Das Wichtigste in Kürze Zwei Preise sind öffentlich. Launch kostet 185 $ im Monat, Growth 495 $; jährlich gezahlt sind es 167 $ und 446 $. Free kostet 0 $. Enterprise gibt es nur auf Anfrage und mit Jahresbindung. Der ausgewiesene Preis ist hier allerdings eine Summe aus zwei Posten, kein fester Tarifpreis. Ein Regler stellt die Actions ein, ein zweiter die Data Credits, und wer an einem dreht, verändert den anderen nicht. Launch im Monatsmodell setzt sich aus 60 $ für Actions und 125 $ für Data Credits zusammen. Pro Einheit gerechnet kostet ein Data Credit 0,0500 $ bei 2.500 im Monat und 0,0425 $ bei 50.000 (jährlich 0,0452 $ bis 0,0383 $), eine Launch-Action zwischen 0,0040 $ und 0,0027 $. Clay rät, den Tarif am Vorhaben auszurichten, statt ein Volumen vorherzusagen. Der Rat ist gut. Nur sind der CRM-Sync und die HTTP-API erst ab Growth verfügbar, und das entscheidet die Frage meistens, bevor überhaupt gerechnet wird. Alle Beträge auf dieser Seite stehen in US-Dollar, weil Clay sie in Dollar veröffentlicht. Umgerechnet wurde nichts.
Am 11. März 2026 hat Clay seine Abrechnung umgestellt. Aus dem Memo: „Actions are a new measurement of the orchestration work that Clay performs: enrichments, AI tasks, HTTP API calls, and pushes to third-party platforms.“ Im selben Zug fielen die Datenpreise im Marktplatz um 50–90 %.
Die Suchergebnisse hinken hinterher. Fünf Monate später stehen dort immer noch Seiten, die Tarife nennen, die es seit März nicht mehr gibt, und wer die aktuellen Zahlen hat, kommt über die Tarifkarten nicht hinaus. Die zeigen aber nur, wo jeder Regler beginnt. Deshalb stehen hier beide Regler vollständig: jede Stufe mit ihrem Stückpreis, in beiden Abrechnungsmodi. Offenlegen muss ich auch meine eigene Rolle: Enrow ist einer der Anbieter in Clays Marktplatz, und Enrow gehört mir.
Was jeder Clay-Tarif kostet und was im Konto landet
Vier Tarife, zwei veröffentlichte Preise. Jeder Tarif koppelt ein Actions-Kontingent an ein davon getrenntes Data-Credits-Kontingent, und genau diese Kopplung schlüsselt der Rest der Seite auf.
| Tarif | Monatlich abgerechnet | Jährlich abgerechnet | Actions inklusive | Data Credits inklusive |
|---|---|---|---|---|
| Free | 0 $ | 0 $ | 500 Actions/Monat | 100 Credits/Monat |
| Launch | 185 $/Monat | 167 $/Monat | 15.000 Actions/Monat | 2.500 Credits/Monat * |
| Growth (Clays „Recommended“) | 495 $/Monat | 446 $/Monat | 40.000 Actions/Monat | 6.000 Credits/Monat |
| Enterprise | auf Anfrage | auf Anfrage, mit Jahresbindung | ab 200.000 Actions/Monat † | ab 100.000 Credits/Monat † |
* Die Launch-Karte nennt pauschal „3K data credits/mo“, während ihr eigener Regler bei 2.500 im Monat (125 $/Monat) beginnt und die Abrechnungsdoku die Launch-Spanne mit „2,500 to 10,000 per month“ angibt. Ich rechne durchgängig mit 2.500 und weise auf die gerundete Angabe der Karte hin. † Beide Enterprise-Zahlen stammen aus der Preis-FAQ: „Includes 100,000+ Data Credits and 200,000+ Actions/mo.“ Auf der Enterprise-Karte selbst steht weiterhin „Custom“.
Die Zahl der Nutzer spielt dabei überhaupt keine Rolle. Clay dazu: „Nope! You can add as many people as you'd like to your workspace, completely free.“ An Zertifizierungen und Compliance-Nachweisen nennt die Seite SOC 2 Type II, DSGVO, CCPA, ISO 27001 und ISO 42001.
Jeder ausgewiesene Preis ist die Summe aus zwei Reglern

Launch im Monatsmodell: 60 $ für Actions plus 125 $ für Data Credits, und jede Hälfte steigt für sich.
