
Zwischen den beiden Buttons liegen acht Credits, und die Nummer der Telefonzentrale kommt gratis mit.
Das Wichtigste in Kürze Apollos Extension findet die E-Mail-Adresse. Das halbe Internet schreibt über das Tool, als täte es das nicht. Auf einem LinkedIn-Profil zeigt Apollo dir zwei Buttons an, die im eigenen Hilfecenter „Save contact or access email“ und „Access email & phone“ heißen, und dazwischen liegen acht Credits. Eine E-Mail-Adresse kostet 1 Credit, eine private Handynummer 8, die Nummer der Telefonzentrale nichts. Die bezahlten Tarife kosten 49, 79 und 119 $ je Nutzer und Monat im Jahresvertrag, dafür gibt es 30.000, 48.000 und 72.000 Credits pro Nutzer und Jahr, also 0,0196, 0,0198 und 0,0198 $ je Credit. Wer einen höheren Tarif nimmt, kauft Funktionen, keine günstigeren Daten. Der Gratis-Tarif ist magerer, als der Eintrag im Chrome Web Store vermuten lässt: 900 Credits pro Nutzer und Jahr, Telefonzugriff nach einer Anfangsphase abgeschaltet, nach 100 Tagen nur noch ein Zugang. Enrow ersetzt davon nichts. Keine Datenbank, kein Sequencing, kein Dialer. Enrow setzt eine Ebene darunter an: eine Abfrage in Echtzeit statt eines gespeicherten Datensatzes, DSGVO-konforme europäische Handynummern, keine Gebühr je Zugang und ein Klick, der den vollständigen Datensatz in HubSpot, Salesforce oder Pipedrive anlegt oder aktualisiert. Bei Handynummern spricht der Listenpreis für Apollo, die Abdeckung nicht. Bei hundert LinkedIn-Kontakten finden wir für 92 eine Nummer, gemessen an unseren eigenen Listen. 50 Credits im Monat sind gratis, ohne Kreditkarte; für 15 € bekommst du 25 Nummern, falls du lieber selbst vergleichst, als mir aufs Wort zu glauben.
Zwei Buttons. Mehr blendet die Apollo-Chrome-Extension auf einem LinkedIn-Profil nicht ein, und der Preisunterschied zwischen ihnen erklärt eine Apollo-Rechnung besser als jede Funktionsliste.
Fast niemand, der über dieses Tool schreibt, beziffert, was die beiden Klicks kosten. Genau damit fängt diese Seite an.
Apollo ist ein starkes Produkt, und ich werde auf dieser Seite nicht so tun, als wäre es anders. Der Eintrag im Chrome Web Store, veröffentlicht von ZenLeads Inc., kommt auf eine Million Nutzer und steht bei 4,7 Sternen aus 2.200 Bewertungen; Version 16.5.0 erschien am 28. August 2026. Auf der Preisseite prangt daneben ein G2-Abzeichen mit 4,7/5 aus 9.690 Bewertungen. Für 49 $ je Zugang bekommst du eine Datenbank, einen Sequencer, einen Dialer und diese Extension hinter einem einzigen Login. Dieses Paket zu diesem Preis bieten nur wenige.
Was in der Seitenleiste steht
Auf einem einzelnen Profil zeigt Apollo den Tech-Stack der Firma, offene Stellen und Finanzierungsrunden. Du kannst gespeicherte Angaben zu Kolleginnen und Kollegen abrufen, siehst die Aktivitäten, die zu dieser Firma bereits erfasst sind, bearbeitest benutzerdefinierte Felder und startest einen Anruf direkt aus dem Browser.
In einer Trefferliste im Sales Navigator werden die Buttons zu Massenaktionen. Du wählst oben in der Liste Leads aus, forderst die Kontaktdaten für den ganzen Stapel an und schreibst die Leads danach an oder schiebst sie in Sequenzen. Auf jeder Karte stehen „Request their email address“ und „Request their Direct Dial“.
Bei einem gespeicherten Kontakt dokumentiert Apollo sieben Aktionen: zu einer Liste hinzufügen, in eine Sequenz aufnehmen, E-Mail schreiben, Aktivität protokollieren, Kollegen ansehen, an das CRM übergeben, Zusatzinformationen prüfen. „Kollegen ansehen“ bezieht sich auf eine ganze Gruppe vorgeschlagener Personen, und Apollo warnt dabei ausdrücklich: „When you save a contact, you may be charged for credit.“
Eine eigene Apollo-LinkedIn-Extension gibt es übrigens nicht. Dieselbe Extension läuft genauso in Gmail, Google Calendar, HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Salesloft und auf Firmenwebsites.
Die Angaben zur Seitenleiste stammen aus Apollos Artikel zur Neukundensuche auf LinkedIn und dem Hilfeartikel Use the Apollo Chrome Extension, abgerufen am 29. August 2026.
