Das Wichtigste in Kürze Clay hat eine öffentliche API. Sie liegt unterhttps://api.clay.com/public/v0, authentifiziert wird über den Headerclay-api-key, und sie umfasst 13 dokumentierte Operationen. Die zugehörige OpenAPI-3.1.0-Spezifikation lag am 29. August 2026 unterdevelopers.clay.com/openapi.jsonund war 67.151 Bytes groß. Fünf weitere Dinge werden im Alltag „die Clay-API“ genannt, ohne es zu sein: die HTTP-Spalte, die eingehende Webhook-Quelle, der ausgehende signierte Webhook, die native Anbieteraktion, der MCP-Server. Andere Tarife, andere Obergrenzen. Wo Clay ein Verhalten beschreibt, aber keine Zahl dazu veröffentlicht, sage ich das hier ausdrücklich.
Letzten Monat hat mir ein RevOps-Verantwortlicher einen Blogbeitrag geschickt, als Beleg dafür, dass Clay keine API habe. Viele Texte behaupten das immer noch. Sie beschreiben ein Produkt, das inzwischen weiter ist. Die Basis-URL ist öffentlich, und die Spezifikation lässt sich problemlos herunterladen. Ich habe sie am 29. August abgerufen: 67.151 Bytes, OpenAPI 3.1.0, 13 Operationen.
Die Entwicklerplattform hat nie einen eigenen Changelog-Eintrag bekommen. Auch deshalb hält sich die veraltete Antwort so hartnäckig in den Suchergebnissen. Was jetzt kommt, ist die Verdrahtung: was Zeilen anlegt, was Zellen füllt, woran dein Code herankommt und jede Obergrenze, die Clay veröffentlicht hat.
Hat Clay eine API?
Ja. Clays öffentliche API liegt unter https://api.clay.com/public/v0. Authentifiziert wird über den Header clay-api-key, den du unter Settings → Account → API keys erzeugst; die Funktion ist noch als Beta gekennzeichnet. Dahinter stehen 13 Operationen: eine Identitätsprüfung, Routine-Läufe, Batch-Läufe, Searches und Tabellenabfragen. Auf einen abgelehnten Schlüssel antwortet Clay mit {"message": "Authentication failed"}. Der Schlüssel gehört auf den Server, nicht in den Browser.
Die Spezifikation ist maschinenlesbar, deinen Client kannst du also automatisch erzeugen lassen. In openapi.json stehen info.title „Clay Public API“, info.version „0“ und ein einziges Schema namens ClayApiKey. Eine openapi.yaml gibt es nicht.
Clay-Integrationen: zehn Oberflächen und wie du die richtige findest

Zeilen kommen über eine Quelle herein oder gar nicht – die öffentliche API liest Tabellen, baut aber keine.
Die meisten Tickets, in denen „wir brauchen die Clay-API“ steht, meinen eine Quelle oder eine Spalte. Davon hängt ab, ob ein Sprint reicht oder ein Tarifwechsel nötig ist.
| Oberfläche | Richtung | Was sie bewegt | Niedrigster genannter Tarif |
|---|---|---|---|
| Find People / Find Companies | rein | Zeilen aus Clays GTM-Datenbank | Keiner angegeben; Free nennt unbegrenzte Suche |
| CSV-Import | rein | Bis zu 50.000 Zeilen je Tabelle, 200 im Free-Tarif | Keiner |
| Clay for Chrome / Clip to Clay | rein | Von einer Webseite gescrapte Daten | Keiner |
| CRM-Sync (HubSpot, Salesforce) | rein | Objekte, Listenansichten, Reports | Growth |
| Webhook-Quelle | rein | JSON per POST an eine Clay-URL | Growth |
| Native Anbieteraktion | in Zellen | Ein Anbieter aus dem Verzeichnis, als Spalte | Keiner; Telefon ab Launch |
| HTTP-API-Spalte | in Zellen | GET/POST/PUT/DELETE, je Zeile | Growth |
| Data-Warehouse-Verbindung | beides | Snowflake, Fivetran, Postgres, Databricks, BigQuery | Growth |
| Öffentliche API, CLI, ausgehender Webhook | von außen | Routine-Läufe, Batch-Jobs, Searches, Tabellen lesen | Alle, laut Clays Doku |
| MCP-Server | beides | Zugriff auf den Workspace für Claude, ChatGPT, Copilot, Glean | Steuerung ab Launch |
Bevor du mit dem letzten Block planst, solltest du einen Widerspruch kennen. university.clay.com/docs/clay-api-cli schreibt, die Entwicklerplattform sei „available across all Clay plans, including free and trial plans“, und API- wie CLI-Aufrufe verbrauchten „the same credits and actions as the equivalent work done in-product“. Die Preis-FAQ dagegen führt „Clay API access“ als Enterprise-Funktion, und in der Vergleichstabelle taucht überhaupt keine API-Zeile auf. Prüf das zuerst in deinem eigenen Workspace. Zwei Randnotizen aus derselben Doku: CLI und API werden in der offenen Beta auf Mac und Linux unterstützt, nicht auf Windows, und das Agent-Plugin läuft in der Beta in den aktuellen Tarifen, in den alten noch bis Ende 2026.
