten im normalen LinkedIn und nutze Sales Navigator für das, wofür es gemacht ist.

Worin Sales Navigator unschlagbar ist

Ich habe den ganzen Artikel lang an den Preisen herumgemäkelt, also will ich dem Produkt auch gerecht werden. In einem Punkt hat es keinen ernsthaften Konkurrenten.

Die Daten sind aktuell. Nicht aktuell im Sinne einer Werbebotschaft, sondern zwangsläufig, weil die Leute ihr Profil selbst pflegen. Jemand wechselt den Job und aktualisiert sein Profil noch am selben Nachmittag. Jedes Tool, das auf einer eigenen Kontaktdatenbank aufbaut, arbeitet mit einer Momentaufnahme, 45 Tage alt im besten Fall, sechs Monate im Normalfall. Willst du wissen, wer heute was macht, kommt nichts anderes heran.

Auch die Firmenseiten sind besser, als LinkedIn sie verkauft. Neueinstellungen, Bewegung bei der Mitarbeiterzahl, Verschiebungen innerhalb eines Teams. Für accountbasiertes Arbeiten ist das ein Signal erster Güte, und LinkedIn bewirbt es kaum.

Eine Funktion wird gern übersehen. Mit einem bezahlten Abo kannst du Profile im privaten Modus ansehen und siehst trotzdem weiterhin, wer dein eigenes Profil besucht hat. Du schaust, ohne gesehen zu werden, und erfährst dennoch, wer sich für dich interessiert.

Wo Sales Navigator aufhört und was du danach brauchst

Sales Navigator zeigt dir genau die richtige Person, mit aktueller Positionsbezeichnung, in einer Firma, die gerade drei Leute in genau der Abteilung eingestellt hat, an die du verkaufst.

Die E-Mail-Adresse bekommst du nicht. Die Telefonnummer auch nicht. Und die Grenze von 2.500 Treffern zeigt deutlich, dass das Tool nie als Datenbank für die Massenbearbeitung gedacht war.

Diese Lücke füllt meine Firma, und du sollst das beim Weiterlesen wissen. Enrow findet und verifiziert berufliche E-Mail-Adressen und Direktnummern in Echtzeit, statt sie aus einer gespeicherten Liste zu liefern, und abgerechnet wird nur ein gültiges Ergebnis: kein gültiger Kontakt, kein verbrauchter Credit. Jede Adresse durchläuft mehr als 10 Prüfungen, die beobachtete Bounce-Rate liegt unter 1 %. Catch-all-Adressen werden verifiziert und geliefert, statt als „riskant“ markiert und weggeworfen zu werden. Bei europäischen Handynummern bremst uns die DSGVO nicht, und wir können das belegen.

Was an dieser Stelle besonders zählt: Unsere Chrome-Extension läuft direkt in Sales Navigator. Du öffnest ein Profil, sie findet die verifizierte berufliche E-Mail-Adresse und die Direktnummer dieser Person, ohne dass du die Seite verlässt. Kein zweiter Tab, kein Hin und Her zwischen Fenstern, kein Name, den du in ein anderes Tool tippst, um dann zu warten. Du bleibst in der Suche, an der du gerade arbeitest.

Danach wandert der Kontakt über eine native Integration in dein CRM, also HubSpot, Salesforce oder Pipedrive: der komplette Datensatz, alle Felder, mit einem Klick. Gibt es den Eintrag schon, wird er aktualisiert, sonst neu angelegt; blinde Duplikate entstehen nicht. Eine direkte Anbindung also, keine Kette aus zusammengeklebten Automatisierungstools, und der Datensatz kommt sauber in dem System an, mit dem dein Team arbeitet.