Erste Stufe des einen Reglers plus erste Stufe des anderen ergibt exakt den beworbenen Preis. Das gilt für beide bezahlten Tarife und beide Abrechnungsmodi, ohne Rundung.
| Tarif und Abrechnung | Actions-Regler, erste Stufe | Data-Credits-Regler, erste Stufe | Beworben |
|---|---|---|---|
| Launch, monatlich | 60 $/Monat für 15.000 Actions | 125 $/Monat für 2.500 Credits | 185 $/Monat |
| Launch, jährlich | 54 $/Monat für 180.000 Actions/Jahr | 113 $/Monat für 30.000 Credits/Jahr | 167 $/Monat |
| Growth, monatlich | 205 $/Monat für 40.000 Actions | 290 $/Monat für 6.000 Credits | 495 $/Monat |
| Growth, jährlich | 185 $/Monat für 480.000 Actions/Jahr | 261 $/Monat für 72.000 Credits/Jahr | 446 $/Monat |
Der ausgewiesene Preis ist also eine Startkonfiguration. Jede Hälfte steigt für sich, ohne die andere mitzuziehen, und das ist der sinnvolle Teil dieses Modells. Ein Team, das für vierhundert Accounts aufwendige KI-Recherchen laufen lässt, dreht die Actions hoch und rührt seine Credits nie an; ein Team, das für eine kurze Liste Handynummern einkauft, macht es andersherum. Beide sind Launch-Kunden. Auf ihren Rechnungen steht am Monatsende trotzdem etwas völlig anderes. Clay stellt dafür einen eigenen Preisrechner bereit.
Der Actions-Regler, Stufe für Stufe
Jede Stufe nach oben macht die einzelne Action billiger. Dasselbe Volumen kostet bei Growth mehr, weil in diesem Preis der gesamte Integrationsumfang enthalten ist.
| Volumen (monatlich · jährlich) | Launch, monatlich | Launch, jährlich | Growth, monatlich | Growth, jährlich |
|---|---|---|---|---|
| 15.000/Monat · 180.000/Jahr | 60 $/Monat (0,0040 $ je Action) | 54 $/Monat | nicht angeboten | nicht angeboten |
| 40.000/Monat · 480.000/Jahr | 150 $/Monat (0,00375 $ je Action) | 135 $/Monat | 205 $/Monat (0,00513 $ je Action) | 185 $/Monat |
| 60.000/Monat · 720.000/Jahr | 200 $/Monat (0,00333 $ je Action) | 180 $/Monat | 290 $/Monat (0,00483 $ je Action) | 261 $/Monat |
| 100.000/Monat · 1,2 Mio./Jahr | 290 $/Monat (0,00290 $ je Action) | 261 $/Monat | 450 $/Monat (0,00450 $ je Action) | 405 $/Monat |
| 200.000/Monat · 2,4 Mio./Jahr | 540 $/Monat (0,00270 $ je Action) | 486 $/Monat | 850 $/Monat (0,00425 $ je Action) | 765 $/Monat |
Über die fünf Launch-Stufen hinweg sinkt der Stückpreis um 33 %. Das ist Clays „Actions start at less than $0.01 each and get cheaper with scale“, hier mit den konkreten Stufen dahinter.
Der Data-Credits-Regler, Stufe für Stufe
Ein Data Credit kostet in Launch und Growth dasselbe, bei jedem Volumen, das beide Tarife anbieten; Growth lässt lediglich die Einstiegsstufe von 2.500 weg. Über die monatliche Spanne hinweg sinkt der Stückpreis um 15 %.
| Volumen (monatlich · jährlich) | Monatlich | Je Credit, monatlich | Jährlich | Je Credit, jährlich | Verfügbar in |
|---|---|---|---|---|---|
| 2.500/Monat · 30.000/Jahr | 125 $/Monat | 0,0500 $ | 113 $/Monat | 0,0452 $ | nur Launch |
| 6.000/Monat · 72.000/Jahr | 290 $/Monat | 0,04833 $ | 261 $/Monat | 0,0435 $ | Launch, Growth |
| 10.000/Monat · 120.000/Jahr | 460 $/Monat | 0,0460 $ | 414 $/Monat ‡ | 0,0414 $ | Launch, Growth |
| 20.000/Monat · 240.000/Jahr | 880 $/Monat | 0,0440 $ | 792 $/Monat | 0,0396 $ | Launch, Growth |
| 50.000/Monat · 600.000/Jahr | 2.125 $/Monat | 0,0425 $ | 1.913 $/Monat | 0,03826 $ | Launch, Growth |
‡ Die Jahresstufe mit 120.000 Credits steht auf der Launch-Karte mit 414 $/Monat und auf der Growth-Karte mit 413 $/Monat. Beide Angaben waren am 29. August 2026 online; ich übernehme 414 $ und nenne die andere, statt stillschweigend eine davon auszuwählen.
