Das Wichtigste in Kürze Über einen B2B-Datenanbieter entscheiden sieben Kriterien. An erster Stelle steht nicht der Preis, sondern das Abrechnungsmodell. Realer Preis je gültigen Kontakt = Listenpreis ÷ Trefferquote ÷ (1 − Bounce-Rate), und das Ganze noch einmal geteilt durch die Credit-Ausnutzung, wenn Credits verfallen. Wird nur ein gültiges Ergebnis abgerechnet, ist die Trefferquote gleich 1 und fällt aus der Formel, denn ein Fehlschlag wird nie berechnet. Übrig bleibt der Bounce-Abzug. Bei unseren eigenen Kampagnen liegt die Bounce-Rate unter 1 %, ein beobachteter Durchschnitt und keine Zusage. Die 0,015 € für eine gültige E-Mail in Enrows Start-Tarif ändern sich dadurch kaum. Rechnet ein Anbieter denselben Listenpreis je Versuch ab, vervielfacht sich die Zahl. Die anderen sechs: die Trefferquote und wer sie gemessen hat, die Bounce-Rate bei einem echten Versand, gespeicherte Datenbank oder Suche in Echtzeit, der Umgang mit Catch-all-Domains, die EU-Abdeckung samt Rechtsgrundlage, die Credit-Bedingungen.
Ein B2B-Datenanbieter ist ein Unternehmen, das Kontakt- und Firmendaten an Vertrieb und Marketing verkauft: geschäftliche E-Mail-Adressen, Direktnummern, Positionen, Firmengröße, Branche. Die einen betreiben eine gespeicherte Datenbank, in der du suchst und aus der du exportierst. Die anderen arbeiten in Echtzeit und ermitteln die verifizierte Adresse einer Person erst in dem Moment, in dem du sie anfragst. Von diesem Unterschied hängen Aktualität, Abdeckung, Preis und Rechtsrisiko ab. Kaum eine Vergleichsseite erwähnt ihn.
Meinen Interessenkonflikt lege ich gleich hier offen, nicht in einer Fußnote. Wer „B2B-Datenanbieter“ sucht, bekommt auf Seite eins Anbieter, die Anbieter bewerten: ZoomInfo, Cognism, Demandbase, Bright Data und Kaspr veröffentlichen jeweils eine Bestenliste, und jeder taucht in seiner eigenen auf. Ich verkaufe selbst Daten, also miss mich an denselben Kriterien wie alle anderen.
Kriterium 1 – erst das Abrechnungsmodell, dann der Preis

Ein Wort in den Bedingungen, nicht der Listenpreis, treibt den realen Preis auf das 3,3-Fache.
Mit Abstand die wichtigste Frage.
Es gibt zwei Modelle. Abrechnung je Versuch: Der Anbieter kassiert für jede Anfrage, egal ob etwas Brauchbares herauskommt. Plattformen, auf denen du Zeilen „freischaltest“, gehören auch dazu, denn der Credit ist weg, sobald du den Datensatz öffnest. Abrechnung nur bei gültigem Ergebnis: Ein Fehlschlag kostet nichts, der Zähler springt erst bei einem zustellbaren Kontakt an.
Von den Tools, deren Preise wir verfolgen, rechnen 27 den Versuch oder die gelieferte Zeile ab, nicht den verifizierten Treffer. Die Zählung stammt von uns, Stand 6. Juli 2026. Lies also selbst die Bedingungen der Anbieter in deiner engeren Auswahl, bevor du mir die Zahl glaubst.
realer Preis je gültigen Kontakt = Listenpreis ÷ Trefferquote ÷ (1 − Bounce-Rate)Rechnen wir sie mit veröffentlichten Zahlen durch. LeadMagics 49-$-Tarif enthält 2.000 Credits, macht 0,0245 $ das Stück. LeadMagic nennt seine Preise in Dollar, wie die meisten US-Tools in diesem Artikel; zu 1,10 $ je Euro sind das rund 0,022 € je Credit. Abgerechnet wird dort nur ein verifizierter Treffer, die Trefferquote fällt also aus der Formel. Übrig bleiben dieser Listenpreis, rund das Anderthalbfache unserer 0,015 € im Start-Tarif, und der Bounce-Term, den nur ein eigener Versand beziffern kann.