Bei ganzen Listen erwarten viele eine Abkürzung, und Sales Navigator bietet keine. Es gibt in keinem Tarif einen CSV- oder XLS-Export von Leads oder Firmen. Datensätze verlassen das Tool nur über die CRM-Synchronisierung von Advanced Plus, und selbst dann muss der Vertriebler E-Mail-Adresse und Telefonnummer von Hand eintragen. Also arbeitest du die Liste dort ab, wo sie liegt: Du öffnest aus deiner gespeicherten Suche ein Profil nach dem anderen, und die Extension legt jeweils die verifizierte E-Mail-Adresse und die Direktnummer in deinem CRM ab. Hast du schon eine CSV-Datei, etwa ein Segment aus deinem CRM, reicherst du diese Datei an und zahlst für die Zeilen mit gültigem Ergebnis. Über eine API geht dasselbe, und es gibt einen MCP-Server (github.com/EnrowAPI/enrow-mcp), wenn du Enrow lieber aus einem KI-Assistenten heraus nutzt.

Wofür ich dich lieber woandershin schicke: Enrow hat keine Datenbank zum Durchsuchen, und das ist Absicht. Eine gespeicherte Liste veraltet, und das ist das Problem, dem wir aus dem Weg gehen wollten. Das Sourcing bleibt deshalb bei LinkedIn und Sales Navigator. Sequenzen verschicken wir ebenfalls nicht, und das wird sich nicht ändern. Dafür schau dir Emelia, La Growth Machine oder lemlist an.

Die Preise fangen bei 15 € im Monat für 1.000 Credits an. Eine E-Mail kostet einen Credit, eine Direktnummer 40, und im Gratis-Tarif bekommst du jeden Monat 50 Credits, ohne Kreditkarte.

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FAQ

Was kostet Sales Navigator im Monat?

Sales Navigator Core kostet 120,99 € im Monat und Advanced 148,21 €, laut der compare-plans-FAQ von LinkedIn, abgerufen am 28. August 2026. Im Jahrestarif liegt Core rechnerisch bei 90,74 € im Monat (1.088,88 €/Jahr) und Advanced bei 141,16 € (1.693,88 €/Jahr). Für Advanced Plus veröffentlicht LinkedIn keinen Preis, der Tarif wird individuell verhandelt.

Gibt es Sales Navigator kostenlos?

Es gibt eine kostenlose Testphase, aber die Bedingungen sind enger, als die meisten erwarten. Du darfst kein bezahltes LinkedIn-Abo haben, auch kein Premium, und in den 365 Tagen davor keine LinkedIn-Testphase genutzt haben. Nach einem Jahr hast du wieder Anspruch darauf.

Was ist besser, LinkedIn Premium oder Sales Navigator?

Die beiden erfüllen verschiedene Aufgaben. Premium Business für 52,49 € im Monat dreht sich um deine eigene Sichtbarkeit und dein Netzwerk. Sales Navigator ist eine Suchmaschine für die Kontaktrecherche, mit den erweiterten Filtern, den Lead-Listen und den gespeicherten Suchen, die Premium nicht hat. Wer Zielgruppenlisten aufbaut, kommt mit Premium nicht weit.

Brauche ich LinkedIn Premium und Sales Navigator zusammen?

Nein. Sales Navigator bringt die Premium-Funktionen, die fürs Verkaufen zählen, schon mit. Wer beide Abos parallel laufen lässt, zahlt zweimal für dasselbe: 120,99 € plus 52,49 € im Monat. Ein laufendes Premium-Abo schließt dich außerdem von der kostenlosen Testphase für Sales Navigator aus, weil LinkedIn Testphasen nur Mitgliedern ohne bezahltes Abo gewährt.

Lohnt sich das Upgrade auf Sales Navigator Advanced?

Bei den meisten Teams nicht. Das InMail-Kontingent ist in allen drei Tarifen gleich, 50 im Monat, und das zusätzliche Reporting und die Intent-Signale bleiben hinter ihren Versprechen zurück. Zwei Dinge rechtfertigen das Upgrade: der CSV-Import von Firmenlisten und die Neuvergabe von Lizenzen im Team. Wer beides nutzt, holt das Geld wieder heraus. Alle anderen bleiben bei Core.