Launch kostet 185 $ im Monat, jährlich gezahlt 167 $, Growth 495 $ bzw. 446 $ bei jährlicher Zahlung – Clay veröffentlicht diese Preise in Dollar, deshalb stehen sie auch hier in Dollar. Die vollständigen Preisstufen stehen im Artikel Clay-Preise. Die Größe seines Anbieterverzeichnisses beziffert Clay auf drei verschiedene Arten: „200+ providers“ in der Navigation, „150+ data partners“ in der Preis-FAQ und 157 eindeutige /integrations/data-provider/-URLs, verteilt auf 24 Kategorien, als ich am 29. August auf clay.com/integrations nachgezählt habe.
Routines: die Arbeitseinheit, die dein Code aufrufen kann
Eine Routine ist Clay-Logik mit einer Adresse. Du legst in der Oberfläche eine eigene Funktion an, schaltest ihre API-Integration frei, nimmst die t_...-ID und stellst function: davor.
Kleine Aufgaben laufen direkt durch. POST /routines/{routine_id}/run nimmt ein items-Array mit mindestens einem und höchstens 100 Einträgen entgegen. Clay hat die Referenzseite dazu „Execute a routine against 1-100 items“ betitelt, die Obergrenze steht also schon in der Überschrift. Zurück kommt ein 202 mit einer routine_run_id, dazu optional eine webhook_id.
Größere Aufgaben brauchen vier Aufrufe. Erst holst du dir eine vorsignierte URL von run-batch/upload-url, dann lädst du die JSONL-Datei per PUT als application/x-ndjson hoch, mit Zeilen in der Form {"id": "row-1", "inputs": {"domain": "clay.com"}}, danach folgt ein POST auf run-batch/start und zum Schluss ein GET /routines/run-batch/{id}/results. Die CLI fasst alle vier zu clay routines runs start function:t_abc123 --bulk rows.jsonl zusammen, und clay login --device meldet dich auf einem Rechner ohne Browser an.
Der Searches-Endpoint fragt Clays eigene GTM-Datenbank ab, entweder über die erweiterte Suche (Beta, verschachtelte Boolesche Ausdrücke) oder über strukturierte Filter, innerhalb der Grenzen aus der Tabelle weiter unten. Überschreitest du eine davon, kommt HTTP 402 zurück, mit dem Namen der Grenze. Ein Vorbehalt dazu: university.clay.com/docs/clay-api-cli nennt 10.000 Ergebnisse je Anfrage für die zahlenden Self-Serve-Tarife, developers.clay.com/searches nennt 500. Ich halte mich an die Entwicklerdoku.
Fehlt noch die Grenze, die auf der ersten Ergebnisseite niemand nennt. Clay schreibt, es gebe „no current plans to support table building via the developer platform“. Der Tables-Endpoint liest nur, ausschließlich im Enterprise-Tarif, über POST /public/v0/tables/query, und einen Endpoint zum Auflisten der Tabellen gibt es nicht. Zeilen kommen über eine Quelle herein oder gar nicht. In welcher Reihenfolge du das alles aufbaust, steht im Artikel „So nutzt du Clay“.
Was Clay dir sagt, wenn ein Aufruf scheitert
Clay dokumentiert sein Verhalten im Fehlerfall gründlich und veröffentlicht keine einzige Zahl dazu, ab wann die Drosselung greift. Kläre das, bevor du einen Job dimensionierst.
Das Rate-Limit für Anfragen gilt je Workspace. Überschreitest du es, kommt HTTP 429, dazu Retry-After in Sekunden und die Header X-RateLimit-Limit, X-RateLimit-Remaining und X-RateLimit-Reset, „when available“. Die CLI beendet sich mit Exit-Code 4. Clay rät, 429 als wiederholbar zu behandeln und Batch- und Async-Endpoints engen Polling-Schleifen vorzuziehen („prefer batch and async endpoints over tight polling loops“).