Apollo auf einem LinkedIn-Profil nutzen, während der Zähler läuft
Vier Schritte, gerechnet mit Basic im Jahresvertrag und 0,0196 $ je Credit.
- Aus dem Chrome Web Store installieren. Der Download kostet nichts und funktioniert in allen vier Tarifen, auch im Gratis-Tarif.
- Ein Profil öffnen und auf das Symbol der Extension klicken. So steht es wörtlich in Apollos Anleitung: „Go to a user profile on LinkedIn, then click the Apollo Chrome Extension to open it.“
- Auf Save contact or access email klicken. Ein Credit, 0,0196 $, für eine verifizierte Adresse. Die Nummer der Telefonzentrale kommt gratis mit, denn „Apollo doesn't charge additional credits for accessing a contact's office phone number“.
- Oder auf Access email & phone klicken, 8 Credits für die private Nummer, 0,157 $ obendrauf. Steht die Nummer in einem Sperrregister, weist Apollo darauf hin und rechnet trotzdem ab, „regardless of whether the number is on a do not call registry“.
Credits werden nur für neue Datensätze abgebucht: „Apollo charges credits each time you access a verified email or any phone number for net-new contacts.“
Eine Warnung gehört hierhin und nicht in eine FAQ am Seitenende, weil sie von Apollo selbst stammt und in dem Moment greift, in dem du klickst. „Apollo doesn't remove EU-based or UK-based contacts from the Apollo Chrome Extension. Apollo strongly recommends that you use caution and double-check a prospect's location on LinkedIn before saving them.“ Die Abwägung nach der DSGVO liegt damit beim Vertriebler, Profil für Profil.
Jetzt zu dem Punkt, bei dem Vergleichsseiten Apollo unrecht tun. Die API-Dokumentation beziffert die Personen-Anreicherung mit „1-9 credits per person, charged only if credit-consuming data is found“. Eine erfolglose Abfrage in Apollos eigenen Daten kostet also nichts. Die Ausnahme ist die Waterfall-Anreicherung, bei der die Abfrage an Drittanbieter geht, denn dort „some vendors consume credits per lookup even when no data is found“. Zum Telefon-Waterfall heißt es: „typically uses 8–25 credits, but some configurations may result in 45+ credits“. Das ist weit mehr als die 8 Credits, mit denen Apollo wirbt.
Ist die Apollo.io-Extension kostenlos?
Die Extension lässt sich gratis aus dem Chrome Web Store installieren und läuft in allen vier Apollo-Tarifen, auch im Gratis-Tarif. Was dieser Tarif laut Preisseite (abgerufen am 29. August 2026) hergibt: 900 Credits pro Nutzer und Jahr, monatlich freigegeben, dazu ein Buying-Intent-Thema und 2 Sequenzen pro Team. Die Preisseite ergänzt: „phone number access will be disabled and your team may be limited to one seat unless you upgrade“, und das Hilfecenter nennt dafür eine Frist von 100 Tagen.
Der Store-Eintrag hinkt der Preisseite hinterher, und bei den Zahlen, auf die es ankommt, widersprechen sich die beiden. Im Store stehen noch immer unbegrenzte E-Mail-Credits, 3 Buying-Intent-Themen und 10 Export-Credits im Monat. Beim KI-Schreiben stimmen beide überein: 5.000 Wörter. Beide Seiten habe ich am selben Tag abgerufen.
| Angabe zum Gratis-Tarif | Chrome Web Store, Stand 28. August 2026 | apollo.io/pricing, abgerufen am 29. August 2026 |
|---|---|---|
| E-Mail-Credits | „Unlimited email credits“ | 900 Credits/Nutzer/Jahr, monatlich freigegeben |
| Buying Intent | „3 buying intent topics“ | 1 Thema |
| Sequenzen | „2 basic sequence automation“ | 2 Sequenzen pro Team (deckt sich) |
| KI-Schreiben | „5K words in AI assisted emails“ | 5.000 Wörter/Monat (deckt sich) |
| Exporte | „10 export credits per month“ | „may only apply to certain plans or legacy configurations“ |
| Zugänge | nicht angegeben | 1 Zugang nach 100 Tagen aktiver Nutzung |
| Telefonzugriff | nicht angegeben | nach der Anfangsphase abgeschaltet |
Außerdem setzt der Gratis-Tarif das Record Selection Limit auf 25 (Basic: 1.000, Organization: 10.000), begrenzt den Tagesversand auf 250 und schaltet die Waterfall-Anreicherung ab.
Die Formulierungen zum Gratis-Tarif stammen von apollo.io/pricing und aus Apollos Artikel zur Tarifverwaltung, der Store-Text aus dem Chrome Web Store. Alles abgerufen am 29. August 2026.