Das ist Clays „Data Credits start at $0.05 each and become more cost-effective as you grow“, als Kurve gezeichnet. Ein Vorbehalt gehört dazu. Die Abrechnungsdoku beschreibt Launch mit 2.500 bis 10.000 Credits im Monat und Growth mit 6.000 bis 100.000, während beide Regler an diesem Tag bei 50.000 endeten. Ich übernehme, was die Regler angezeigt haben.
Die Jahreszahlung senkt jede Stufe um genau 10 %

Mehr Volumen drückt den Stückpreis nur um 15 %, während die Jahreszahlung jede Stufe um 10 % senkt.
Der Schalter trägt die Beschriftung „Annual ∙ Save 10%“, und die Rechnung stimmt auf jeder Stufe, auf den Dollar gerundet. Aus 60 $ werden 54 $. Aus 290 $ werden 261 $, aus 2.125 $ werden 1.913 $. Aufs Jahr gerechnet kommt Launch auf 2.004 $ statt 2.220 $ im Monatsmodell, ein Unterschied von 216 $; Growth liegt bei 5.352 $ gegenüber 5.940 $ und spart damit 588 $. Dazu kommt beim Jahrestarif die großzügigere Regel für den Credit-Übertrag, die weiter unten erklärt wird, und die Zeile „Get all credits up front (annual plans)“ ist in allen vier Tarifen als enthalten markiert.
Offen bleiben die Actions. Keine Clay-Seite sagt, ob ein Jahreskontingent an Actions auf einmal gutgeschrieben oder Monat für Monat zugeteilt wird, und die Zeile mit „up front“ nennt ausschließlich Credits. Wenn dein Verbrauch übers Jahr stark schwankt, frag bei Clay nach, bevor du dich bindest.
Wofür Credits anfallen und was gar nichts kostet
Eine Action ist immer genau eine Action. Wie viele Data Credits fällig werden, hängt davon ab, was du einkaufst.
Die Definitionen, in Clays eigenen Worten. Actions „measure the orchestration you do in Clay: enriching data, running AI research, and sending data to other tools.“ Data Credits „buy data or AI from 3rd party vendors in Clay's data marketplace.“ Eine Anreicherung zählt also pauschal als eine einzige Action und kostet dazu „0.5–10+ credits based on data type“; ein vollständig angereicherter Datensatz kommt auf „6–20 Data Credits“. Was eine ganze Anbieterkette je Kontakt kostet, rechnen wir in Clay-Datenanreicherung im Wasserfall durch.
Vieles von dem, was du in einer Tabelle tust, berührt keines der beiden Kontingente. Listen anzulegen ist komplett kostenlos. „You can build lists from LinkedIn, Google Maps, Github, CRMs, websites, and more for free on Clay. You only pay credits for data enrichment.“ Dieselbe Doku zählt weiter auf: CRM-Importe, Importe aus dem Data Warehouse, Clay-Formeln und -Filter, manuelle Eingaben, CSV-Export, alles kostenlos.