Jetzt dieselbe Rechnung mit einer einzigen Änderung. Wird derselbe Listenpreis je Versuch abgerechnet, steht die Trefferquote wieder in der Formel. Ein Tool, das ein Drittel deiner Datei findet, kostet dich für jede gelieferte Adresse das Dreifache des Listenpreises, rund 0,067 €, noch vor dem ersten Bounce. Ein Wort anders in den Bedingungen, und der reale Preis verdreifacht sich. Bei Enrow ändert sich in diesem Szenario kaum etwas, 0,015 € im Start-Tarif und 0,0075 € im Pro-Tarif, denn wir waren weltweit das zweite Tool, das die gefundene E-Mail abrechnet statt die gestartete Suche.
Bei Datenbanken mit Freischalt-Credits wird der Abstand noch größer. UpLead verkauft 170 Credits für 99 $, rund 90 €, einen je Kontakt, den du in den Export übernimmst. Das macht 0,56 € je zustellbaren Kontakt, und das auch nur, wenn du die selbst angegebenen 95 % Genauigkeit für bare Münze nimmst. Für rund 90 € bekommst du dort 170 Kontakte. Bei uns 1.000 gültige E-Mails für 15 €.
Kriterium 2 – die Trefferquote und wer sie gemessen hat
Jeder Anbieter veröffentlicht eine Genauigkeitszahl. Gemessen hat sie fast immer derjenige, der die Daten verkauft.
Falsch wird die Zahl dadurch nicht. Sie bleibt aber eine Behauptung, solange du drei Dinge nicht gesehen hast: die Eingangsdatei, das Datum und die Methode, die aus den Rohdaten eine Kennzahl gemacht hat. Eine Zahl, die du nicht nachrechnen kannst, ist Marketing mit Nachkommastelle.
Halte außerdem zwei Zahlen auseinander, die sich ähneln. Die Fundquote zählt, was ein Tool geliefert hat. Die nutzbare Quote ist das, was nach Abzug der Adressen übrig bleibt, die bouncen, und die misst nur ein echter Versand. Vorsicht, wenn ein Anbieter die erste Zahl in einen Satz packt, der nach der zweiten klingen soll.
Fast nie genannt wird die Kennzahl, die in Geld rechnet: der Preis je nutzbare E-Mail, also die Formel aus Kriterium 1, gerechnet mit Quoten, die du selbst gemessen hast. Eine Quote sagt dir, was ankommt. Diese Kennzahl sagt dir, was es gekostet hat. Ein Ranking nach Quote und ein Ranking nach Kosten müssen nicht übereinstimmen.
Kriterium 3 – die Bounce-Rate bei einem echten Versand
Genauigkeit und Zustellbarkeit sind zwei verschiedene Versprechen. Anbieter werfen sie ständig in einen Topf.
„Zu 95 % genau“ heißt nichts weiter, als dass ein Datensatz irgendwann zu einer Quelle gepasst hat. Ob eine E-Mail, die du heute verschickst, auch ankommt, sagt das nicht. Für dein Ergebnis zählt die Hard-Bounce-Rate bei einem echten Versand. Deshalb sagt eine Fundquote wenig, solange du nicht weißt, wie viel davon als Bounce zurückkam. Leg deine Schwelle vor dem Verkaufsgespräch fest. Postfachanbieter stufen einen Absender ab etwa 2 % als nachlässig ein, und der Schaden wirkt über die Kampagne hinaus nach (die Mechanik dahinter).
Bei unseren eigenen Kampagnen liegt die Bounce-Rate unter 1 %. Das ist ein beobachteter Durchschnitt, keine Zusage, und ich werde ihn auch nicht als solche verkaufen. Außerdem ist es eine Zahl aus eigenem Haus, also genau die Sorte, die du laut diesem Artikel mit Vorsicht genießen sollst. Schick eine eigene Datei durch Enrow und zähl nach.
Kriterium 4 – gespeicherte Datenbank oder Suche in Echtzeit

Jede sechste bis jede vierte Zeile, die du bezahlst, beschreibt eine Position, die die Person schon verlassen hat.
Frag, welche Architektur du kaufst. Die Antwort verrät fast alles andere.
Eine gespeicherte Datenbank entsteht durch Crawlen und Zukaufen und wird dann in Zyklen aufgefrischt. Bei den Anbietern, die wir beobachten, liegt dieser Zyklus zwischen drei und neun Monaten. Das ist unsere Beobachtung, denn einen Takt veröffentlicht keiner von ihnen. Was sie veröffentlichen, ist die Folge davon. Auf Cognisms Preisseite steht, Credits würden erst dann erneut verbraucht, wenn sich wichtige Angaben ändern, etwa durch einen Jobwechsel. Da schreibt ein Anbieter schwarz auf weiß, dass Zeilen in seiner Datenbank Stellen beschreiben, auf denen die Leute nicht mehr sitzen, und lässt sich die Korrektur bezahlen.