Wo der Push ankommt und wo die Dokumentation schweigt
Apollos Tabelle „Push to CRM“ umfasst weniger Ziele als die Liste der unterstützten Plattformen. Zu HubSpot heißt es „Click Push to HubSpot to sync the contact's information to HubSpot“, zu Salesforce steht derselbe Satz mit ausgetauschtem Namen. Salesloft und Outreach bekommen ebenfalls eine Zeile, doch was sie entgegennehmen, ist eine Cadence oder eine Sequenz. Das ist ein Versandziel und kein Schreibvorgang im CRM.
Pipedrive gilt als unterstützte Plattform für die Extension, fehlt aber in dieser Tabelle. Ich schließe daraus nicht, dass ein Push nach Pipedrive unmöglich wäre, denn Apollo äußert sich dazu weder in die eine noch in die andere Richtung.
Zwei Dinge habe ich bei Apollo nirgends gefunden: welche Felder bei diesem Push übertragen werden und ob der Schreibvorgang einen vorhandenen Datensatz aktualisiert oder einen zweiten anlegen kann. „Sync the contact's information“, mehr steht da nicht. In einem CRM mit strengen Dubletten-Regeln ist dieses Schweigen ein Problem; die CRM-Seite des Themas behandelt der Leitfaden zur HubSpot-Chrome-Extension gesondert. Nichts davon heißt, dass Apollo Dubletten anlegt. Es heißt nur: Das Verhalten ist nicht dokumentiert.
Apollos vollständige CRM-Integrationen sind besser beschrieben und laufen in beide Richtungen. Nach Salesforce gehen Kontakte, Leads, Accounts, E-Mail-Aktivitäten, Notizen, Anrufe, Aufgaben, Meetings und Kalendereinträge, zurück kommen Opportunities. Bei HubSpot laufen Kontakte, Accounts, E-Mail-Aktivitäten, Anrufe, Aufgaben und Notizen in beide Richtungen. Zum Umgang mit Dubletten steht auf keiner der beiden Integrationsseiten etwas.
Die Rechnung richtet sich nach der Zahl der Nutzer, nicht nach der Nutzung

Wer einen höheren Tarif nimmt, kauft Funktionen, keine günstigeren Daten: Ein Credit kostet weiterhin 0,0196 bis 0,0198 $.
Apollo rechnet pro Nutzer ab, Enrow pro Credit und ohne Gebühr je Zugang. Fair vergleichen lässt sich deshalb nur der Credit selbst, jeweils im Jahresvertrag. Apollo kommt dabei auf 0,0196 bis 0,0198 $, egal welchen Tarif du kaufst, Enrow auf 0,00648 bis 0,00675 €. Ein Jahr Pro umfasst 120.000 Credits, ein Jahr Scale 600.000, monatlich gutgeschrieben statt bei Vertragsschluss auf einen Schlag.
| Tarif, jährlich abgerechnet | Preis | Enthaltene Credits | Kosten je Credit |
|---|---|---|---|
| Apollo Basic | 49 $/Nutzer/Monat | 30.000/Nutzer/Jahr, vorab | 0,0196 $ |
| Apollo Professional | 79 $/Nutzer/Monat | 48.000/Nutzer/Jahr, vorab | 0,0198 $ |
| Apollo Organization | 119 $/Nutzer/Monat, mind. 3 Zugänge | 72.000/Nutzer/Jahr, vorab | 0,0198 $ |
| Enrow Pro | 67,50 €/Monat, ganzes Team | 10.000/Monat · 120.000/Jahr | 0,00675 € |
| Enrow Scale | 324 €/Monat, ganzes Team | 50.000/Monat · 600.000/Jahr | 0,00648 € |
Apollos Tarifpreise, die Mindestabnahme von drei Zugängen bei Organization und sämtliche Credit-Mengen wurden am 29. August 2026 auf apollo.io/pricing abgerufen und stehen dort in US-Dollar; umgerechnet wird hier nichts. Enrows Jahrespreise ergeben sich aus dem monatlichen Listenpreis (75 € und 360 €) abzüglich rund 10 % Jahresrabatt; 67,50 € und 324 € sind also errechnet, nicht ausgewiesen.
Apollos Preis je Credit sinkt in den höheren Tarifen nicht. Von Basic bis Organization schwankt er um gerade einmal zwei Zehntausendstel Dollar. Unbegrenzte Sequenzen gibt es schon in Basic; die höheren Tarife bringen A/Z-Tests, unbegrenzten Tagesversand (statt 250 in Basic), unbegrenzte Google- und Microsoft-Postfächer, agentische Abläufe sowie 50 oder 500 automatisierte Workflows pro Team gegenüber 5 in Basic.