Ein leeres Ergebnis kostet ebenfalls nichts: „If an enrichment returns no result, you're not charged Data Credits or Actions.“ Auch API-Fehler kosten nichts. Innerhalb einer Kette gilt außerdem „once validated data has been returned, no additional Data Credits or Actions will be consumed.“ Genau deshalb kostet ein tiefer Wasserfall wenig: Was nach einem Treffer als Rückfallebene folgt, wird nie berechnet. Dazu kommt eine Erstattungsregel: „If a provider refunds us due to invalid data, we'll refund those Data Credits back to you.“
Den Marktplatz hinter diesen Credits beziffert die Vergleichstabelle mit „150+ providers“, die Seitennavigation mit „200+ providers“. Beide Angaben waren am selben Tag online. Enrow ist einer davon, gekennzeichnet mit „Included in All Plans“, mit drei Aktionen und der Wahl zwischen Clays verwaltetem Konto und deinem eigenen Schlüssel. Es findet die Kontaktdaten von Personen, die du bereits identifiziert hast, und bietet keine Datenbank zum Durchstöbern. Das ist Absicht: Die Abfrage läuft in Echtzeit statt über eine gespeicherte Liste, deshalb gehört Enrow in eine Spalte und nicht an den Anfang, wo die Listen erst entstehen. Wer Datenquellen grundsätzlich abwägt, findet die Kriterien in So wählst du einen B2B-Datenanbieter aus, und die Technik hinter einer solchen Quelle erklärt E-Mail-Finder-API.
Welcher Tarif passt und was die Wahl nach Volumen aushebelt

Schon der CRM-Sync entscheidet den Tarif unabhängig vom Volumen, und bei 40.000 Actions kostet das 55 $ mehr im Monat.
Clays Rat an dieser Stelle ist gut, und ich würde ihm folgen: „The best place to start is matching your needs to the right tier, not trying to predict your exact Data Credits or Action volumes.“ Zwei Clay-Dokumente nennen dazu Größenordnungen, jedes in einer anderen Einheit. Sie widersprechen sich nicht, und das ist bei Preisdokumentation schon mehr als üblich.
| Tarif | Datensätze/Monat (Abrechnungsdoku) | Was das Actions-Kontingent nahelegt | Was die Wahl trotzdem erzwingen kann |
|---|---|---|---|
| Free | zum Ausprobieren, 200 Zeilen je Tabelle | 500 Actions/Monat | keine Telefonnummern-Anreicherung in Free |
| Launch | „less than 1,000 records per month“ | 15.000 Actions ≈ „~10,000 records/year“ | kein CRM-Sync, keine HTTP-API |
| Growth | „1,000 to 10,000 records per month“ | 40.000 Actions ≈ „~50,000 records/year“ | – |
| Enterprise | „10,000+ records per month“ | ab 100.000 Actions ≈ „millions of records/year“ | Massenläufe über 50.000 Datensätze am Stück |
Das Volumen ist allerdings nur die halbe Antwort. Die andere Hälfte sind die Funktionssperren. Wenn zwischen der fertigen Tabelle und deinem Vertrieb nur noch der CRM-Sync fehlt, entscheidet er über den Tarif, egal bei welchem Volumen.
| Ab welchem Tarif | Was freigeschaltet wird |
|---|---|
| Launch | Telefonnummern-Anreicherung · Ausschlüsse in der Suche · Signale zu Jobwechseln, Firmennachrichten und Social Listening · eigene Funktionen · geplante wiederkehrende Läufe · 50.000 Zeilen je Tabelle |
| Growth | HTTP-API-Integrationen · CRM-Integrationen · Warehouse-Verbindungen (Snowflake, Fivetran, Postgres, Databricks, BigQuery) § · Web-Intent-Signale · Webhook-Automatisierung · unbegrenzte Pushes an Werbezielgruppen · bevorzugter Support |
| Enterprise | Massenanreicherung über 50.000 Datensätze am Stück · RBAC mit Credit-Budgets je Workbook · SSO · eigene CSA und DPA · fester Growth-Stratege · Quellsync alle 15 Minuten |
§ Die Vergleichstabelle führt Warehouse-Verbindungen als in Growth enthalten, und die Growth-Karte listet „Auto-sync with data warehouse“; der Enterprise-Absatz der Preis-FAQ zählt sie dagegen zu den Enterprise-Zusätzen. Ich folge der Vergleichstabelle und weise auf den Widerspruch hin.
Die Credit-Preise sind in beiden Tarifen identisch, mit dem Growth-Aufpreis bezahlst du also genau diese Funktionen. Bei gleichem Actions-Volumen kostet Growth 55 $ mehr im Monat für 40.000 Actions, 90 $ für 60.000, 160 $ für 100.000 und 310 $ für 200.000. Beide bezahlten Tarife lassen reichlich Luft nach oben, jedenfalls laut Clay: „90% of our customers will never hit a usage limit.“ Das ist Clays Zahl, nicht meine.