Alles außerhalb von 2xx kommt als JSON mit einer lesbaren message zurück. Clay hält fest: „Error response bodies do not currently include stable error codes.“ Deine Fehlerbehandlung muss also über den Statuscode laufen: 401 und 403 Authentifizierung, 404 nicht vorhanden, 409 und 422 Validierung, 429 Rate-Limit, 5xx vorübergehend. Ein 202 auf einem asynchronen Endpoint ist übrigens kein Erfolg. Er heißt nur, dass der Job noch läuft.
Die HTTP-API-Spalte: eine Quelle anbinden, von der Clay nie gehört hat
Mit dieser Spalte bindest du etwas an, das nicht im Verzeichnis steht. Sie schickt Daten an ein beliebiges Werkzeug oder eine beliebige Datenbank und holt sie wieder ab, „even when Clay doesn't offer a native integration“, über GET, POST, PUT und DELETE. Jeder Statuscode, den Clay dafür dokumentiert, beschreibt den Endpoint, den du aufgerufen hast, nicht Clay selbst. Wird eine Spalte rot, schaust du deshalb zuerst dorthin.
| Code | Clays angegebene Ursache |
|---|---|
| 200 OK | Alles hat funktioniert |
| 400 Bad request | Formatierung und Syntax des JSON-Bodys prüfen |
| 401 Unauthorized | API-Schlüssel oder Auth-Token überprüfen |
| 402 Request failed | Anforderungen aus der API-Doku durchgehen |
| 403 Forbidden | Rechte und Scopes des API-Schlüssels prüfen |
| 404 Not found | Endpoint-URL auf Richtigkeit prüfen |
| 409 Conflict | Auf doppelte oder widersprüchliche Daten prüfen |
| 429 Too many requests | Rate-Limits in der Anreicherung einstellen |
Die letzte Zeile dreht die übliche Ordnung um. Die Drosselung stellst du selbst ein, Clay legt sie dir nicht auf. Dafür gibt es zwei Felder, Request limit und Duration (ms), und Clays eigenes Beispiel, 10 Anfragen auf 1.000 ms, ergibt zehn Anfragen pro Sekunde.
Zwei Warnungen zu Zugangsdaten, beide von Clay. Tippst du einen Schlüssel direkt ins Feld Headers, liegt er im Klartext offen für jeden, der die Spalte sehen darf („visible in plain text to anyone with access to the table column“). Nimm also ein gespeichertes Konto. Der Haken ist nur: Änderst du es später, betrifft es „every HTTP API enrichment column across your workspace that uses it“.
Clay-Webhooks zeigen in zwei Richtungen und haben sonst nichts gemeinsam

Die Tabelle zu leeren gibt keine der 50.000 Übermittlungen zurück, und ein ausgehender Webhook kommt womöglich nie an.
Der eingehende Webhook ist eine Quelle. Unten im Workbook auf + Add klicken, nach Webhooks suchen, Monitor webhook wählen, URL kopieren. Den Auth-Token siehst du genau einmal: „Make sure to copy the token immediately, as you can only access authentication tokens once.“ Dann kommt die Grenze, an der es Teams erwischt. Eine Webhook-Quelle nimmt 50.000 Übermittlungen an, und dieser Zähler wird nicht zurückgesetzt, auch wenn du Zeilen löschst („persists even after deleting rows“). Die Tabelle zu leeren bringt nichts, unterhalb von Enterprise legst du eine neue Quelle an. Der Leitfaden ist außerdem mit einem Tarif namens „Explorer“ gekennzeichnet, den die Preisseite gar nicht mehr führt; prüf den Tarif also in deinem eigenen Workspace nach.
Der ausgehende Webhook gehört zur Entwicklerplattform. clay webhooks create https://example.com/hooks/clay liefert id, url, createdAt und ein signingSecret, das du sofort sichern musst: „store immediately, it can't be retrieved later“. Die Nutzlast enthält webhookId, createdAt und ein data-Objekt, signiert als X-Clay-Signature: sha256= plus HMAC-SHA256 über den Body. Und dann steht dort ein Satz, der deine Architektur prägen sollte und nicht bloß deine Fehlerbehandlung: „Webhook delivery is not guaranteed. Use webhooks to react faster, but keep polling the run's results as a fallback.“
Clay und LinkedIn: die Grenzen von Find People und was die Chrome-Extension wirklich tut
Listen nach LinkedIn-Muster beginnen meistens mit Find People, im Rahmen der Grenzen aus der Tabelle weiter unten. Dazu kommen Ausschlusslisten: 300.000 Personen insgesamt und 100.000 je Quelle, verteilt auf drei Listen und abgeglichen über LinkedIn-URLs. Woher die Daten dahinter stammen, sagt Clays Dokumentation nirgends. Also sage ich es auch nicht.