Einen Faktor nenne ich hier bewusst nicht. Apollo weist Dollar aus, wir rechnen in Euro ab, und wer daraus eine Zahl wie „das 2,5-Fache“ macht, hat vorher einen Wechselkurs erfunden. Beide Credit-Preise stehen in der Tabelle, jeder in seiner eigenen Währung, die Größenordnung siehst du selbst. Wichtiger ist ohnehin, was da verglichen wird: Kosten je Credit, nicht Kosten für einen brauchbaren Kontakt. Apollo rechnet ab, sobald ein Datensatz freigeschaltet ist, bei uns wird nur ein gültiges Ergebnis berechnet. Um Apollos E-Mail-Preis in Kosten je gültigen Kontakt umzurechnen, bräuchte man eine Trefferquote, die Apollo nirgends veröffentlicht, und eine erfundene würde uns schmeicheln, sonst nichts. Wo weiter unten doch eine Trefferquote auftaucht, haben wir sie selbst gemessen, und das steht jeweils dabei.
Bei Handynummern sieht es umgekehrt aus, und das sage ich lieber offen, als es zu verstecken.
| Was du freischaltest | Apollo-Credits | Apollo, Basic im Jahresvertrag (USD) | Enrow-Credits | Enrow, Pro im Jahresvertrag (EUR) |
|---|---|---|---|---|
| Verifizierte E-Mail-Adresse | 1 Credit | 0,0196 $ | 1 Credit | 0,00675 € |
| Private Handynummer oder Direktnummer | 8 Credits | 0,157 $ | 40 Credits | 0,27 € |
| Nummer der Telefonzentrale | 0 Credits | gratis | nicht im Angebot | — |
| Vorhandene Adresse nachprüfen | 1–9 Credits (Anreicherung) | 0,0196–0,176 $ | 0,25 Credits | 0,0017 € |
| US-Dialer | 2 Credits/Minute | 0,039 $/Min. | nicht im Angebot | — |
Bei der Handynummer ist Apollo günstiger. 0,157 $ dort, 0,27 € hier, beides im Jahresvertrag. Die Währungen sind verschieden, die Richtung ist eindeutig. Dazu veröffentlicht Apollo eine Qualitätsangabe („less than 1% invalid direct phone numbers“) und nennt 144 Mio. Direkt- und Handynummern sowie 146 Mio. internationale Kontakte. Für eine Abfrage, die leer bleibt, berechnet keiner von uns beiden etwas, die Waterfall-Anreicherung ausgenommen. Prüfst du eine Adresse nach, die du schon hast, rechnet Apollo das als Anreicherung ab, mit 1 bis 9 Credits (0,0196 bis 0,176 $); bei uns kostet das einen Viertel-Credit, also 0,0017 €. Einen Dialer hat nur Apollo: 2 Credits oder 0,039 $ pro Minute. Eine Aufschlüsselung der Telefondaten nach Regionen weist Apollo nirgends aus, und es hält fest, dass es „doesn't refund any credits for mobile numbers“. Enrows europäische Handynummern sind DSGVO-konform, die Rechtsgrundlage ist dokumentiert. Wie du vierzig Credits sinnvoll ausgibst, steht im Leitfaden zu Direktnummern.
Ab hier ist der Stückpreis nicht mehr die entscheidende Zahl.
Bei einer Liste mit 100 LinkedIn-Kontakten findet Enrow für 92 davon eine Handynummer. Das ist unsere eigene Messung an unseren eigenen Listen, und wir veröffentlichen sie statt eines Anbieter-Benchmarks, weil jeder Leser sie an einem Nachmittag widerlegen kann. Eine gleichartige Liste mit hundert Profilen haben wir durch Apollo laufen lassen und für 25 bis 30 davon eine Nummer bekommen. Das ist unser eigener Vergleichstest, keine Quote, die Apollo irgendwo veröffentlicht, und auf keinen Fall als Zahl von Apollo zu verstehen.
Günstiger je Nummer ist das eine. Mehr Nummern zu bekommen ist das andere, und anrufen kann dein Vertrieb nur die Nummern, die er tatsächlich hat.
| Dieselben 100 LinkedIn-Profile | Gefundene Handynummern | Kosten je Nummer | Kosten für diesen Durchlauf | Profile für 92 Nummern |
|---|---|---|---|---|
| Enrow, Pro für 75 €/Monat | 92 von 100, unsere eigene Messung | 0,30 € | rund 27,60 € | 100 Profile |
| Apollo, Basic im Jahresvertrag | 25–30 von 100, unser eigener Vergleichstest und keine Apollo-Zahl | 0,157 $ | rund 4,40 $ für etwa 28 Nummern | rund 335 Profile |
Die 92 stammen aus einer internen Messung von Enrow mit LinkedIn-Profilen als Eingabe. Die 25–30 stammen aus unserem eigenen, gleich aufgebauten Vergleichstest mit Apollo; Apollo veröffentlicht nirgends eine Trefferquote für Handynummern, diese Spanne ist also unsere Zahl, nicht die von Apollo. Den Monatspreis von Apollo zeigt die Preisseite nicht an, deshalb steht Apollo hier mit seinem Jahrespreis, dem günstigeren der beiden. Enrow steht mit dem monatlichen Listenpreis da, dem teureren unserer beiden Preise. Dazu kommt: Apollo rechnet in Dollar, Enrow in Euro, und umgerechnet wird nichts. Der Vergleich ist also zugunsten von Apollo verzerrt, und so lasse ich ihn.