Wenn ein Kontingent vor dem anderen aufgebraucht ist
Nicht genutzte Actions werden zu jedem Abrechnungszyklus zurückgesetzt. Clay behandelt sie als „the platform capacity your plan includes.“ Data Credits verhalten sich dagegen wie eine Währung. Sie werden übertragen, bis höchstens zum Doppelten des Monatskontingents von Launch oder Growth; ein Tarif mit 10.000 Credits kann also bis zu 20.000 ansammeln. Jahrestarife behalten bei der Verlängerung 15 % der nicht genutzten Credits, sofern auf derselben oder einer höheren Stufe verlängert wird. Die Doku nennt diese 15 % als allgemeine Regel für Jahrestarife, die Preis-FAQ erwähnt sie im Zusammenhang mit Enterprise.
Gehen dir die Credits aus, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du schiebst den Credit-Regler hoch, was keinerlei Aufschlag kostet, oder du kaufst mitten im Zyklus einzelne Credits nach, „at a 30% premium“, also 0,065 $ statt des Einstiegspreises von 0,05 $. Bei den Actions läuft es ebenso, nur am anderen Regler. „If you do reach your Action limit, you can upgrade to the next Action tier without necessarily upgrading plans.“ Ist ein Kontingent aufgebraucht, bleibt das andere unberührt, und keines von beiden erzwingt für sich einen Tarifwechsel.
Welches Kontingent zuerst knapp wird, hängt vom Verhältnis von Actions zu Credits in deinem Tarif ab. Free liegt bei fünf Actions je Credit, Launch bei sechs, Growth bei rund 6,7, Enterprise nach den Zahlen der FAQ bei zwei, und das alles bei einem Modell, das auf „4-5 actions per data credit“ ausgelegt ist. Exporte, CRM-Syncs und KI-Spalten verbrauchen vor allem Actions. Die Anreicherung von Handynummern und lange Anbieterketten verbrauchen vor allem Credits. Der Verbrauch des letzten Monats zeigt dir, welcher der beiden Fälle auf dich zutrifft.
Clays KI-Preise: fest und nach Verbrauch
Die meisten KI-Funktionen in Clay kosten eine feste, veröffentlichte Zahl an Credits. Jeder Prompt zählt zusätzlich als eine Action. Die feste Preisliste „applies to 80% of models in Clay“, darunter Clays eigene Modelle Helium und Argon; das verbleibende Fünftel rechnet die tatsächlichen Modellkosten des Laufs ab, laut Clay mit „0% markup“.
| Modell | Textgenerierung | Web-Recherche |
|---|---|---|
| GPT-5 Nano | 0,2 Credits | 0,5 Credits |
| GPT-5 Mini | 0,4 Credits | 1 Credit |
| Gemini 2.5 Flash · Flash Lite | 0,5 Credits | 1 Credit |
| Clay Helium | – | 1 Credit |
| GPT-4o · GPT-4.1 | 1 Credit | variabel |
| Claude 4.5 Haiku | 1 Credit | variabel |
| Claude 4.5 Sonnet | 1,5 Credits | variabel |
| GPT-5.1 | 2 Credits | variabel |
| Clay Argon | – | 3 Credits |
| Gemini 2.5 Pro | 3 Credits | variabel |
| o3 | 5 Credits | variabel |
| Claude 4.6 Opus | 7,5 Credits | variabel |
| Fireworks Kimi K2.6 · GLM 5.2 | variabel | variabel |
Variable Spalten reservieren zunächst eine Schätzung „based on the 75th percentile of past runs“ und rechnen anschließend die tatsächlichen Kosten ab: „Any surplus is refunded; any additional cost is deducted.“ Der reservierte Betrag ist damit eine Obergrenze und keine Belastung. Ins Minus rutschen kann das Guthaben nicht. Erreicht es mitten im Lauf die Null, heißt es „processing stops“, und Clay schreibt dazu: „You will never be charged beyond your available balance.“
Wie dein Kontingent länger reicht
Clays erster eigener Tipp ist mit Abstand der größte Hebel. Schließt du ein Anbieter-Abo an, für das du ohnehin bezahlst, fallen für die Anreicherung keine Data Credits mehr an („will eliminate the Data Credit cost“), eine Action wird aber weiterhin verbraucht („an Action will still be consumed“). Die Doku beziffert die Ersparnis mit „save 50–80% on Data Credits“. Die übrigen Tipps sind schlichter. Filtere, bevor du anreicherst. Setz eine Bedingung davor, damit eine Spalte nur bei einem leeren oder veralteten Feld ausgeführt wird, und probier sie an zehn bis zwanzig Zeilen aus, bevor du sie auf die ganze Tabelle loslässt.