Beziffern lässt sich das mit Arbeitsmarktstatistik statt mit Anbieterprosa. Der JOLTS-Bericht des BLS für Juni 2026 nennt eine monatliche Kündigungsquote von 2,0 % und eine Gesamtabgangsquote von 3,4 % (USA, alle Branchen, saisonbereinigt). Rechnet man allein die Kündigungen über neun Monate hoch, haben 16,6 % einer Liste ihre Stelle verlassen; mit den Gesamtabgängen sind es 26,8 %. Das sind meine Hochrechnungen, keine vom BLS veröffentlichten Statistiken. Wird nur alle neun Monate aufgefrischt, beschreibt jede sechste bis jede vierte Zeile eine Stelle, die die Person schon verlassen hat. Du hast diese Zeilen bezahlt, und du wirst sie anschreiben.
Die Suche in Echtzeit entgeht diesem Verfall, weil nichts im Lager liegt und vor sich hin altert. Das hat allerdings einen Haken. Es gibt keine Liste zum Stöbern, die Namen bringst du selbst mit. Dropcontact geht noch weiter und erklärt, ausschließlich mit Algorithmen zu arbeiten und keinerlei Kontaktdatenbank vorzuhalten. Wer seine Zielpersonen nicht benennen kann, braucht eine Suchoberfläche und bezahlt sie mit veralteten Daten.
Kriterium 5 – was mit Catch-all-Domains passiert
Hier verschwindet still und leise ein großer Teil jeder europäischen Liste, und in keiner Funktionsübersicht taucht das auf.
Eine Accept-all-Domain nimmt E-Mails an jede beliebige Adresse auf dieser Domain an, ob das Postfach existiert oder nicht. Im Hilfebereich von Hunter steht, dass hier kein Verifizierungstool die Zustellbarkeit bestätigen kann, Hunter selbst eingeschlossen. Empfohlen wird dort ein Filter auf einen Confidence-Score von mindestens 85 %. NeverBounce sieht keinen eindeutigen Weg, so eine Adresse als gültig oder ungültig einzustufen; ZeroBounce vergibt aus demselben Grund den Unterstatus accept_all.
Das ist keine Faulheit, es liegt am Protokoll. RFC 5321 §3.5.2 erlaubt einem Betreiber, die Befehle zur Adressprüfung abzuschalten, und §3.5.3 verlangt von einem Server, der nicht in Echtzeit prüfen kann, die Antwort 252.
Die kaufmännische Folge trägst du. Jede Adresse deiner Liste, die auf einer Accept-all-Domain liegt, wird als riskant abgestempelt und in der Praxis gelöscht. Findymail beziffert diesen Anteil auf rund 30 % der B2B-Domains. Das ist eine Zahl des Anbieters und so zu lesen; europäische Listen liegen eher darüber.
Enrow löst diese Adressen auf, statt sie bloß zu markieren: mehrere SMTP-Durchläufe von Servern aus verschiedenen Regionen, abgeglichen mit absichtlich erfundenen Kontrolladressen auf derselben Domain, alles innerhalb der 10+ Prüfungen, die hinter jedem Ergebnis stehen. Lässt sich eine Catch-all-Adresse auflösen, kommt sie als gültig zurück und wird wie ein Treffer abgerechnet. Lässt sie sich nicht auflösen, kommt sie als ungültig zurück und kostet nichts (wie das funktioniert). Lass dir vom Anbieter sagen, welches von beidem er macht. „Wir markieren sie“ und „wir lösen sie auf“ ergeben sehr verschiedene Exporte.
Kriterium 6 – EU-Abdeckung und die Rechtsgrundlage dahinter
Hier werden zwei getrennte Fragen oft zu einer vermengt, und für die Verwechslung zahlt der Käufer.
Zuerst die Abdeckung. Viele Anbieter haben überhaupt keine europäischen Telefondaten. Findymail schreibt offen, dass es wegen der DSGVO keine Telefondaten für EU-Kontakte liefert. So viel Ehrlichkeit ist seltener, als sie sein sollte. Wenn dein Markt Europa heißt und dein Vertrieb zum Hörer greift, siebt dieses eine Kriterium den größten Teil des Angebots aus.