Bei der Chrome-Extension liegen die meisten Suchenden daneben, deshalb ganz nüchtern: Clays Dokumentation beschreibt beide Erweiterungen als Werkzeuge zum Auslesen von Seiten, nicht zum Freischalten von Kontaktdaten. Clay for Chrome zieht strukturierte Daten von einer Seite und legt Felder wie Name, Website, LinkedIn oder Crunchbase in einer Tabelle ab. Clip to Clay speichert ganze Seiten. Der Store-Eintrag kommt auf 4,4 von 5 Sternen aus neun Bewertungen und 10.000 Nutzer; die Version 1.0.0 wurde zuletzt am 10. April 2025 aktualisiert.
Clay-MCP: dein Workspace im Assistenten
Clays MCP-Server verbindet einen Workspace mit Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot und Glean; verwaltet wird das unter Settings → MCP users. Die Credit-Steuerung gibt es in Launch, Growth und Enterprise, die Steuerung der Zielgruppe ausschließlich in Enterprise. Abgerechnet wird exakt wie im Produkt: „If a Function that finds someone's email and phone number costs 12 credits in a Clay table, it costs 12 credits when a rep triggers it from Claude or ChatGPT.“ Das Agent-Plugin ist noch einmal etwas anderes. Clays Entwicklerdoku beschreibt es als Paket, das Clays Skills samt clay-CLI für Coding-Agenten wie Claude Code, Codex und Cursor bereitstellt; es läuft also im Terminal und nicht in einem Chat-Client.
Jede Grenze, die Clay schriftlich festhält
Fast jede Grenze bei Clay lautet 50.000, und die der Webhook-Quelle ist die eine, die du fest einplanen musst, weil ihr Zähler das Löschen überdauert.
| Grenze | Veröffentlichter Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Zeilen je Tabelle | 50.000 Zeilen | „across all pricing plans“ |
| Zeilen je Tabelle, Free | 200 Zeilen | Karte des Free-Tarifs |
| Übermittlungen an eine Webhook-Quelle | 50.000, dauerhaft | Bleibt nach dem Löschen bestehen |
| Routine-Lauf direkt | 1–100 Einträge | POST /routines/{id}/run |
| Seitengröße bei Tabellenabfragen | 100 Zeilen | Nur Enterprise |
| Suchergebnisse je Anfrage | 500 zahlend · 50 Free | developers.clay.com |
| Suchvolumen | 1.000.000/Jahr zahlend · 10.000.000/Jahr Enterprise · 100/Monat Free | Jahreszähler startet am 1.1. UTC neu |
| Find People | 500 je Zelle · 50.000 je Suche | 100 je Firma |
| Import von Salesforce-Reports | 2.000 Datensätze | Beschränkung der Salesforce-API |
| Rate-Limit der öffentlichen API | Verhalten veröffentlicht, keine Zahl | 429 plus Retry-After |
Massenanreicherung über 50.000 Datensätze hinaus gibt es nur im Enterprise-Tarif. Vor einem großen Import lohnt außerdem ein Blick auf einen Satz aus Clays Doku zu den Quellen. Zur Zeilengrenze steht dort: „Clay imports records up to the limit and stops automatically. No error message is displayed.“ Clay schlägt selbst vor, die Datei nach Filter oder Zeitraum zu teilen oder auf Enterprise zu wechseln, wo Tabellen mit automatischer Löschung und Massenanreicherung bereitstehen.
Enrow als Spalte in deiner Tabelle

Weder Clay noch Enrow berechnet eine leere Suche – eine Kette mit Wiederholungen kostet nur dann etwas, wenn ein Ergebnis kommt.