Die Kosten siehst du außerdem im Voraus. Im Anreicherungspanel steht die Credit-Zahl neben jeder Option. Ein Lauf mit abhängigen Spalten zeigt „Total estimated credits for the run“ samt Aufschlüsselung je Spalte, und hinterher stehen dieselben Zahlen im Menü Settings unter Usage. Die vier Fälle, in denen das Guthaben unerwartet schrumpft, hat Clay ebenfalls dokumentiert: Ein abgebrochener Lauf verbraucht weiterhin Credits für Anfragen, die schon verschickt wurden, Auto-Update stößt Aktualisierungen von allein an, KI-Spalten rechnen jede verarbeitete Zeile ab, eine erneut gestartete Spalte reichert erneut an. Dokumentiert heißt planbar. Zu wissen, dass es diese vier gibt, ist der größere Teil der Arbeit.
Der Gratis-Tarif und eine Testphase in zwei Versionen
Free ist ein vollwertig nutzbarer Tarif, keine reine Demo. Das Monatskontingent umfasst 100 Data Credits und 500 Actions, ein Verhältnis von fünf zu eins und damit das engste der vier, bei Tabellen mit höchstens 200 Zeilen. Wasserfälle, Claygent und deine eigenen API-Schlüssel sind alle freigeschaltet, und die Zahl der Nutzer ist unbegrenzt. Ausgeschlossen ist einzig die Telefonnummern-Anreicherung. Im Footer heißt es: „Start for free today. No credit card required.“
Die 14-tägige Testphase wird auf zwei aktuell erreichbaren Clay-Seiten unterschiedlich beschrieben. Maßgeblich ist, was am ersten Tag in deinem eigenen Konto steht. Die Abrechnungsdoku nennt eine „14-day free trial with 1,000 data credits, giving you access to webhooks, CRM integrations, email sequencers, and HTTP API capabilities.“ Die Testphasen-FAQ verspricht „access to the features from our Growth plan“ mit „2,000 credits to test Clay out“ und „up to 10,000 actions“ und ergänzt: „Tables in trial are limited to 50 rows.“ Damit gilt es, drei Zeilenobergrenzen auseinanderzuhalten: 200 je Tabelle in Free, 50 während der Testphase, 50.000 in Launch und Growth.
bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?
Verbunden in Minuten.
Verifizierte Daten in Sekunden.
FAQ
Was kostet Clay im Monat?
Free kostet 0 $. Launch kostet 185 $ im Monat und Growth 495 $, jeweils monatlich abgerechnet, oder 167 $ und 446 $, wenn du das Jahr im Voraus bezahlst. Enterprise gibt es nur auf Anfrage und mit Jahresbindung. Nutzer sind in jedem Tarif unbegrenzt und kostenlos, die Teamgröße wirkt sich also nie auf die Rechnung aus.
Wie funktioniert Clays neues Preismodell?
Clay hat sein Preismodell am 11. März 2026 umgestellt. Wo früher ein Kontingent abgerechnet wurde, sind es jetzt zwei. Actions decken die Orchestrierung ab, also Anreicherungen, KI-Läufe, HTTP-API-Aufrufe, Exporte und Syncs, während mit Data Credits Daten und KI aus Clays Marktplatz eingekauft werden. Jeder Tarif stellt beides an einem eigenen Regler ein. Clays Memo beziffert die Preissenkung im Marktplatz mit 50–90 %.
Was ist 1 Clay-Credit in US-Dollar wert?
Das hängt davon ab, auf welcher Reglerstufe du bist. Ein Data Credit kostet 0,05 $ auf der Monatsstufe mit 2.500 Credits, dann 0,04833 $ bei 6.000, 0,0460 $ bei 10.000, 0,0440 $ bei 20.000 und 0,0425 $ bei 50.000. Jährlich abgerechnet reicht die Spanne von 0,0452 $ bis 0,0383 $ bei 600.000 Credits im Jahr. Einzeln nachgekaufte Credits kosten 30 % Aufschlag, also 0,065 $.