28 Nummern für rund 4,40 $ oder 92 für rund 27,60 €. Das ist nicht derselbe Nachmittag zum kleineren Preis, sondern ein ganz anderer.
Willst du über Apollo 92 Leute erreichen, fütterst du es mit etwa 335 Profilen statt mit 100, für rund 14 $ insgesamt. Das bleibt der günstigere Einkauf, egal in welcher Währung du rechnest. Die Rechnung geht auf, bis du fragst, wo die anderen 235 Profile herkommen sollen. Vielleicht arbeitest du mit einer Auswahl von sechzig fest definierten Zielaccounts. Oder mit der Teilnehmerliste einer Konferenz im März, die noch auf deiner Festplatte liegt. In solchen Listen stehen keine 335 Leute, und kein Budget zaubert die 64 Nummern herbei, die du nicht bekommen hast.
Wo der Nachschub unbegrenzt ist, gewinnt Apollo klar. Breite Filter nach Jobtitel und Region, ein Markt, den du gern in der Breite bearbeitest, kein einzelner Kontakt, an dem viel hängt: Dann beschaffst du mehr Profile und zahlst weniger je Nummer. Diese Strategie gibt es, und viele Teams fahren gut damit.
Und bitte die Beträge im richtigen Verhältnis sehen. 92 Handynummern kosten 27,60 € im Pro-Tarif, der mit 75 € im Monat ausgeschrieben ist; das ergibt 0,30 € je Nummer, im Jahresvertrag 0,27 €. Rechnest du beide Seiten im Jahresvertrag, kosten diese 92 Nummern hier 24,84 € und dort 14,44 $; am Bild ändert das nichts. Im Start-Tarif kostet eine Nummer 0,60 €, im Scale-Tarif 0,29 €. Immer vierzig Credits, immer aus demselben Guthaben wie die E-Mail-Adressen, nie aus einem separaten Telefonkontingent. Unterhalb einiger hunderttausend Nummern im Monat fällt der Unterschied in keinem Budget auf, und nichts hindert ein Team daran, beide Rechnungen zu bezahlen.
Weniger auffällig, aber auf der Rechnung spürbar ist der Übertrag von Credits. Apollos Dokumentation wiederholt an drei getrennten Stellen denselben Satz: „Credits do not roll over into the following billing cycle or upon renewal.“ Bei Enrow werden Credits im Pro- und im Scale-Tarif übertragen. Ein schwacher Monat kostet dich bei Apollo das Restguthaben, bei uns nichts.
Das musst du mir alles nicht glauben. Nimm hundert LinkedIn-Profile, die du auch wirklich ansprechen würdest, und lass sie am selben Nachmittag durch beide Tools laufen. 50 Gratis-Credits im Monat, ohne Kreditkarte, reichen für eine Nummer und einen ersten Eindruck. 25 Nummern kosten 15 €. Danach zählst du, was dabei herausgekommen ist.
Woher die Daten kommen und was Aktualität kostet
Apollo betreibt einen gespeicherten Index, und der ist groß. 240 Mio. Kontakte weltweit, 30 Mio. Firmen, 128 Mio. geschäftliche und private E-Mail-Adressen, 5,3 Mio. neue Kontakte im Monat, ein Netzwerk aus 2 Mio. Datenlieferanten, über 65 Filter. Der Store-Eintrag nannte am selben Tag andere Eckzahlen („210M contacts and 35M accounts“); diesen Widerspruch gebe ich so wieder, wie ich ihn vorgefunden habe.
Apollo schreibt, die Daten seien „refreshed in real-time with accuracy guaranteed“, und aktualisiert werde, „when we capture a data signal like a new job, email, or direct phone number“. Ein Kennzahlenkasten auf derselben Seite nennt 150 Mio. monatlich aktualisierte Kontakte bei 240 Mio. insgesamt. Beides stammt von Apollo, und beides zählt womöglich nicht dasselbe, weil signalgetriebene Aktualisierungen und ein monatlicher Auffrischungszyklus zwei verschiedene Mechanismen sind. Legt man beide nebeneinander, deckt die Monatszahl aber 62,5 % des Index ab. Das ist meine Rechnung auf Basis zweier Apollo-Zahlen, keine Aussage von Apollo.