Enrow steht seit dem 1. September 2024 in Clays Verzeichnis, unter Contact Data und Contact Data Verification, als von Clay entwickelte Integration mit dem Vermerk „Included in All Plans“. Drei Aktionen laufen als Spalten, und jede liefert neben dem Ergebnis einen Qualifizierungsstatus mit.
| Clay-Aktion | Was sie braucht | Abrechnungsangabe in Clays Eintrag |
|---|---|---|
| Find Work Email with Enrow | Vollständiger Name, dazu Domain oder Name der Firma | Clay Credits oder eigener Zugang (Bring Your Own Account) |
| Find mobile phone number with Enrow | Eine Profil-URL oder Name plus Firmenangaben | Clay Credits oder eigener Zugang |
| Validate Work Email with Enrow | Die geschäftliche E-Mail-Adresse | Free Action |
Für dieselbe Verifizierung nennt Enrows eigene Doku Kosten in Clay-Credits, während Clays Eintrag sie als kostenlos führt. Klär das in der App, bevor du damit rechnest. Mit deinem eigenen Schlüssel lässt du eine HTTP-API-Spalte https://api.enrow.io/email/find/single aufrufen, mit den Headern x-api-key und Content-Type: application/json und dem Body {"company_domain": /company_domain, "fullname": "/first_name /last_name"}. Die Antwort kommt asynchron, du übergibst also eine Clay-Webhook-URL in settings.webhook oder fragst die Such-ID am passenden GET-Endpoint ab, bis das Ergebnis vorliegt. Setz Request limit auf 10 und Duration auf 1000, dann passt alles zusammen: Jeder POST-Endpoint von Enrow erlaubt zehn Anfragen in der Sekunde je Schlüssel, und ein Bulk-POST zählt als eine einzige Anfrage, selbst wenn 5.000 E-Mail-Einträge darin stecken.
Jetzt der Teil, der in einer Kette mit Wiederholungen zählt. Clays Regel lautet: „If an enrichment returns no result, you're not charged Data Credits or Actions.“ Auf Anbieterseite passt Enrows Regel dazu. Ein Credit wird nur abgebucht, wenn ein gültiges Ergebnis kommt, nie bei einem Fehlschlag, nie bei einem Bounce. Gibt es einen Treffer, kostet eine E-Mail-Adresse einen Enrow-Credit, eine Direktnummer 40, eine Verifizierung einen Viertel-Credit, alles aus demselben Guthaben. Wie du die Reihenfolge festlegst, steht im Artikel zu den Anreicherungs-Wasserfällen in Clay.
Jede Adresse durchläuft über zehn Prüfungen, Catch-all-Domains werden geklärt und geliefert, statt als riskant markiert zu werden, und europäische Handynummern kommen mit ihrer DSGVO-Dokumentation. Die Trefferquote liegt bei unseren eigenen Listen bei rund 60 %, die Bounce-Rate unter 1 %. Das sind unsere eigenen Messwerte, keine Zusage.
Die Liste, die Enrow dir nicht anlegt
Enrow findet Kontaktdaten zu Personen, die du schon identifiziert hast. Für eine E-Mail-Adresse braucht es einen vollständigen Namen und eine Domain, für eine Handynummer eine Profil-URL oder einen Namen samt Firmenkontext. Eine Datenbank zum Stöbern gibt es nicht; eine Anfrage wie „alle VP Engineering in Amsterdam bei Series-B-Firmen“ bleibt deshalb ohne Ergebnis. Das ist Absicht. Gespeicherte Zeilen veralten still vor sich hin, eine Abfrage in Echtzeit nicht, und mir ist eine fehlende Suchfunktion lieber als eine mit alten Daten. Innerhalb von Clay kostet dich das ohnehin nichts, weil Find People, ein CRM-Sync oder eine CSV diese Aufgabe schon vorher erledigen. Kriterien für die Auswahl stehen in So wählst du einen B2B-Datenanbieter.
Läuft dein Prozess im Code statt in einem Workbook, rufst du dieselben Abfragen direkt auf. Für die Enrow-API bekommst du einen Schlüssel, ohne mit einem Vertriebler sprechen zu müssen, und offizielle SDKs gibt es inzwischen für sieben Sprachen – JS/TypeScript, Python, PHP, Go, Java, Swift und Rust, alle im Early Access und als Quellcode auf GitHub. Der MCP-Server EnrowAPI/enrow-mcp macht dieselben drei Abfragen in einem Assistenten verfügbar, sodass Claude oder Cursor die Kontaktdaten einer Person finden, ohne Umweg über eine Tabelle. Die Endpoints im Detail stehen im Artikel E-Mail-Finder-API.
bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?
Verbunden in Minuten.
Verifizierte Daten in Sekunden.
FAQ
Ist die Clay-API kostenlos?