Dann die Rechtsgrundlage, und die betrifft dich genauso wie deinen Anbieter. Artikel 14 DSGVO verpflichtet denjenigen zur Information, der personenbezogene Daten von einem Dritten erhalten hat, also dich als Käufer der Datei. Die Frist beträgt höchstens einen Monat, vorbehaltlich der Ausnahme bei unverhältnismäßigem Aufwand nach Art. 14 Abs. 5 lit. b. Erwägungsgrund 47 lässt Direktwerbung als mögliches berechtigtes Interesse zu, sofern geprüft wird, ob die Person vernünftigerweise damit rechnen konnte. Danach wird es unübersichtlich. Artikel 13 Abs. 1 der ePrivacy-Richtlinie macht die vorherige Einwilligung zur Regel für E-Mail-Werbung, und Abs. 5 beschränkt das auf natürliche Personen; wie juristische Personen behandelt werden, regelt jeder Mitgliedstaat selbst. Wer dir eine einzige, saubere Rechtsgrundlage für die ganze EU verspricht, macht es sich zu einfach.
Frankreich zeigt, wie weit das auseinanderläuft. Die CNIL lässt die Ansprache von Berufstätigen auf Grundlage des berechtigten Interesses statt einer Einwilligung zu, unter drei Bedingungen: Der Kontakt muss mit der Funktion der Person zu tun haben, sie muss darüber informiert worden sein, dass ihre Kontaktdaten für Werbung genutzt werden können, und sie muss widersprechen können. Für Anrufe gilt seit dem 11. August 2026 das Gesetz vom 30. Juni 2025 (Dekret Nr. 2026-662). Verbraucher dürfen danach nur noch mit vorheriger Einwilligung angerufen werden, die Ansprache von Berufstätigen ist ausgenommen.
Enrow deckt europäische Handynummern ab. Mehr dazu im Artikel über Direktnummern.
Kriterium 7 – wie die Rechnung aufgebaut ist: Nutzer, Credit-Töpfe, Verfall
Gleicher Listenpreis, völlig andere Summe unter dem Strich.
Eine Abrechnung pro Nutzer wächst mit der Teamgröße statt mit der Nutzung, und das Credit-Kontingent hängt am einzelnen Nutzer. Ein Tarif pro Firmenkonto wirkt günstiger, bis du die Freischaltungen durchrechnest. Lusha weist 49,90 $ im Monat für 400 Credits pro Firmenkonto aus, einen je freigeschaltete E-Mail und fünf je Telefonnummer. Preise gibt es dort nur in Dollar; zu 1,10 $ je Euro sind das rund 45 €. Damit kostet eine freigeschaltete E-Mail 0,113 €, rund das Siebeneinhalbfache unserer 0,015 € im Start-Tarif, und eine Nummer 0,56 €. Bei uns kostet eine gültige Handynummer im Start-Tarif 0,42 € (42 € im Monat für 100 Nummern, die Enrow-Stufe mit vergleichbarem Volumen) und ab dem Pro-Tarif 0,30 €. Der Credit ist dabei mit der Freischaltung verbraucht, ganz gleich, was die Adresse danach tut.
„Unbegrenzt“ liest man besser zweimal. Apollo deckelt seine unbegrenzten Tarife über eine Fair-Use-Klausel: der kleinere Wert aus gezahltem Betrag ÷ 0,025 $ und einer Million Credits je Konto und Jahr. Die Bedingungen von Kaspr setzen die Grenze bei 10.000 Credits je Konto und Monat. Beide Obergrenzen sind veröffentlicht, aber keine steht oben auf der Preisseite.
Bleibt der Verfall, die Feinheit, die niemand nachrechnet. Rechne mit 15 % nicht verbrauchten Credits in einem normalen Monat und dazu einem Monat Leerlauf im Jahr. Du zahlst zwölf Monate und verbrauchst 11 × 0,85 = 9,35. Das ergibt eine Ausnutzung von 77,9 %; ein tatsächlich genutzter Credit kostet also den Listenpreis × 1,28. Lusha überträgt monatliche Credits bis zum Doppelten des Tariflimits und setzt die Jahres-Credits am Zyklusende zurück. Hunters Zusatzpakete verfallen nach drei Monaten. Bei Apollo werden Credits nie übertragen. Rechnet ein Anbieter je Versuch ab und lässt die Credits monatlich verfallen, multiplizieren sich beide Abzüge:
realer Preis je gültigen Kontakt = Listenpreis ÷ Trefferquote ÷ (1 − Bounce) ÷ 0,78Bei Enrow fällt keiner der beiden Abzüge an. Abgerechnet wird nur ein gültiges Ergebnis, Credits werden in den Tarifen Pro und Scale übertragen, und eine Gebühr pro Nutzer gibt es nicht. Ein zusätzlicher Vertriebler kostet also nichts.