Diese Lücke bezahlst du später als eigenen Posten. Apollo verkauft eine Anreicherung für Jobwechsel, um veraltete Datensätze aufzufrischen, und die Dokumentation sagt es offen: „Job change enrichment requires credits, regardless of whether you update existing contact records or create new contact records.“
Bei der E-Mail-Suche hat Apollo eine echte Stärke, nennt dafür aber zwei verschiedene Zahlen. Die Marketingseite verspricht eine „7-step email verification… delivering a 98% email accuracy rate“, das Hilfecenter nennt „a built-in email verification process with a 91% accuracy rate“. Beide standen am selben Tag online. Der Umgang mit Catch-all-Adressen ist dabei klug gelöst, weil Apollo weiß, „whether an email sent out any traffic in the past thanks to millions of linked mailboxes in our network“. Warum das zählt, steht im Artikel „Was ist eine Catch-all-Adresse?“. Für Adressen, die als Bounce zurückkommen, erstattet Apollo Credits, allerdings mit drei selbst veröffentlichten Einschränkungen: nur binnen 30 Tagen, nur für Nachrichten, die „sent within Apollo“ wurden, und nie für Handynummern.
Indexgröße, Formulierungen zur Aktualisierung, Genauigkeitsangaben und Lieferantennetz stammen von apollo.io/product/b2b-data, abgerufen am 29. August 2026; die 91 % stammen aus Apollos Hilfeartikel zur E-Mail-Verifizierung, am selben Tag abgerufen.
Was Apollo kann und Enrow nicht
Apollo hat eine durchsuchbare Datenbank mit 240 Mio. Kontakten und über 65 Filtern. Unbegrenzte Sequenzen ab Basic. Einen Dialer für 2 Credits die Minute, mit lokaler Rufnummernanzeige; Power- und Parallel-Dialing gibt es als getrennte Add-ons pro Team. Buying Intent, von 1 Thema im Gratis-Tarif bis 12 bei Organization. Website-Besuchererkennung: 20 Firmen im Monat gratis, 100 in den bezahlten Tarifen oder bis zu 50.000 mit dem Add-on Website Visitor. Und den Tech-Stack in der Seitenleiste.
Enrow hat davon nichts und entwickelt davon auch nichts.
Der erste Punkt ist die Grenze unseres Produkts, und das sage ich offen. In Enrow gibt es keine Kontaktliste zum Durchsuchen. Du bringst die Person von LinkedIn oder aus dem Sales Navigator mit, und die Abfrage läuft auf dem Profil, das du gerade geöffnet hast. Genau hier ist Apollos Index stark, und wenn dein Vorgehen davon lebt, Listen über Filter zusammenzustellen, ist die Datenbank ein guter Grund, Apollo zu bezahlen.
Den Versand überlassen wir bewusst anderen Tools. Enrow ist nativ mit lemlist, Smartlead und Instantly verbunden; Emelia und La Growth Machine sind einen API-Aufruf entfernt. Apollos eigener Sequencer ist ernst zu nehmen, und viele Teams brauchen nie ein zweites Versandtool. Bei Firmendaten gehen wir kaum über das hinaus, was LinkedIn zeigt.
Die Ebene darunter

Apollo ist je Nummer günstiger, und trotzdem fehlen dir am Ende 64 Nummern.
Enrow unterhält überhaupt keinen Index. Klickst du auf den Button, geht die Abfrage raus, und nach zwei bis fünf Sekunden ist das Ergebnis da. Für die Abrechnung gilt derselbe Satz wie auf unserer Produktseite: kein gültiges Ergebnis, keine Kosten, ein Credit für eine verifizierte Adresse. Eine Direktnummer kostet 40 Credits aus demselben Guthaben. Ein separates Telefonkontingent gibt es nicht, und das betone ich, weil die meisten Tools in diesem Markt die beiden trennen.
Die Verifizierung ist der Teil, für den ich am entschiedensten einstehe. Jede Adresse durchläuft mehr als 10 Prüfungen, darunter mehrere SMTP-Abfragen von Servern in verschiedenen Ländern. Eine Catch-all-Domain bekommt bei uns nicht das Etikett „riskant“ und ein Achselzucken, sondern wird so lange geprüft, bis das Ergebnis in die eine oder die andere Richtung feststeht. In meinen eigenen Kampagnen bleibt die Bounce-Rate unter 1 %. Das ist ein Messwert aus meinen Listen, keine vertragliche Zusage.