Welchen Clay-Tarif soll ich nehmen?
Fang beim Volumen an. Clays Abrechnungsdoku bemisst die Tarife nach angereicherten Datensätzen im Monat: Unter 1.000 spricht für Launch, 1.000 bis 10.000 für Growth, über 10.000 für Enterprise. Prüf danach die Funktionssperren, denn sie können diese Antwort aushebeln. CRM-Integrationen, die HTTP-API, Warehouse-Verbindungen und die Webhook-Automatisierung gibt es alle erst ab Growth, egal wie dein Volumen aussieht.
Werden Clay-Credits in den nächsten Monat übertragen?
Data Credits ja, Actions nein. In Launch und Growth sammeln sich nicht genutzte Data Credits bis zum Doppelten des Monatskontingents an, ein Tarif mit 10.000 Credits kann also bis zu 20.000 ansammeln. Jahrestarife nehmen 15 % der nicht genutzten Credits in eine Verlängerung auf derselben Stufe oder einer höheren mit, und nicht genutzte Actions werden zu jedem Abrechnungszyklus zurückgesetzt.
Ist Clay bei jährlicher Zahlung günstiger?
Ja, um genau 10 % auf jeder Reglerstufe, auf den Dollar gerundet. Launch landet bei 167 $ im Monat statt 185 $, aufs Jahr also 2.004 $ statt 2.220 $, ein Unterschied von 216 $. Growth liegt bei 446 $ statt 495 $, also 5.352 $ statt 5.940 $ im Jahr, und spart 588 $. Der Credit-Übertrag von 15 % kommt beim Jahrestarif noch hinzu.
Rechnet Clay pro Nutzer ab?
Nein. Clays eigene Antwort lautet „Nope! You can add as many people as you'd like to your workspace, completely free“, und die Vergleichstabelle der Preisseite führt für Free, Launch, Growth und Enterprise gleichermaßen unbegrenzte Tabellen und Nutzer je Workspace auf. Deine Ausgaben richten sich nach den verbrauchten Actions und Data Credits. Die Teamgröße spielt dabei keine Rolle.
Was passiert, wenn mir die Actions ausgehen, die Data Credits aber nicht?
Das kommt vor, weil Actions zu jedem Abrechnungszyklus zurückgesetzt und nie übertragen werden. Ein intensiver Monat schöpft dieses Kontingent aus, während deine angesparten Data Credits liegen bleiben. Die Lösung ist der Actions-Regler, und er lässt sich unabhängig verstellen: „If you do reach your Action limit, you can upgrade to the next Action tier without necessarily upgrading plans.“ Deine Credits bleiben dabei unangetastet.
Wie teuer ist die KI in Clay?
Das meiste steht vorher fest. Die feste Preisliste deckt rund 80 % von Clays Modellen mit einer festen Credit-Zahl je Aufgabe ab: GPT-5 Nano kostet 0,2 Credits für Textgenerierung, Clay Helium 1 Credit für Web-Recherche, Claude 4.6 Opus 7,5 Credits. Die übrigen 20 % rechnen die tatsächlichen Modellkosten des Laufs ab, laut Clay mit 0 % Aufschlag.
So habe ich diese Zahlen geprüft
Jede Zahl auf dieser Seite stammt direkt von Clays eigenen Seiten, abgerufen am 29. August 2026. Dazu gehören die Preisseite mit ihren vier Karten, beiden Abrechnungsschaltern und beiden Reglern auf jeder Stufe, außerdem die Vergleichstabelle und die Preis-FAQ. Hinzu kommen die Artikel der Clay University zu Actions und Data Credits, zu Tarifen und Abrechnung, zu KI-Preisen, zu Credit-Verbrauch und Credit-Sparen, dazu vier FAQ-Artikel auf clay.com und das Memo vom März. Stückpreise, Jahressummen, Tarifverhältnisse und den Growth-Aufpreis habe ich aus diesen Stufen errechnet; Clay selbst veröffentlicht sie nirgends. Wo zwei Clay-Seiten voneinander abweichen, stehen hier beide Angaben mit ihrer Quelle.
Bevor du an einem Regler drehst, öffne Settings, dann Usage, dann die Spaltenansicht für den letzten Monat. Der Regler, der heiß gelaufen ist, ist der, den du bewegen musst. Meistens ist es nicht der, den du im Kopf hattest.