Die Prüfliste
Nimm sie mit ins Verkaufsgespräch. Was in der mittleren Spalte steht, lässt du dir schriftlich geben.
| Kriterium | Das lässt du dir schriftlich geben | So klingt eine schlechte Antwort |
|---|---|---|
| Abrechnungsmodell | „Wir berechnen nur, wenn ein verifiziertes, zustellbares Ergebnis geliefert wird“ | „Credits werden je Abfrage verbraucht“, oder kein Wort dazu, was als gefunden gilt |
| Trefferquote | Eingangsdatei, Datum und die Bewertungsformel hinter jedem Ranking | „Unsere Daten sind zu über 95 % genau“, ohne Methode |
| Bounce | Hard-Bounce-Rate, gemessen bei einem echten Versand an die gelieferten Adressen | Ein Genauigkeitswert, als Zustellbarkeit verkauft |
| Architektur | Gespeicherte Datenbank mit genanntem Auffrischungstakt oder Suche in Echtzeit | „Laufend aktualisiert“, ohne Takt und ohne Definition |
| Catch-all | Aufgelöst und als gültig geliefert oder markiert und aussortiert | „Wir filtern riskante Adressen für dich“, ohne den Anteil zu nennen |
| EU-Daten | Telefonabdeckung nach Ländern, Rechtsgrundlage, Herkunftsnachweis | „Wir sind vollständig DSGVO-konform“, und mehr nicht |
| Credit-Bedingungen | Übertragsregeln, Verfallsdatum, Zuteilung pro Nutzer, Preis für Mehrverbrauch | „Unbegrenzt“, mit einer Fair-Use-Grenze, die in den AGB versteckt ist |
Sieben klare Antworten, und über den Preis lässt sich reden. Zwei Ausweichmanöver, und du hast deine Antwort.
Was Enrow nicht macht
Besser jetzt als in der dritten Woche.
Keine durchsuchbare Datenbank. In Enrow kannst du nicht stöbern, nach Branche filtern und 5.000 Zeilen exportieren. Das ist Absicht, aus dem in Kriterium 4 genannten Grund. Gespeicherte Datenbanken veralten, und wir würden dir veraltete Daten verkaufen. Such deine Namen auf LinkedIn oder im Sales Navigator zusammen und bring die Liste mit. Das Exportieren ist längst kein Problem mehr.
Auch Sequencing gibt es bei uns nicht, und das bleibt so. Emelia, La Growth Machine und lemlist erledigen das ordentlich, in der Reihenfolge, in der ich sie bevorzuge. Den Tech-Stack der Zielfirmen liefern wir ebenfalls nicht; unsere Firmendaten reichen so weit wie ein LinkedIn-Profil.
Wir finden auch nicht jeden. Das schafft kein Finder: Bei einem Namen ohne berufliche Spuren bleibt die Suche bei uns genauso leer wie überall sonst. Dieser Fehlschlag kostet nichts, bleibt aber ein Fehlschlag, und das schreibe ich lieber hin, als so zu tun, als gäbe es ihn nicht.
Was bleibt, ist bewusst schmal gehalten: E-Mail- und Telefonsuche in Echtzeit, 10+ Prüfungen für jede Adresse, aufgelöste statt weggeworfene Catch-all-Adressen, europäische Handynummern, eine Abrechnung, die nur bei einem gültigen Ergebnis greift. Dieselbe Abrechnung gilt über die offizielle API und den Server EnrowAPI/enrow-mcp. Und die Chrome-Extension schreibt den vollständigen verifizierten Kontakt aus einem LinkedIn-Profil mit einem Klick in HubSpot, Salesforce oder Pipedrive. Sie legt den Datensatz an, wenn es ihn noch nicht gibt, und aktualisiert ihn, wenn er schon da ist, statt blind ein Duplikat einzufügen. Der ganze Datensatz, nicht bloß eine kopierte Adresse.