Bei der Trefferquote fällt die Bilanz weniger schmeichelhaft aus. Bei denselben Listen sind es etwa 60 %, bei vier von zehn Leuten bleibt das Feld also leer. Die 60 % gelten für E-Mail-Adressen, ausgehend von einem Namen und einer Firma, ohne weiteren Kontext eingetippt; die 92 % bei Handynummern weiter oben gehen von einem LinkedIn-Profil aus, einer viel reichhaltigeren Eingabe. Deshalb liegen die beiden so weit auseinander. Bei den übrigen vier liefert Enrow bewusst nichts, denn geratene Namensmuster treiben die Bounce-Rate hoch.
Der Schritt ins CRM ist ein Klick. Alles von der Karte wird übernommen: die Person, ihre geprüfte E-Mail-Adresse, die Direktnummer, ihr Arbeitgeber und das Profil, auf dem du sie gefunden hast. HubSpot, Salesforce oder Pipedrive, je nachdem, was bei dir läuft. Enrow legt an oder aktualisiert: Ein vorhandener Datensatz wird ergänzt, eine Person, die noch niemand erfasst hat, wird neu angelegt. Welcher der beiden Fälle gerade eintritt, musst du vorher nicht nachsehen. Was Apollos Push in diesem Moment tut, dokumentiert Apollo schlicht nicht, und ich weise auf diese Lücke hin, statt etwas über sein Verhalten zu behaupten. Den ganzen Ablauf beschreibt der Artikel Von LinkedIn ins CRM.
Profil für Profil klicken musst du nicht. Sammle beim Stöbern Leute in einer Warteschlange und lass den Stapel ins CRM laufen, oder exportiere ihn als CSV. Du kannst den Browser auch ganz weglassen: per CSV-Upload, über die API oder mit Make, Zapier und n8n. Claude und OpenAI sind nativ angebunden, über den MCP-Server, den wir unter github.com/EnrowAPI/enrow-mcp veröffentlichen.
Kommen wir zum Preis. 1.000 Credits kosten im Start-Tarif 15 € im Monat, 10.000 im Pro-Tarif 75 €, 50.000 im Scale-Tarif 360 €, und die oberste Monatsstufe liegt bei 200.000 Credits für 1.250 €. Im Pro- und im Scale-Tarif sparst du rund 10 %, wenn du das Jahr im Voraus zahlst. Pro Nutzer wird nichts berechnet. Sechs Vertriebler im Pro-Tarif teilen sich ein Guthaben von 10.000 Credits. Im Gratis-Tarif kommen jeden Monat 50 Credits dazu, ohne Kreditkarte. Mehr als 5.000 Firmen arbeiten mit Enrow.
Beide Tools parallel nutzen
Wenn Apollo bei dir schon als Datenbank und Versandtool dient, behalte es. Such deine Kontakte dort und versende dort deine Sequenzen; bei den Adressen, an denen wirklich etwas hängt, schaltest du eine Echtzeit-Abfrage davor. Denn ein gespeicherter Datensatz und ein geprüfter sind nicht dasselbe, so gut der Index auch sein mag. Du bist noch bei der Auswahl? Welche Fragen ein Anbieter beantworten können muss, steht im Artikel So wählst du einen B2B-Datenanbieter aus.
Die Extension zu installieren dauert eine Minute. Wer weiß, ob der letzte Klick einen Credit gekostet hat oder acht, behält die Rechnung im Griff.
bereit, keine zeit mehr zu verschwenden?
Verbunden in Minuten.
Verifizierte Daten in Sekunden.
FAQ
Was macht die Apollo-Chrome-Extension?
Apollos Extension blendet Kontaktdaten und Vertriebsaktionen in LinkedIn, Gmail, Google Calendar, HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Salesloft und auf Firmenwebsites ein. Bei einem gespeicherten Kontakt bietet sie sieben Aktionen an: zu einer Liste hinzufügen, in eine Sequenz aufnehmen, E-Mail schreiben, Aktivität protokollieren, Kollegen ansehen, an das CRM übergeben und Zusatzinformationen prüfen. Außerdem schaltet sie gegen Credits verifizierte E-Mail-Adressen und Telefonnummern frei.
Wie viele Credits verbraucht die Apollo-Extension je Kontakt?
Apollo berechnet 1 Credit für eine verifizierte E-Mail-Adresse und 8 Credits für eine private Telefonnummer, für die Nummer der Telefonzentrale nichts. Die Personen-Anreicherung kostet 1 bis 9 Credits und wird nur berechnet, wenn creditpflichtige Daten gefunden werden; der US-Dialer kostet 2 Credits die Minute. Zu Basic-Jahrespreisen sind das 0,0196 $ für eine E-Mail-Adresse und 0,157 $ für eine Handynummer, gegenüber 0,27 € bei Enrow Pro im Jahresvertrag und 0,30 € im Monatstarif. Apollo rechnet in Dollar, wir in Euro; günstiger je Nummer ist Apollo so oder so. Die andere Hälfte der Rechnung ist die Abdeckung: In unserem eigenen Vergleichstest lieferte Apollo bei hundert Profilen 25 bis 30 Handynummern, Enrow 92. Apollo veröffentlicht keine Trefferquote für Handynummern, die 25 bis 30 sind also unsere eigene Beobachtung und keine Zahl von Apollo.