Die Entwicklerplattform kostet keinen Aufschlag. Clays Doku schreibt, sie sei in allen Tarifen verfügbar, einschließlich Gratis- und Testtarif, und API- wie CLI-Aufrufe verbrauchten dieselben Credits und Actions wie die gleiche Arbeit im Produkt. Die Grenze setzen die 500 Actions und 100 Data Credits im Monat im Gratis-Tarif.
Was ist der Unterschied zwischen Clays HTTP-API und Clays öffentlicher API?
Clays HTTP-API und Clays öffentliche API zeigen in entgegengesetzte Richtungen. Die HTTP-API ist eine Spalte in einer Clay-Tabelle, die einen fremden Endpoint aufruft und die Antwort in eine Zeile schreibt, laut Clays Vergleichstabelle ab Growth verfügbar. Die öffentliche API unter https://api.clay.com/public/v0 ist die Oberfläche, die dein eigener Code von außerhalb von Clay aufruft, um Routinen laufen zu lassen, Batch-Jobs zu starten und Searches abzufragen.
Welchen Tarif brauche ich für Clays HTTP-API und Webhooks?
Growth. Clays Vergleichstabelle führt „HTTP API integrations“ und „Automate any signal via webhooks“ in Free und Launch als nicht enthalten; CRM- und Warehouse-Verbindungen gibt es ebenfalls erst ab Growth. Die öffentliche API, die CLI und der MCP-Server laufen laut Clays Entwicklerdoku in jedem Tarif.
Wie hoch sind die Rate-Limits der Clay-API?
Clay veröffentlicht das Verhalten, nicht die Zahl. Die öffentliche API erzwingt ein Rate-Limit für Anfragen je Workspace, antwortet mit HTTP 429, schickt Retry-After in Sekunden und ergänzt X-RateLimit-Limit, X-RateLimit-Remaining und X-RateLimit-Reset, sofern verfügbar. Eine Angabe zu Anfragen pro Sekunde steht in der Doku nirgends.
Kann ich mit der API Daten in eine Clay-Tabelle schreiben?
Nein. Clay schreibt, es gebe derzeit keine Pläne, den Aufbau von Tabellen über die Entwicklerplattform zu unterstützen. Der Tables-Endpoint liest nur und ist ausschließlich im Enterprise-Tarif verfügbar, abgefragt über POST /public/v0/tables/query mit höchstens 100 Zeilen je Seite. Zeilen kommen über eine Quelle herein.
Gibt es in Clay ein Webhook-Limit?
Ja, und es ist dauerhaft. Eine Clay-Webhook-Quelle nimmt 50.000 Übermittlungen an, und Clay dokumentiert, dass die Grenze auch nach dem Löschen von Zeilen bestehen bleibt („persists even after deleting rows“). Die Tabelle zu leeren setzt also nichts zurück. Unterhalb von Enterprise hilft eine neue Quelle; im Enterprise-Tarif entfällt die Obergrenze dank Tabellen mit automatischer Löschung.
Was macht die Clay-Chrome-Extension?
Die Clay-Chrome-Extension liest Seiten aus, statt Kontaktdaten freizuschalten. Clay for Chrome zieht strukturierte Daten von einer Webseite, aus einer automatisch erkannten Liste oder von einem einzelnen Profil in eine Clay-Tabelle und legt Felder wie Name, Website, LinkedIn, Twitter oder Crunchbase ab. Clip to Clay, die zweite Erweiterung, speichert ganze Webseiten in einer Tabelle.
Hat Clay einen MCP-Server?
Ja. Er verbindet einen Workspace mit Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot und Glean, verwaltet unter Settings → MCP users, mit Credit-Steuerung ab Launch und einem Budget, das am 1. jedes Monats um Mitternacht UTC zurückgesetzt wird. Einen MCP-Aufschlag verlangt Clay nicht: 12 Credits in einer Tabelle sind 12 Credits aus einem Assistenten heraus.
Mach also deinen Workspace auf, schreib auf, was bei dir tatsächlich läuft, und ordne jedem Punkt eine Zeile aus der ersten Tabelle zu. Die Antwort auf die Frage „Können wir das automatisieren?“ steckt meistens schon in deinem Konto, einen Tarif höher oder eine Spalte weiter.
Fehlt dir dabei die verifizierte E-Mail-Adresse oder die europäische Handynummer, steht Enrow im Verzeichnis als Spalte bereit, die du noch heute aktivieren kannst. Im Gratis-Tarif bekommst du zu jedem Monatsanfang 50 Credits, dauerhaft und ohne Kreditkarte.