Nimm zwei Anbieter. Gib beiden am selben Tag dieselben tausend Zeilen, schick an beide Ergebnislisten eine echte Kampagne und zähl die Bounces. Das kostet eine Woche Arbeit und beendet eine Diskussion, die sonst ein Jahr dauert.
Bei uns fängt es gratis an: 50 Credits, jeden Monat, ohne Karte und ohne Verkaufsgespräch.
bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?
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FAQ
Was ist ein B2B-Datenanbieter?
Ein Unternehmen, das Kontakt- und Unternehmensdaten an Vertriebsteams verkauft: geschäftliche E-Mail-Adressen, Direktnummern, Positionen, Firmendaten. Anbieter mit gespeicherter Datenbank crawlen und kaufen Datensätze, halten sie vor und lassen dich darin suchen und exportieren. Echtzeit-Anbieter haben keine Liste auf Vorrat, sondern ermitteln auf Anfrage den verifizierten Kontakt einer bestimmten Person.
Was kosten B2B-Daten?
Der Listenpreis ist die falsche Zahl. Nimm den realen Preis je gültigen Kontakt: Listenpreis ÷ Trefferquote ÷ (1 − Bounce-Rate), und das Ganze noch einmal geteilt durch die Credit-Ausnutzung, wenn Credits verfallen. Ein Tool, das je Versuch abrechnet, rund 0,022 € je Credit verlangt und ein Drittel deiner Datei findet, kostet dich rund 0,067 € für jede gelieferte Adresse, noch vor dem ersten Bounce. Wird nur ein gültiges Ergebnis abgerechnet, fällt die Trefferquote aus der Formel, und Enrows 0,015 € für eine gültige E-Mail im Start-Tarif ändern sich kaum: Bei unseren eigenen Kampagnen liegt die Bounce-Rate unter 1 %, ein beobachteter Durchschnitt, keine Zusage.
Wer sind die besten B2B-Datenanbieter?
Ein Ranking bekommst du von mir nicht: Jedes Ranking auf dieser Suchergebnisseite hat ein Anbieter geschrieben, der selbst darin steht. Mach lieber den Test, der die Sache entscheidet. Gib zwei Anbietern am selben Tag dieselben tausend Zeilen, zähl, was zurückkommt, miss die Hard Bounces bei einer echten Kampagne und teil dann den gezahlten Betrag durch die Kontakte, die angekommen sind.
Welche Arten von B2B-Datenanbietern gibt es?
Es gibt vier Typen. Plattformen mit gespeicherter Datenbank, verkauft pro Nutzer oder je freigeschalteten Datensatz: Apollo, Cognism, Lusha, UpLead. Finder in Echtzeit, abgerechnet nur bei gültigem Ergebnis: Enrow, Findymail, Dropcontact. Wasserfall-Aggregatoren, die eine Abfrage gegen Aufschlag durch mehrere vorgelagerte Anbieter leiten: FullEnrich, BetterContact. Und schließlich Listenbroker, im Vereinigten Königreich verbreitet, die eine komplette Datei verkaufen. Sie aufzuzählen ist leicht. Einordnen lassen sie sich mit den Kriterien oben.
Gibt es kostenlose B2B-Datenanbieter?
Gratis-Tarife gibt es, aber die meisten sind einmalige Testphasen, die bewusst auslaufen. Bei Enrow bekommst du jeden Monat aufs Neue 50 Credits, ohne Karte: 50 verifizierte E-Mails oder 200 Prüfungen zu je 0,25 Credit. Eine kostenlose B2B-Kontaktdatenbank mit freiem Export ist ein Warnsignal und kein Schnäppchen: Irgendwer hat diese Daten bezahlt, und die Rechnung kommt in Form veralteter Datensätze.
Ist der Kauf von B2B-Kontaktdaten DSGVO-konform?
Er kann es sein, und die Pflichten liegen eher bei dir als beim Verkäufer. Artikel 14 DSGVO verlangt, dass du die Personen informierst, deren Daten du von einem Dritten erhalten hast, spätestens nach einem Monat, es sei denn, die Ausnahme bei unverhältnismäßigem Aufwand greift. Die Regeln für B2B überlässt Artikel 13 der ePrivacy-Richtlinie dann den einzelnen Mitgliedstaaten; die Antwort hängt also vom Land ab. Lass dir Rechtsgrundlage und Herkunftsnachweis schriftlich geben.