Kann man Apollo kostenlos nutzen?
Ja. Apollos Gratis-Tarif umfasst 900 Credits pro Nutzer und Jahr, monatlich freigegeben, dazu 2 Sequenzen pro Team, 1 Buying-Intent-Thema, 5.000 Wörter KI-Text im Monat und ein Record Selection Limit von 25. Der Telefonzugriff wird nach einer Anfangsphase abgeschaltet, und Gratis-Konten fallen nach 100 Tagen aktiver Nutzung auf einen Zugang zurück.
Lässt sich Apollo mit LinkedIn nutzen?
Ja. Der Store-Eintrag wirbt mit „Automate end-to-end Linkedin prospecting“ und „Save in bulk contact search results into lists“. Auf einem einzelnen Profil erscheinen die Buttons „Save contact or access email“ und „Access email & phone“; in einer Trefferliste im Sales Navigator wählst du mehrere Leads auf einmal aus und forderst ihre Kontaktdaten gesammelt an.
Warum wurde Apollo von LinkedIn entfernt?
Apollo wurde nicht entfernt. Der Eintrag im Chrome Web Store wurde am 28. August 2026 aktualisiert, kommt auf eine Million Nutzer und einen Schnitt von 4,7 bei 2.200 Bewertungen und wirbt weiterhin mit der Neukundensuche auf LinkedIn und dem Speichern ganzer Listen. Auf Reddit kursieren Berichte, dass einzelne Automatisierungsfunktionen nicht mehr laufen. Apollo hat dazu nichts veröffentlicht.
Ist es legal, Apollo mit LinkedIn zu nutzen?
Diese Abwägung überlässt Apollo dem Nutzer, Profil für Profil. Das eigene Hilfecenter warnt: „Apollo doesn't remove EU-based or UK-based contacts from the Apollo Chrome Extension. Apollo strongly recommends that you use caution and double-check a prospect's location on LinkedIn before saving them. Make sure you stay GDPR compliant before enrolling them.“
Kann die Apollo-Extension Kontakte an HubSpot oder Salesforce übergeben?
Apollos Dokumentation zu „Push to CRM“ deckt beide CRMs ab: Ein Klick auf „Push to HubSpot“ oder auf „Push to Salesforce“ synchronisiert die Kontaktdaten. Salesloft und Outreach stehen in derselben Tabelle, nehmen aber eine Cadence oder eine Sequenz entgegen und keinen CRM-Datensatz. Pipedrive gilt als unterstützte Plattform für die Extension, fehlt in dieser Tabelle jedoch, und eine Feldliste veröffentlicht Apollo nicht.
Werden Apollo-Credits übertragen?
Apollo-Credits werden nicht übertragen. Die Dokumentation wiederholt an drei getrennten Stellen denselben Satz: Credits werden weder in den nächsten Abrechnungszeitraum noch bei der Verlängerung übertragen. Weil ein bezahlter Zugang seine 30.000, 48.000 oder 72.000 Credits vorab bekommt, fällt der Verlust einmal im Jahr an statt jeden Monat. Zusätzlich gekaufte Credits sind eine wiederkehrende Position und werden in jedem Abrechnungszeitraum neu berechnet. Enrows Credits werden im Pro- und im Scale-Tarif übertragen.
Woher diese Zahlen stammen
Jede Apollo-Zahl auf dieser Seite wurde am 29. August 2026 aus einer Apollo-Quelle abgerufen und am selben Tag in einem zweiten Durchgang erneut geprüft: die Preisseite mit ihrer Tarifvergleichstabelle, die Produktseiten zu B2B-Daten und zur Chrome-Extension, die Integrationseinträge zu Salesforce und HubSpot, der Artikel zur Neukundensuche auf LinkedIn, die API-Preisdokumentation, acht Artikel aus dem Hilfecenter und der Eintrag im Chrome Web Store. Apollos Monatspreise fehlen mit Absicht, weil die Preisseite sie erst nach einem Klick anzeigt, den unser automatischer Abruf nicht auslösen konnte. Abrufbar war der Jahrespreis, also steht hier der Jahrespreis. Apollo weist ausschließlich US-Dollar aus, Enrow rechnet in Euro ab, und umgerechnet wird auf dieser Seite nichts.
50 Gratis-Credits, jeden Monat
Verifiziere die Adressen, die Apollo dir liefert, oder finde die, die es nicht hat. 50 Gratis-Credits holen → Jeden Monat neu, ohne Kreditkarte.