Was kostet Sales Navigator Advanced Plus?

LinkedIn veröffentlicht keinen Preis. Die Konditionen werden individuell verhandelt und richten sich nach Teamgröße, CRM-Anbindung und Bedarf an Einführung und Schulung. Andere Websites nennen eine Untergrenze von rund 1.600 $ je Lizenz und Jahr; diesen Betrag konnte ich in keiner Quelle von LinkedIn bestätigen.

Warum nennen verschiedene Websites verschiedene Preise für Sales Navigator?

Weil die meisten einen Preis nennen, den LinkedIn in einem früheren Jahr verlangt hat, auf einer Seite, die seitdem niemand aktualisiert hat. Von sechzehn Websites außerhalb von LinkedIn, die am 28. August 2026 für diese Suchanfragen rankten, nannten neun einen Betrag, den LinkedIn gar nicht berechnet, am häufigsten Core zu 99,99 $/Monat statt 119,99 $. Diese Artikel rechnen in Dollar; in der Eurozone verlangt LinkedIn 120,99 €. Prüf das Datum eines Artikels, bevor du auf dieser Grundlage ein Budget planst.

So habe ich diese Preise geprüft

Keine Angabe hier ist aus einem anderen Artikel übernommen. Bei dieser Suchanfrage zählt das mehr als sonst, wie ein Blick auf die erste Ergebnisseite zeigt.

Die Beträge für Core und Advanced, die Tabelle mit den fünf Währungen, die Regel zur Testphase und die Kündigungsbedingungen stammen alle aus der Preis-FAQ auf der compare-plans-Seite von Sales Navigator, abgerufen am 28. August 2026. Die Obergrenzen von 2.500 Leads und 1.000 Firmen gehen auf den Hilfeartikel von LinkedIn zu den Suchlimits zurück, auf dem das Unternehmen selbst „Last updated: 11 months ago“ vermerkt. Die Liste der 57 Währungen und die der 12 Vertragswährungen stehen auf zwei getrennten Hilfeseiten.

Die Euro-Beträge nennt LinkedIn selbst für die Eurozone, es sind keine Umrechnungen aus dem Dollar. Die Abstände zwischen den Tarifen sind in beiden Preistabellen nicht dieselben, wie schon der Jahresrabatt auf Advanced zeigt: 4,8 % in Euro gegenüber 6,3 % in Dollar. Die Monatswerte im Jahrestarif und die Rabattprozente habe ich aus den veröffentlichten Beträgen von LinkedIn errechnet, nicht abgeschrieben.

Für Advanced Plus veröffentlicht LinkedIn keinen Preis, deshalb gebe ich die Untergrenze von rund 1.600 $ je Lizenz als das wieder, was sie ist: eine Angabe Dritter, mehr nicht.

Den Abgleich der Preisangaben mit der Quelle habe ich automatisiert, nicht von Hand gemacht. Am 28. August 2026 habe ich die Google-Ergebnisse zu linkedin sales navigator pricing, sales navigator pricing und how much does sales navigator cost abgerufen, jeden Preis aus den Snippets extrahiert – 484 über alle untersuchten LinkedIn-Preisartikel hinweg – und jeden einzelnen mit der compare-plans-FAQ abgeglichen. Als Veröffentlichungsdatum gilt das Datum, das ein Artikel in seinem eigenen Snippet anzeigt; fehlt es, wird es als fehlend vermerkt und nicht geschätzt. Da diese Artikel in Dollar rechnen, erfolgt der Abgleich mit dem US-Tarif von LinkedIn. Keine Angabe habe ich ohne diese Prüfung als falsch bezeichnet, und die Seiten mit den korrekten Zahlen von LinkedIn habe ich genauso erfasst wie die übrigen.

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